Arsch
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- "Ich sag dir, die Venezianer haben ihren eigenen Geschmack, sie wollen Arsch, Titten und festes Fleisch, weiche Fünfzehn- oder Sechszehnjährige, höchstens zwanzig und keine Petrarca-Figuren." - Pietro Aretino, Dialoghi, 1. Tag (Nanna)
- "Persönliche Kritik geht mir am Arsch vorbei." - Johannes B. Kerner in der TV-Beilage des Stern vom 8. Juni 2006
- "Und bring', da hast du meinen Dank // Mich vor die Weiblein ohn' Gestank. // Musst alle garst'gen Worte lindern, // Aus Scheißkerl Schurken, aus Arsch mach Hintern, // Und gleich' das Alles so fortan, // Wie du's wohl ehmals schon getan." - Johann Wolfgang von Goethe in einem Briefgedicht an Friedrich Wilhelm Gotter
- "Wer seinem Publikum hinterherläuft, wird auf Dauer nur dessen Arsch sehen." - Dieter Hildebrandt, Der Anbieter
- "Wir trachten nach anderen Lebensformen, weil wir die unsere nicht zu nutzen verstehen. Wir wollen über uns hinaus, weil wir nicht erkennen, was in uns ist. Doch wir mögen auf noch so hohe Stelzen steigen - auch auf ihnen müssen wir mit unseren Beinen gehen. Und auf dem höchsten Thron der Welt sitzen wir nur auf unserem Arsch." - Michel de Montaigne, Essais, Frankfurt am Main, August 1998. Übersetzer: Hans Stilett. ISBN 3821844728
- "Vor Ihro Kayserliche Majestät, hab ich, wie immer schuldigen Respect. Er aber, sags ihm, er kann mich im Arsch lecken." - Johann Wolfgang von Goethe: Jagsthausen / Götz im Götz von Berlichingen, Dritter Akt, Ausgabe 1773, S. 133
- "Wer seine Herkunft nicht vergisst, der kann vielleicht ein Arsch werden, aber kein Snob." - Gérard Depardieu, Interview mit der ZEIT Nr. 2/2007 vom 11. Januar 2007
Sprichwörter und Volksmund [Bearbeiten]