Annette von Droste-Hülshoff

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Annette von Droste-Hülshoff

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Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) [Bearbeiten]

deutsche Schriftstellerin
eigentlich: Anna Elisabeth Franzisca Adolphine Wilhelmine Ludovica Freiin Droste zu Hülshoff

Überprüft [Bearbeiten]

  • "Ach, alles trägt man leicht, ist man nur jung, // Nur jung noch und gesund!" - Nach fünfzehn Jahren. Sämtliche Werke in zwei Bänden. Herausgegeben von Günther Weydt und Winfried Woesler, Bd. 1–2, München: Winkler, 1973, Bd. 1, S. 136
  • "Ach, eine Mutter hat man einmal nur!" - Der Brief aus der Heimat
  • "Der Böse läuft vor seinem eigenen Schatten." - Die Judenbuche, 1842
  • "Entlang der Mauer das Musikchor, // In Krepp gehüllt die Posaunen, // Haucht prüfend leise Kadenzen hervor, // Wie träumende Winde raunen; // Dann alles still: O Angst! o Qual! // Es tritt der Sarg aus des Schlosses Portal." - Vorgeschichte
  • "Wär' ich ein Mann doch mindestens nur, so würde der Himmel mir raten." - Gedichte: Am Turme, 1842 bei zeno.org
  • "Was die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren." - Die Judenbuche, 1842
  • "Was Leben hat, das kennt die Zeit der Gnade, // Der Liebe Pforten sind ihm aufgetan. // Zum Himmel führen tausend lichte Pfade, // Ein jeder Stand hat sein eigne Bahn." - Für die armen Seelen bei gutenberg.spiegel.de
  • "Wenn die Kinder klein sind, treten sie uns in den Schoß, und wenn sie groß sind, ins Herz!" - Die Judenbuche, 1842
  • "Wenn du dich diesem Baum näherst, so wird es dir ergehen, wie du mir getan hast." - Die Judenbuche, 1842
  • "Wer nach seiner Überzeugung handelt, und sei sie noch so mangelhaft, kann nie ganz zugrunde gehen, wogegen nichts seelentötender wirkt, als gegen das innere Rechtsgefühl das äußere Recht in Anspruch nehmen." - Die Judenbuche, 1842
  • "Wie stehst du doch so dürr und kahl, // Die trocknen Adern leer, // O Feigenbaum! // Ein Totenkranz von Blättern fahl // Hängt rasselnd um dich her // Wie Wellenschaum." - Am Montag in der Charwoche bei zeno.org
  • "Zu Cöln am Rheine kniet ein Weib // Am Rabensteine unterm Rade, // Und überm Rade liegt ein Leib, // An dem sich weiden Kräh' und Made." - Der Tod des Erzbischofs Engelbert von Cöln. In: Sämtliche Werke in zwei Bänden. Band 1, München 1973, S. 199 bei zeno.org

Fälschlich zugeschrieben [Bearbeiten]

  • "Tod ist überhaupt nichts [...] Spielt, lächelt, denkt an mich. Leben bedeutet auch jetzt all das, was es auch sonst bedeutet hat. [...] Ich warte auf euch. [...] Alles ist gut." - weit verbreitet; Zuschreibung in: Pfarrbrief Kath. Propsteipfarrgemeinde. St. Mariä Himmelfahrt Jülich, 27.11.2005, S. 13. [1] - Urheber des Zitats ist Henry Scott Holland, "Death is nothing at all ..."

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