Alexander Issajewitsch Solschenizyn

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Alexander Issajewitsch Solschenizyn (1918-2008)[Bearbeiten]

russischer Schriftsteller, Dramatiker und Dissident

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Aber der Strich, der das Gute vom Bösen trennt, durchkreuzt das Herz eines jeden Menschen. Und wer mag von seinem Herzen ein Stück vernichten?" - Der Archipel Gulag, Scherz Verlag, Bern, 1974, S. 167
  • "All jenen gewidmet, die nicht genug Leben hatten, um dies zu erzählen. Sie mögen mir verzeihen, daß ich nicht alles gesehen, nicht an alles mich erinnert, nicht alles erraten habe." - Der Archipel Gulag, Scherz Verlag, Bern, 1974, S. 6
  • "Die Rettung der Menschheit besteht gerade darin, dass alle alles angeht." - Dankesrede zur Entgegennahme des Nobelpreises für Literatur, 10. Dezember 1970. nobelprize.org
  • "Für mich gehört der Glaube zu den Grundlagen und Grundfesten des Lebens eines Menschen." - Spiegel Nr.30/2007 vom 23. Juli 2007, S. 102
  • "Ich habe mich daran gewöhnt, dass öffentliche Reuebekundungen politischer Persönlichkeiten heute wohl das Allerletzte sind, was man von ihnen erwarten darf." - Spiegel Nr.30/2007 vom 23. Juli 2007, S. 97
  • "Ich habe mich immer mit Vergnügen der Arbeit hingegeben, der Arbeit und dem Kampf." - Spiegel Nr.30/2007 vom 23. Juli 2007, S. 96
  • "Na und wenn mal was verboten ist, wird sich ein Deutscher schon nicht darüber hinwegsetzen." - Schilderung der Befragung gefangener deutscher Soldaten über technische Erfindungen durch das NKWD, Der Archipel GULag Band 2; Dritter Teil – Arbeit und Ausrottung; Kapitel 18 – Die Musen im GULag, ISBN 3-499-14197-3, S. 437
  • "Wer die Gewalt als seine Methode proklamiert hat, muss die Lüge zu seinem Prinzip machen." - Dankesrede zur Entgegennahme des Nobelpreises für Literatur, 10. Dezember 1970. nobelprize.org