Bauernweisheiten

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wetterregeln

[Bearbeiten] Allgemein

  • "Abend rot, morgen Not."
  • "Abendrot und Morgenhell sind ein guter Reisegesell."
  • "Abendrot - Gutwetterbot', Morgenrot mit Regen droht."
  • "Alle bösen Wetter klaren am Abend."
  • "Auf gut Wetter vertrau, beginnt der Tag nebelgrau."
  • "Bei Vollmond sind die Nächte kalt."
  • "Das Wetter erkennt man am Winde, wie den Herrn am Gesinde."
  • "Der Abend rot und weiß das Morgenlicht, da trifft den Wanderer böses Wetter nicht."
  • "Der Nordwind ist ein rauher Vetter, aber er bringt beständig Wetter."
  • "Dreht zweimal sich der Wetterhahn, so zeigt er Sturm und Regen an."
  • "Fliegen Schwalben hoch, so merke dir, Schönwetter zeigt dir an das Tier."
  • "Fliegen Schwalben unten nur, gibt's darauf ne Regenkur."
  • "Frösche auf Stegen und Wegen deuten auf baldigen Regen."
  • "Geht die Sonne feurig auf, folgen Regen und Wind darauf."
  • "Gewitter in der Vollmondzeit, verkünden Regen lang und breit."
  • "Gibt Ring oder Hof sich Sonne und Mond, bald Regen und Wind uns nicht verschont."
  • "Glaub' nicht, wenn's regnet vor deinem Stall, es regnet überall."
  • "Hof um de Man (Mond), dat soll wol gan,doch Hof um de Sun (Sonne), da schreien Schippers Frau un Kinner rum."
  • "Ist der Himmel voller Sterne, ist die Nacht voll Kälte gerne."
  • "Je weißer die Schäfchen am Himmel gehen, desto länger bleibt das Wetter schön."
  • "Kommen die Kühe abends lang nicht nach Haus, so bricht am nächsten Tag schlecht Wetter aus."
  • "Morgenrot bringt Water in den Sloot."
  • "Nebel der sich steigend hält, bringt Regen, doch klar Wetter, wenn er fällt."
  • "Regenbogen am Abend trocknet die Dächer, // Regenbogen am Morgen lässt die Mühlen drehn."
  • "Regenbogen am Morgen, macht dem Schäfer Sorgen. - Regenbogen am Abend ist dem Schäfer labend."
  • "Schlägt der Blitz in den Heuboden ein, ist der Bauer danach ein armes Schwein."
  • "Schwarze Wolken, schwere Wetter."
  • "Sind abends über Wies und Fluß Nebel zu schaun, wird die Luft anhaltend schön Wetter zusammenbaun."
  • "Sind die Hundstage voll Sonnenschein wird das Jahr recht fruchtbar sein."
  • "Springen die Fische, steht ein Gewitter bevor."
  • "Starke Güsse sind nicht von Dauer."
  • "Steigt Nebel empor, steht Regen bevor."
  • "Trockener März und nasser April - ist das, was der Bauer will."
  • "Wenn am Stock die Bienen bleiben nah, ist der Regen schon bald da."
  • "Wenn der Himmel gezupfter Wolle gleicht, das schöne Wetter bald dem Regen weicht."
  • "Wenn der Mond hat einen Ring, folgt der Regen allerding."
  • "Wenn die Sonne scheint sehr bleich, ist die Luft an Regen reich."
  • "Wenn morgens sich Schäfchenwolken zeigen, und abends Haufenwolken aufsteigen, dann zieht der Klee seine Blätter zusammen, ein Nachtgewitter bricht los."
  • "Wenn Schäfchenwolken am Himmel stehn, kann man ohne Schirm spazieren gehn."
  • "Ziehen die Wolken dem Wind entgegen, gibt's am anderen Tage Regen."

[Bearbeiten] Frühling (Lenz)

  • "Abendröte bei West, gibt dem Frost den Rest."
  • "Märzenstaub und Aprilregen, kommt dem Bauer sehr gelegen."
  • "Wenn die Ameisen sich zeigen, ist vorbei des Winters Reigen."
  • "Wenn die Drossel schreit, ist der Lenz nicht mehr weit."
  • "Wenn der Frühling spät kommt, der Herbst nass ist, geht es dem Bauern schlecht."
  • "Westwind und Abendrot machen die Kälte tot."

siehe auch: Zitate zum Frühling

[Bearbeiten] Sommer

  • "Auf schwüle Luft folgt Donnerwetter."
  • "Bläst der Wind im Februar ins Horn, bläst er im Sommer auch ins Korn."
  • "Dampft's Strohdach nach Gewitterregen, kehrt's Gewitter wieder auf anderen Wegen."
  • "Hagel im Feld bringt Kält."
  • "Regnet's im Sommer kaum, bleiben die Äpfel nicht am Baum."
  • "Wenn die Sonne scheint sehr bleich, ist die Luft an Regen reich."
  • "Wenn der Froschlaich im Lenz tief im Wasser war, auf trocknen Sommer deutet das; liegt er flach nur oder am Ufer gar, dann wird der Sommer besonders nass."
  • "Wie das erste Gewitter zieht, man die anderen folgen sieht."

siehe auch: Zitate zum Sommer

[Bearbeiten] Herbst

  • "Brocken, pflügen und stark misten, füllt dem Bauer seine Kisten."
  • "Hat der Herbst zum Donnern Mut, wird das nächste Jahr wohl gut."
  • "Ist im Herbst das Wetter hell, bringt es Wind und Winter schnell.
  • "Sitzt die Birne fest am Stiel, bringt der Winter Kälte viel."
  • "Wenn die Bienen zeitig verkitten, kommt bald ein harter Winter geritten."
  • "Wenn viele Spinnen kriechen, sie den nahen Winter riechen."
  • "Wenn der Frühling spät kommt, der Herbst nass ist, geht es dem Bauern schlecht."
  • "Wer den Acker im Herbst nicht stürzt, hat seine Ernte zur Hälfte gekürzt."

siehe auch: Zitate zum Herbst

[Bearbeiten] Winter

  • "Der Winter scheidet nicht, ohne noch einmal zurückzusehen."
  • "Die Erde muß ihr Betttuch haben, soll sie der Winterschlummer laben."
  • "Donner im Winter - steckt viel Kälte dahinter."
  • "Donnert's über'm kahlen Wald, bleibt's noch lange bitter Kalt."
  • "Ein Winter ohne Schnee, tut den Bäumen weh."
  • "Ist der Winter nass und frostig, werden alle Schrauben rostig."
  • "Kommt die wilde Ente, hat der Winter ein Ende."
  • "Schmilzt der letzte Schnee, streue deinen Klee."
  • "Sonnenhof bei Nord und Ost, bedeuten Glatteis und rauhen Frost."
  • "Viel Regen, wenig Schnee, tut Äckern und Bäumen weh."
  • "Weißer Nebel im Winter - da ist Frost dahinter."
  • "Weht's aus Ost bei Vollmondschein, stellt sich strenge Kälte ein."
  • "Wenn Spinnen in die Häuser kriechen, sie einen harten Winter riechen."

siehe auch: Zitate zum Winter

[Bearbeiten] Januar (Hartung)

  • 1.: "Allerorten hell und klar, Glückauf zum neuen Jahr."
  • 1.: "Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter für ein ganzes Jahr."
  • 1.: "Am Neujahrstage Sonnenschein, lässt das Jahr uns fruchtbar sein."
  • 1.: "Die Neujahrsnacht hell und klar, deutet auf ein reiches Jahr."
  • 1.: "Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und große Plag'."
  • 1.: "Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr."
  • 1.: "Wie St. Kathrein (25. November) wird's Neujahr sein."
  • 1.: "Wenn's um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern Schnee noch stiebt."
  • 2.: "Wie das Wetter am Markarius war, so wird der September trüb oder klar."
  • 6.: "Heilig Drei König sonnig und still - der Winter vor Ostern nicht weichen will."
  • 6.: "Ist bis Dreikönig kein Winter geworden, verdient er bis Ostern auch keinen Orden."
  • 6.: "Ist am Dreikönig kein Winter, folgt auch keiner mehr dahinter."
  • 6.: "Ist Heilig Dreikönig sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will.
  • 6.: "Ist Dreikönig hell und klar, gibt's guten Wein im neuen Jahr."
  • 6.: "Ist Dreikönig hell und klar, gibt's viel Wein in diesem Jahr."
  • 6.: "Ist's bis Dreikönig kein rechter Winter geworden, holt er sich danach auch keinen Orden."
  • 6.: "Kam bis Dreikönig der Winter nicht, dann kommt er auch bis Ostern nicht."
  • 6.: "Von Weihnachten bis zum Dreikönigstag, auf's Wetter man wohl achten mag, denn wie das Wetter sich da verhält, so ist es die neuen Monate bestellt."
  • 6.: "War bis zu Dreikönig kein rechter Winter, dann kommt auch keiner mehr dahinter."
  • 6.: "Wenn bis Dreikönig kein Winter ist, kommt keiner."
  • 6.: "Wie sich das Wetter vom Christfest bis Dreikönig hält, ist es meist auch danach bestellt."
  • 6.: "Zeigt der Winter bis Dreikönig selten sein grimmiges Gesicht, dann zeigt er es auch bis Ostern nicht."
  • 8.: "St. Erhard mit der Hack', steckt die Weihnachtslage in den Sack."
  • 8.: "Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält'."
  • 10.: "An Agathe Sonnenschein bringt viel Korn und Wein."
  • 11.: "St. Weselius hell und klar, für den Wein ein gutes Jahr."
  • 17.: "Wenn Antoni die Luft ist klar, gibt's ein recht trockenes Jahr."
  • 20.: "An Fabian und Sebastian fängt der rechte Winter an."
  • 20.: "Fabian und Sebastian lassen den Saft in die Bäume gahn."
  • 25.: "Sankt Pauli Bekehrung hell und klar, so hofft man auf ein gutes Jahr. Hat er Wind, so regnet's geschwind."
  • 30.: "Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Korn und Wein."
  • "Auf trockenen, kalten Januar folgt oft viel Schnee im Februar."
  • "Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen."
  • "Der Januar muss vor Kälte knacken, wenn die Ernte soll gut sacken."
  • "Ein Jahr, das schlecht will sein, stellt sich schwimmend ein."
  • "Eis und Schnee im Januar künden ein gesegnet Jahr."
  • "Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer sicher heiß."
  • "Ist der Januar nass, bleibt leer das Fass."
  • "Januar ohne Schnee tut Bäumen und Tälern weh."
  • "Januar warm, dass Gott erbarm!"
  • "Januarsonne hat weder Kraft noch Wonne."
  • "Knarrt im Januar Eis und Schnee, gibt's zur Ernt' viel Korn und Klee."
  • "Kommt der Frost im Januar nicht, zeigt im März er sein Gesicht."
  • "Sonnt sich die Katz' im Januar, sie hinterm Ofen sitzt im Februar."
  • "Wächst das Gras im Januar, ist's im Sommer in Gefahr."
  • "Wächst das Gras im Januar, wächst es schlecht das ganze Jahr."
  • "Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar."

[Bearbeiten] Februar (Hornung)

  • 2.: "Ist's zu Lichtmess mild und rein, // wird's ein langer Winter sein."
  • 2.: "Lichtmeß hell und klar // Gibt ein gutes Flachsjahr."
  • 2.: "Lichtmess im Klee, Ostern im Schnee."
  • 2.: "Lichtmessen hell // Schindet dem Bauern das Fell; // Lichtmessen dunkel // Macht den Bauern zum Junker."
  • 2.: "Lichtmessen // Können die Herrn bei Tage essen."
  • 2.: "Lichtmiß, // Winter gewiss."
  • 2.: "Mariä Lichtmess bläst das Licht aus, // Sankt Michael (29. September) dann // zündet's wieder an."
  • 2.: "Scheint zu Lichtmess die Sonne dem Pfaffen auf den Altar, so muss der Fuchs wieder sechs Wochen ins Loch."
  • 2.: "So lange die Lerche vor Lichtmessen klingt, so lange schweigt sie nach Lichtmessen still."
  • 2.: "Sonnt sich der Dachs in der Lichtmesswoche, // bleibt er vier Wochen noch im Loche."
  • 2.: "Wenn die Lerche zu Lichtmess singt, friert ihr die Stimme wieder ein."
  • 2.: "Wenn's zur Lichtmess stürmt und schneit, // ist der Frühling nicht mehr weit; // ist es aber klar und hell, // kommt der Lenz noch nicht so schnell."
  • 2.: "Wenn zu Lichtmessen der Bär seinen Schatten sieht, so kriecht er wieder auf sechs Wochen ins Loch."
  • 2.: "Zu Lichtmessen hat der Schäfer lieber den Wolf als die Sonne im Stall."
  • 3.: "Der heilige Blasius stößt dem Winter die Hörner ab."
  • 5.: "Agathe, unsere Gottesbraut, die macht, dass Schnee und Eis wegtaut."
  • 5.: "Am Fünften, am Agathentag, da rieselt das Wasser den Berg hinab."
  • 5.: "An St. Agathe Sonnenschein, bringt recht viel Korn und Wein."
  • 5.: "Den Tag der heiligen Agathe, der war oftmals reich an Schnee."
  • 6.: "Bringt Dorothea recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee."
  • 6.: "Die Heilige Dorothee watet gerne durch den Schnee."
  • 6.: "Manchmal bringt die Dorothee uns den allermeisten Schnee."
  • 6.: "Nach dem Dorotheentag, kein Schnee mehr gerne kommen mag."
  • 6.: "St. Dorothee gibt den meisten Schnee."
  • 9.: "Kommt die Jungfrau Apollonia, sind auch bald die Lerchen wieder da."
  • 9.: "Ist's an Apollonia feucht, der Winter oft sehr spät entfleucht."
  • 12.: "St. Eulalia Sonnenschein, bringt viel Obst und guten Wein."
  • 12.: "Weht am Sankt-Gregoriustag der Wind, noch vierzig Tage windig sind."
  • 14.: "Am Tage von Sankt Valentin gehen Eis und Schnee dahin."
  • 24.: "Taut es vor und auf Mattheis, geht kein Fuchs mehr übers Eis."
  • 26. + 28.: "Alexander und Leander suchen Märzluft miteinander."
  • "Alle Monate im Jahr, verwünschen den schönen Februar."
  • "Bläst der Wind im Februar ins Horn, bläst er im Sommer auch ins Korn."
  • "Der Hornung macht Dreck, und der März holt ihn weg."
  • "Der Februar muss stürmen und blasen, soll das Vieh im Lenze grasen."
  • "Februar spricht zum Januar: Wenn ich die Macht hätt' wie du, ließ ich erfrieren das Kalb in der Kuh."
  • "Februar warm - Frühling kalt."
  • "Hätt' der Feber des Jänners Gewalt, ließ er erfrieren Jung und Alt."
  • "Heftige Nordwinde im Februar melden ein fruchtbares Jahr, wenn der Nordwind im Feber nicht will, so kommt er sicher im April."
  • "Ist es kalt im Februar, wird's ein gutes Roggenjahr."
  • "Kalter Februar - bringt ein gutes Jahr."
  • "Lässt der Februar Wasser fallen, so lässt's der März gefrieren."
  • "Spielen die Mücken im Februar, frier'n Schaf' und Bien' das ganze Jahr."
  • "Wenn es im Februar nicht schneit, dann schneit es in der Osterzeit."
  • "Wenn im Februar die Mücken geigen, müssen sie im Märzen schweigen."
  • "Wenn im Februar die Mücken schwärmen, heißt's im März die Ohren wärmen."

[Bearbeiten] März (Lenzing)

  • 1.: "Regnet's stark an Albinus, macht's dem Bauern viel Verdruss."
  • 3.: "Kunigund macht warm von unt'.
  • 3.: "Lachende Kunigunde, die bringt uns frohe Kunde." - Denn Regen an diesem Tag sollte kein gutes Zeichen für die kommende Ernte sein.
  • 3.: "War Kunigunde tränenschwer, so bleibt oft die Scheuer leer."
  • 3.: "Ist die Kunigunde tränenschwer, bleiben Scheuer und Fass oft leer."
  • 3.: "Wenn es schon donnert um die Kunigund, dann treibt es der Winter noch lange bunt."
  • 3.: "Wenn es an Kunigunden friert, der Frost noch 40 Nächte regiert."
  • 6.: "Mit ihren Schafen wieder hin, so zieh'n die Schäfer an Fridolin."
  • 6.: "Nach dem Tag des Fridolein, da muss der Pflug auf dem Felde sein."
  • 6.: "Nach Fridolin, da zieht der Winter hin."
  • 6.: "Um den Tag des Fridolin, da zieht der letzte Winter hin."
  • 7.: "Perpetua und Felizitas, die bringen uns das erste Gras."
  • 10.: "40 Ritter mit Eis und Schnee, tun dem Ofen noch 40 Tage weh."
  • 10.: "Die 40 Ritter gar noch mit Eis und Schnee, die tun den Öfen noch lange weh."
  • 10.: "Regen, den die Vierzig senden, wird erst nach 40 Tagen enden."
  • 10.: "Wie das Wetter auf 40 Märtyrer fällt, 40 Tage dasselbe anhält."
  • 10.: "Wie es an 40 Ritter wittert, wittert es noch 40 Tage."
  • 10.: "Wie unser Wetter auf 40 Ritter fällt, es sich noch 7 Wochen hält."
  • 11.: "Bringt Rosamunde Sturm und Wind, so ist Sibylla (29. April) uns gelind."
  • 12.: "Gregor zeigt dem Bauern an, dass im Feld er säen kannn."
  • 17.: "Friert es an Gertrud, der Winter noch 40 Tage nicht ruht."
  • 20.: "Wie das Wetter am Frühlingsanfang, so ist es den ganzen Sommer lang."
  • 20.: "Wie das Wetter um den Frühlingsanfang, so hält es sich meist den Sommer lang."
  • 20.: "Wie sich die Sonne zum Frühling wendet, so auch unser Sommer endet."
  • 21.: "Auf den Sankt-Benediktentag säe Erbsen, Bohnen und Zwiebeln."
  • 25.: "An Mariä Verkündigung kommen die Schwalben wiederum."
  • 25.: "An Mariä Verkündung hell und klar, ist ein Segen für das ganze Jahr."
  • 25.: "Die Maria bindet die Reben auf und nimmt auch noch leichten Frost in Kauf."
  • 25.: "Hat's nach der Mariennacht gefroren, dann werden noch 40 Fröste geboren."
  • 25.: "Ist Mariä schön und hell, kommt viel Obst auf alle Fäll'."
  • 25.: "Kommen noch Nebel nach diesem Tag - den Reben kein Frost mehr schaden mag."
  • 25.: "Schöner Verkündungsmorgen befreit von vielen Sorgen."
  • 25.: "Sternenmengen am Verkündungsmorgen befreit den Landmann von vielen Sorgen."
  • 25.: "War vor Mariä Verkündung der Nachthimmel hell und klar, bedeutet es ein gutes Wetterjahr."
  • 25.: "Wenn Maria sich verkündet, dann Storch und Schwalbe heimwärts findet."
  • 26.: "Ist es um Ludger draußen feucht, dann bleiben auch die Kornböden leicht."
  • 27.: "Ist an Rupert der Himmel wieder rein, so wird er's auch im Juli sein."
  • 31.: "Viel Sonne um Sankt Goswins Tag, ein strenger Winter kommen mag."
  • "Aprilenschnee düngt, Märzenschnee frisst."
  • "Auf Märzendonner folgt ein gutes Jahr - viel Frost und Regen bringt Gefahr."
  • "Auf Märzenregen folgt kein Sommersegen."
  • "Auf Märzenschnee die Wäsche bleichen, da müssen alle Flecken weichen."
  • "Der März greift dem Winter ans Herz."
  • "Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen."
  • "Ein fauler, feuchter März ist jedes Bauern Schmerz."
  • "Gibt's im März zu vielen Regen, bringt die Ernte wenig Segen."
  • "Märzgrün ist bald wieder hin."
  • "Ostern im März verspricht ein gutes Brotjahr."
  • "Schnee, der erst im Märzen weht, abends kommt und morgens geht."
  • "Siehst du im März gelbe Blumen im Freien, magst du getrost deinen Samen streuen."
  • "Wenn es donnert in den März hinein, wird der Roggen gut gedeih'n."
  • "Wie's im März regnet, wird's im Juni regnen."

[Bearbeiten] April (Ostermond)

  • 2. + 9.: "Bringt Genoveva uns Sturm und Wind, so ist Waltraud uns oft gelind."
  • 3.: "Christian fängt zu säen an."
  • 15.: "Am fünfzehnten April der Kuckuck singen soll, und müsst er singen aus einem Baum, der hohl."
  • 27.: "Auf des heiligen Peters Fest, sucht der Storch sein Nest."
  • "April kalt und nass füllt Scheuer und Fass."
  • "April nass und kalt gibt Roggen wie ein Wald."
  • "April trocken, macht die Keime stocken."
  • "April windig und trocken, macht alles Wachstum stocken."
  • "April, April, der weiß nicht was er will."
  • "Aprildürre macht jede Hoffnung irre."
  • "Aprilenglut tut selten gut."
  • "Aprilenschnee düngt, Märzenschnee frisst."
  • "Aprilensturm und Regenwucht kündet Wein und gold'ne Frucht."
  • "Aprilflocken bringen Maiglöckchen."
  • "Aprilregen ist dem Bauer gelegen."
  • "Aprilschnee ist besser als Schafmist."
  • "Bauen im April die Schwalben, gibt's viel Futter, Küh' und Kalben."
  • "Ein nasser April, verspricht der Früchte viel."
  • "Je früher im April der Schlehdorn blüht, desto früher der Schnitter zur Ernte zieht."
  • "Je mehr im April die Regen strömen, desto mehr wirst du vom Felde nehmen."
  • "Wenn sich die Krähe vor Maientag im Korn verstecken kann, so gerät es wohl."

[Bearbeiten] Mai (Wonnemond)

  • 1.: "Am ersten Mai fährt man den Ochsen ins Heu."
  • 1.: "Am ersten Mai soll sich eine Krähe im Roggen verstecken."
  • 4.: "Der Florian, der Florian noch einen Schneehut setzen kann."
  • 14.: "Wer seine Schafe schert vor Bonfaz, dem ist die Woll lieber als das Schaf."
  • 25.: "Die Witterung an Sankt Urban zeigt des Herbstes Wetter an."
  • 31.: "Ist es klar an Petronell, messt den Flachs ihr mit der Ell."
  • "Abendtau und kühl im Mai, bringt viel Wein und bringt viel Heu."
  • "Aus nassem Mai kommt trockener Juni herbei."
  • "Der Maikäfer Menge // bringt den Schnitter in die Enge."
  • "Donner im Mai führt großen Wind herbei."
  • "Ein nasser Mai schafft Milch herbei."
  • "Ist's im Mai recht kalt und nass, // haben die Maikäfer wenig Spaß."
  • "Ist's im Maien feucht und nass, füllt der Bauer Scheun und Fass."
  • "Je mehr die Maikäfer verzehren, je mehr wird die Ernte bescheren."
  • "Mai, kühl und nass, füllt Scheuer und Fass."
  • "Maikäferjahr - gutes Jahr."
  • "Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten."
  • "Mairegen bringt Segen."
  • "Nordwind im Mai, bringt Trockenheit herbei."
  • "Schneit's im Mai, ist der April vorbei."
  • "Sind der Maikäfer und Raupen viel, steht eine reiche Ernte am Ziel."
  • "Wenn der Mai ein Gärtner ist, ist er auch ein Bauer."

Siehe auch: Mai, Maikäfer

[Bearbeiten] Juni (Brachet)

  • 11.: "Barnabas macht Bäume und Dächer nass."
  • 15.: "Um Sankt Veit, da ändert sich die Zeit, und alles kehrt sich auf die andere Seit'."
  • 19.: "Wenn's regnet auf Gervasius, es vierzig Tag lang regnen muß."
  • 24.: "Regnet's auf Johannistag, missraten die Nüsse und geraten die Huren."
  • 27.: "Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag."
  • 29.: "Peter Paul Purzel bricht dem Korn die Wurzel."
  • 29.: "Peter und Paul hell und klar, gibt's ein gutes Jahr."
  • 29.: "Peter und Paul scheißen einander aufs Maul."
  • 29.: "Regnet es an Peter und Paul, wird des Winzers Ernte faul."
  • "Auf den Juni kommt es an, wenn die Ernte soll bestahn."
  • "Brachmonat kalt und nass leert Scheuer, Küch' und Fass."
  • "Der Abend rot, der Morgen grau, bringt das schönste Tagesblau."
  • "Junos Regen wird Sommers Ernte beleben."
  • "Viel Gewitter zu Sommer Beginn rafft die prächtige Ernte dahin."
  • "Wenn im Juni die Sonne verzagt, dem Juli der Weizen versagt."

[Bearbeiten] Juli (Heuert)

  • 8.: "Am Tage vor Sankt Kilian, da säe deine Wicken an."
  • 8.: "Auf Sankt Kilian fangt man mit dem Schneiden an."
  • 8.: "Kilian, der heil'ge Mann, stellt die ersten Schnitter an."
  • 22.: "An Magdalena regnet's gern, weil sie weinte um den Herrn."
  • 25.: "Ein trockener Sankt-Jakobitag verheißt einen strengen Winter."
  • 25.: "Hat man an Jakobi Regen, bringt's der Ernte keinen Segen."
  • 26.: "Ein harter Winter soll kommen, wenn die Ameisen ihre Haufen auf Sankt-Annatag aufwerfen."
  • "Der Juli trägt den Reisekorb in einer Hand durchs ganze Land."
  • "Im Juli Finkenschlag früh vor Tag, // fleißig Regen bringen mag."
  • "Im Juli muss vor Hitze braten, was im September soll geraten."
  • "Juli heiß, lohnt Müh und Schweiß."
  • "Juli kühl und nass, leere Scheunen (leere Scheuer/Scheier), leeres Fass."
  • "Juliglut macht die Trauben gut."
  • "Sind Heuerts Gaben durch viel Sonne gereift, dem Scheiding das Korn wohl gedeiht."
  • "Julis Sonne bringt dem September Wonne."
  • "Wenn es im Juli im Sonnenschein regnet, man vielen giftigen Mehltauen begegnet."

[Bearbeiten] August (Ernting)

  • 1.: "An Petri Kett, da sollt' scheinen die Sonne von A bis Zett."
  • 1.: "An Petri Kettenfeier geh'n die Störche fort."
  • 1.: "Ist es von Petri bis Laurentius (10. August) heiß, dann bleibt der Winter lange weiß."
  • 1.: "Regnet's stark um Petri Kett, liegt auch das Korn um wie ein Brett."
  • 4.: "Wenn es heiß ist an Dominikus, ein strenger Winter folgen muss."
  • 5.: "Der Oswaldtag muss trocken sein, sonst werden teuer Korn und Wein."
  • 5.: "Wenn's an Oswald regnet, wird teuer das Getreid', und wären alle Berge aus purem Mehl bereit't."
  • 7.: "An St. Afra Regen ist für den Bauer ungelegen."
  • 10.: "Der Sternschnuppen helle Pracht zieht durch die Laurentiusnacht."
  • 10.: "Ist es von Petri (1. August) bis Laurentius heiß, dann bleibt der Winter lange weiß."
  • 10.: "Der Laurentius steht bei den Bauern in Gnaden, weil bald die Gewitter nicht mehr schaden."
  • 10.: "Sonnenschöner Lorenz - du machst auch den Herbst zum Lenz."
  • 10.: "Auf Laurentius Sonnenschein - folgt gutes Jahr und guter Wein; doch mäßigen Wein gibt's heuer, wenn der Lorenz ohne Feuer."
  • 10.: "Der Lorenztag muss wie ein heißer Stein sein, soll im Herbste guter Wein sein."
  • 10.: "St. Lorenz mit heißem Hauch, füllt dem Winzer Fass und Schlauch."
  • 10.: "Der Lorenz gibt das Feuer dem Wein, tut er es nicht, kommt nur Wasser hinein."
  • 10.: "Sollen sich die Trauben mehren, müssen mit Lorenz die Gewitter aufhören."
  • 10.: "An Laurenzi ist es Brauch, da hört das Holz zu wachsen auf."
  • 10.: "Kommt Laurentius her, wächst das Holz nicht mehr."
  • 13.: "Wie das Wetter an Kassian, hält es mehrere Tage an."
  • 15.: "Scheint die Sonne hell und zart an Mariä Himmelfahrt, so soll's guten Wein bedeuten, was erwünscht bei allen Leuten."
  • 15.: "Schönes Wetter um Mariä Himmelfahrt - verkündet Wein von bester Art."
  • 15.: "Hat unsere Frau gut' Wetter, wenn sie 'gen Himmel fährt, sie gewiss auch guten Wein beschert."
  • 15.: "Maria Himmelfahrt klar Sonnenschein, bringt gern viel guten Wein."
  • 15.: "Es bringt dem Winzen guten Wein, an Himmelfahrt der Sonnenschein."
  • 15.: "Scheint auch nach Mariä Himmelfahrt die Sonne heiß nach ihrer Art, so freuen sich des Winzers Reben, einen guten Wein zu geben."
  • 15.: "Um Mariä Himmelfahrt, das wisse, gibt es die ersten Nüsse."
  • 16.: "Am Rochustag viel Sonnenschein, der bringt Zucker in den Wein."
  • 16.: "Wenn der Rochus trübe schaut, kommen Raupen in das Kraut."
  • 16.: "Wenn's an Rochus regnet, ist der Winter mit Wärme gesegnet."
  • 19.: "Wenn im März die Veilchen blüh'n, an Ludwig schon die Schwalben zieh'n."
  • 19.: "Regnet es an St. Sebald, dann nahet teure Zeit sehr bald."
  • 20.: "Wie der St. Bernhard ist, man auch den September misst."
  • 24.: "Bauer, zu Sankt Bartholomä willst Winterroggen du, so säh!"
  • 24.: "Bleiben die Störche noch nach Bartholomä, dann kommt ein Winter, der tut nicht weh."
  • 24.: "Der Barthelmann, der Barthelmann, der hängt dem Hopfen die Dolden an."
  • 24.: "Der Barthel voller Sonnenglut, macht Wein und Reben stark und gut."
  • 24.: "Gewitter um Bartholomä, die bringen oft Hagel und bald frühen Schnee."
  • 24.: "Liegt Reif um den Bartheltag offen, so ist ein warmer Herbst zu hoffen."
  • 24.: "Nach dem Tag des Bartholomä, da schreien die Vögel ach und weh."
  • 24.: "Regen an Bartholomä tut den Reben bitter weh."
  • 24.: "Regen um St. Bartholomä, der tut den Trauben weh."
  • 24.: "Um Bartholomäus kannst du sehen, wie es um den Herbst mag stehen."
  • 24.: "Wärme soll der Barthel bringen, dann wird uns auch der Wein gelingen."
  • 24.: "Wenn die Schwalben jetzt schon ziehen, sie vor naher Kälte fliehen."
  • 24.: "Wie sich der Barthelomäus hält, ist meistens auch der Herbst bestellt."
  • 28.: "An Augustin ziehn die Wetter dahin."
  • 28.: "Um den Tag des Augustin, da ziehen die warmen Tage dahin."
  • 28.: "Um die Zeit von Augustin geh'n die warmen Tage dahin."
  • 30.: "Bischof Felix zeiget an, was wir in 40 Tag für Wetter han."
  • "Bläst im August der Nord, dauert das gute Wetter fort."
  • "Dem August sind Donner nicht Schande, sie nutzen der Luft und dem Lande."
  • "Der August muss Hitze haben, sonst Obstbaumsegen wird begraben."
  • "Der August reift, der September greift."
  • "Der Tau ist dem August so not, wie jedermann sein täglich Brot."
  • "Fängt der August mit Donnern an, er's bis zum End nicht lassen kann."
  • "Fängt der August mit Hitze an, bleibt sie lang die Schlittenbahn."
  • "Im August Wind aus Nord jagt unbeständigs Wetter fort."
  • "Nordwinde im August, bringen beständiges Wetter."
  • "Trockener August, ist des Bauern Lust."
  • "Was der August nicht kocht, lässt der September ungebraten."
  • "Was Juli und August nicht kochen, kann kein Nachfolger braten."
  • "Weht im August der Wind aus Nord, ziehen die Schwalben noch lange nicht fort."
  • "Wenn's Federbett im August zu heiß, trägt Honig die Bien' aus der Heide mit Fleiß."

[Bearbeiten] September (Scheiding)

  • 7.: "Ist Regina warm und wonnig, bleibt das Wetter lange sonnig."
  • 8.: "An Maria Geburt fliegen die Schwalben furt."
  • 9.: "Bringt Sankt Gorgon Regen, folgt ein Herbst mit bösen Wegen."
  • 9.: "Regnet's am Sankt-Gorgons-Tag, geht die Ernt' verlorn bis auf den Sack."
  • 12.: "An Mariä Namen sagt der Sommer Amen."
  • 15.: "An St. Cyprian zieht man oft schon Handschuh' an."
  • 16.: "Ludmilla das fromme Kind, bringt Regen gern und Wind."
  • 29.: "Mariä Lichtmess (2. Februar) bläst das Licht aus, Sankt Michael zündet's wieder an."
  • 29.: "Auf Sankt Michael beende die Saat, sonst wirst du's bereuen zu spat."
  • 29.: "Regnets sanft am Michaelstag, sanft der Winter werden mag."
  • "An Septemberregen ist dem Bauern viel gelegen."
  • "Einer Rebe und einer Geiß, wirds im September nicht leicht zu heiß."
  • "Gewittert's im September noch, liegt im März der Schnee noch hoch."
  • "Viel Eicheln im September, viel Schnee im Dezember."

Siehe auch: September

[Bearbeiten] Oktober (Gilbhard)

  • 2.: "Weht der Wind an Leodegar, kündet er an ein fruchtbar Jahr."
  • 9.: "Regnets an Sankt Dionys, wird der Winter nass gewiss."
  • 11.: "St. Burkardi Sonnenschein, schüttet Zucker in den Wein."
  • 16.: "An Sankt Gall ernte man die Rüben all!"
  • 16.: "Auf Sankt Gall bleibt die Kuh im Stall."
  • 16.: "Auf Sankt-Gallentag muss jeder Apfel in seinen Sack."
  • 18.: "Am Sankt-Lukastag soll das Winterkorn schon in die Stoppeln gesät sein."
  • 18.: "Wer an Lukas Roggen streut, es im Jahr drauf nicht bereut."
  • 21. + 28.: "An Ursula muss das Kraut herein, sonst schneien Simon und Juda hinein."
  • 28.: "Wenn Simon und Judas sind vorbei, ist der Weg zum Winter frei."
  • "Ein Oktoberhimmel voller Stern' hat warme Öfen gern."
  • "Im Oktober der Nebel viel - bringt der Winter Flockenspiel."
  • "Im Oktober Sturm und Wind, uns den frühen Winter kündt."
  • "Im Oktober viel Frost und Wind, ist der Winter wie ein Kind."
  • "Ist im Oktober das Wetter hell, bringt es her den Winter schnell."
  • "Nichts kann mehr vor Raupen schützen, als im Oktober Eis auf Pfützen."
  • "Oktober am Anfang schön, heißt am Ende im Regen stehn."
  • "Oktober rau, Januar lau."
  • "Oktoberhimmel voll Sterne hat warme Öfen gerne."
  • "Oktober und März gleichen sich allerwärts."
  • "Oktoberregen verspricht ein Jahr voll Segen."
  • "Oktobersonnenschein schüttet Zucker in den Wein."
  • "Wenn im Oktober noch viel Wespen fliegen, werden wir strengen Winter kriegen."

[Bearbeiten] November (Nebelung)

  • 1.: "Wenn's zu Allerheiligen schneit, lege einen Pelz bereit. Regnet's aber an diesem Tag, viel Schnee im Winter kommen mag."
  • 1.: "An Allerheiligen sitzt der Winter auf den Zweigen."
  • 2.: "Um Allerseelen kalt und klar, macht auf Weihnacht alles starr."
  • 11.: "Wie Sankt Martin führt sich ein, soll zumeist der Winter sein."
  • 11.: "Bringt Sankt Martin Sonnenschein, tritt ein harter Winter ein."
  • 19.: "Sankt Elisabeth sagt an, was der Winter für ein Mann."
  • 23.: "Dem heiligen Clemens traue nicht, denn selten hat er ein mild Gesicht."
  • 26.: "Noch niemals stand ein Mühlrad still, St. Konrad hat der Wasser viel."
  • 27.: "Wenn es friert auf St. Virgil, bringt der März noch Kälte viel."
  • 30.: "Andreasschnee tut dem Korn und Weizen weh."
  • 30.: "Den Winter um Sankt Andreas sieht man lieber dürr als nass."
  • "Bringt November Morgenrot, der Aussaat dann viel Schaden droht."
  • "Hat der November zum Donnern Mut, wird das nächste Jahr wohl gut."
  • "November tritt oft hart herein, muss doch nichts dahinter sein."
  • "November warm und klar - wenig Segen fürs nächste Jahr."
  • "Novembers Morgenrot, mit langem Regen droht."
  • "Novemberwasser auf den Wiesen, dann wird das Gras im Lenze sprießen."
  • "Sitzt im November noch hart das Laub, kommt ein harter Winter, das glaub."

[Bearbeiten] Dezember (Julmond)

  • 2.: "Wenn's regnet am Bibiane Tag, // regnet's 40 Tag und eine Woche danach."
  • 4.: "Barbara im weißen Kleid, // verkündet gute Sommerzeit."
  • 4. + 13.: "Auf Barbara die Sonne weicht, // auf Luzia sie wieder herschleicht."
  • 6.: "Regnet's an St. Nikolaus, // wird der Winter streng und graus."
  • 17.: "Ist Lazarus nackt und bar, // wird's ein gelinder Februar."
  • 21.: "Am Sankt-Thomastag wächst der Tag um einen Hahnenschritt."
  • 21.: "Wenn St. Thomas dunkel war, // gibt's ein schönes neues Jahr."
  • 24.: "Auf windige Weihnachten folgt ein gutes Jahr."
  • 24.: "Liegen Adam und Eva im Klee, // frieren sie zu Ostern im Schnee."
  • 25.: "Hängt an Weihnacht Eis von den Weiden, // kannst Du zu Ostern Palmen schneiden."
  • 25.: "Je dicker das Eis um Weihnacht liegt, // so zeitiger der Bauer Frühjahr kriegt."
  • 26.: "Bläst der Wind an Stephanus recht, // wird nächstes Jahr der Wein gar schlecht."
  • 26.: "Windstill muß St. Stephan sein // Soll der nächste Wein gedeih'n."
  • 31.: "Silvesternacht Wind und Morgensonn' gibt gute Hoffnung auf Wein und Korn."
  • 31.: "Windstill muss Silvester sein, soll der nächste Wein gedeih'n."
  • "Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee, folgt fruchtbar Jahr mit reichlich Klee."
  • "Bringt der Dezember Kält' ins Land, dann wächst das Korn selbst noch auf Sand."
  • "Dezember kalt mit Schnee, gibt Frucht auf jeder Höh'."
  • "Dezember mild, mit vielem Regen, ist für die Saat kein großer Segen!"
  • "Dezember warm - dass Gott erbarm."
  • "Dezember veränderlich und lind, ist der ganze Winter ein Kind."
  • "Donnert's im Dezember gar, kommt viel Wind das nächste Jahr."
  • "Fließt im Dezember noch der Birkensaft, dann kriegt der Winter keine Kraft."
  • "Grauhäslein im tiefen Dezemberschnee, labt sich zu Ostern dann am grünen Klee."
  • "Im Dezember sollen Eisblumen blüh'n, Weihnachten sei nur auf dem Tische grün."
  • "Sturm im Dezember und Schnee, da schreit der Bauer jucheh!"
  • "Viel Wind und Nebel in Dezembertagen, schlechten Frühling und schlechtes Jahr ansagen."
  • "Weißer Dezember, viel Kälte darein, bedeutet, das Jahr soll fruchtbar sein."
  • "Wenn man den Dezember soll loben, muss er frieren und toben."

[Bearbeiten] Bewegliche Feiertage

[Bearbeiten] Fastnacht

  • "Grüne Fastnacht, weiße Ostern."

Siehe auch: Fastnacht

[Bearbeiten] Gründonnerstag

  • "Wenn die Sonne am Gründonnerstag und am Karfreitag (auch) nur so lange scheint, dass ein Mann einmal über das Zaunloch treten kann, dann kann man noch Heu und Getreide bekommen." - Aus Estland

[Bearbeiten] Karfreitag

  • "Die Eier, welche die Hühner am Karfreitag legen, sind die stärksten."
  • "Kälber, am Karfreitag geworfen, gedeihen nicht."
  • "Karfreitag Sonnenschein bringt uns reiche Früchte ein."
  • "Wenn die Sonne am Gründonnerstag und am Karfreitag (auch) nur so lange scheint, dass ein Mann einmal über das Zaunloch treten kann, dann kann man noch Heu und Getreide bekommen." - Aus Estland
  • "Wenn's Karfreitag regnet, ist's ganze Jahr gesegnet."
  • "Wer nur am Karfreitag isst, befreit von Flüss' und Plagen ist."

[Bearbeiten] Ostern

  • "Grauhäslein im tiefen Dezemberschnee, labt sich zu Ostern dann am grünen Klee."
  • "Grüne Fastnacht, weiße Ostern."
  • "Hängt an Weihnacht Eis von den Weiden, kannst Du zu Ostern Palmen schneiden."
  • "Ostern im März verspricht ein gutes Brotjahr."

Siehe auch: Ostern

[Bearbeiten] Pfingsten

[Bearbeiten] Wochentage

[Bearbeiten] Montag

  • "Montag wird nicht wochenalt."
  • "Rauer Montag, glatte Woche."

[Bearbeiten] Dienstag

  • "Heirate am Dienstag, oder du wirst von deinem engstem Verwandten umgebracht."
  • "Der Dienstag ist der fleißigste Tag."

[Bearbeiten] Mittwoch

  • "Am Mittwoch in der zwölften Stund ändert sich das Wetter."
  • "Am Mittwoch wechselt selbst die Maus nicht das Loch."

[Bearbeiten] Donnerstag

  • "Am Donnerstag ist die Woche rum."
  • "Der Donnerstag ist wunderlich, der Freitag gar absunderlich."
  • "Donnerstag hat sein eigenes Wetter."

[Bearbeiten] Freitag

  • "Der Donnerstag ist wunderlich, der Freitag gar absunderlich."
  • "Der Freitag hält es nicht mit der Woche."
  • "Der Freitag tanzt am liebsten aus der Reihe."

[Bearbeiten] Samstag

  • "Da ist kein Samstag so dick, dass die Sonne scheint einen Blick."
  • "Der Samstag hat ein weinendes und ein lachendes Auge."

[Bearbeiten] Sonntag

  • "Am Sonntag Ruh', am Montag Müh'."
  • "Der Sonntag bringt Unglück, wenn man schafft."

[Bearbeiten] Andere Bauernregeln und -weisheiten

  • "Ackern und Düngen ist besser als Beten und Singen."
  • "Am Morgen erkennt man den Tag."
  • "Auf einen trüben Morgen folgt ein heiterer Tag."
  • "Bienen und Schafe / ernähren den Mann im Schlafe."
  • "Der Bulle ist die halbe Herde."
  • "Der Kuckuck schreit nicht eher, als bis der Hafer grün ist."
  • "Siehst du die Schmetterlinge tanzen, / kannst du draußen pflanzen."
  • "Wenn der alte Hund bellt, soll man hinaussehen."

[Bearbeiten] Scherzbauernregeln

  • "Gewitter im Mai, April vorbei."
  • "Ist der Bauer nicht zu sehen, wird er wohl im Stalle stehen."
  • "Ist der Mai warm und trocken, braucht der Bauer keine Socken!"
  • "Kräht der Hahn laut auf dem Mist, so weiß man, dass es Morgen ist."
  • "Kräht der Hahn oben auf dem Mist, ändert sich's Wetter oder es bleibt, wie es ist."
  • "Kreischt die Magd schrill aus dem Stall, ging sie dem Bauern in die Fall'."
  • "Liegt der Bauer tot im Zimmer, lebt er nimmer."
  • "Mist ist Mist, solange er kein Dünger ist."
  • "Schnarcht der Bauer wüst und laut, die Bäu'rin ihm den Arsch verhaut."
  • "Silvester, trübe oder klar, deutet auf ein neues Jahr."
  • "Steht im Winter noch das Korn, ist es halt vergessen wor´n."
  • "Stirbt der Bauer im Februar, scheißt er aufs Schaltjahr!"
  • "Stirbt der Bauer im November, braucht er keinen Adventskalender!"
  • "Stirbt der Bauer im Oktober, braucht er im Winter keinen Pullover!"

[Bearbeiten] Weblinks

Wikiquote
Siehe auch: Wetter
Wikipedia
Wikipedia führt einen Artikel über Bauernweisheiten.
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