Otto von Bismarck
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[Bearbeiten] Otto von Bismarck (1815-1898)
deutscher Politiker
eigentlich: Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen
[Bearbeiten] Zitate mit Quellenangabe
- "Das Vertrauen ist eine zarte Pflanze; ist es zerstört, so kommt es sobald nicht wieder." - Über Königtum und Priestertum. Rede gehalten am 10. März 1873. Aus: Fürst Bismarcks gesammelte Reden. Band I. 12. Tausend. Berlin: Siegfried Cronbach, 1895. S. 421. books.google.com-USA*
- "Die Liebe der Türken und Deutschen zueinander ist so alt, daß sie niemals zerbrechen wird." - Im Gespräch mit Basiretçi Ali Efendi (osmanischer Publizist und Herausgeber) August, 1871 zitiert in "Türken in Berlin 1871-1945" von Petra Kappert, Ingeborg Böer, Berlin, New York 2002. S. 24. ISBN 3-11-017465-0
- "Es wird bei uns Deutschen mit wenig so viel Zeit totgeschlagen, wie mit Bier trinken." - Rede im Deutschen Reichstag, 28. März 1881. zitiert in: Klaus Emmerich: Ach, diese Deutschen. Eine Nation auf der Suche nach ihrer 4. Identität. Böhlau, 2000. ISBN 9783205992431. S. 24.
- "Gesetze sind wie Würste, man sollte besser nicht dabei sein, wenn sie gemacht werden." - zitiert in Robert B. Laughlin: "Abschied von der Weltformel", 2. Kapitel: "Leben mit der Unbestimmtheit", S. 34, Piper Verlag, September 2007, ISBN 978-3492047180.
- "Ich bin weder Reaktionär noch Absolutist, ich halte den Absolutismus für eine unmögliche Sache; aber ich halte mich an unsere geschriebenen Verfassungen, die wir in Deutschland und in Preußen besitzen [..]." - Rede im Deutschen Reichstag, 29. November 1881. zitiert in: Otto Bismarck: Die politischen Reden des Fürsten Bismarck. Scientia Verlag, 1969. S. 147.
- "Ihr seid alle Idioten zu glauben, aus Eurer Erfahrung etwas lernen zu können, ich ziehe es vor, aus den Fehlern anderer zu lernen, um eigene Fehler zu vermeiden." - zitiert im Vorwort von "Das PIMS-Programm. Strategien und Unternehmenserfolg." von Robert D. Buzzell, Bradley T. Gale, Wiesbaden 1989. ISBN 3-409-13343-7
- "Seien Sie außer Sorge: Nach Canossa gehen wir nicht, weder körperlich noch geistig!" - Rede im Deutschen Reichstag, 14. Mai 1872. zitiert in: Wilhelm Lang: Im neuen Reich: Wochenschrift für das Leben des deutschen Volkes in Staat, Wissenschaft und Kunst. S. Hirzel, 1881. S. 549.
- "So lange ich Reichskanzler bin, treiben wir keine Kolonialpolitik. Wir haben eine Flotte, die nicht fahren kann, und wir dürfen keine verwundbaren Punkte in fernen Weltteilen haben, die den Franzosen als Beute zufallen, sobald es losgeht." - Rede im Deutschen Reichstag 1881. zitiert in: Johannes Kunisch: Bismarck und seine Zeit. Duncker & Humblot, 1992. ISBN 9783428073146. S. 142.
- "Was sind unsere Staaten und ihre Macht und Ehre vor Gott anders als Ameisenhaufen und Bienenstöcke, die der Huf eines Ochsen zertritt, oder das Geschick in Gestalt eines Honigbauern ereilt." - Zitiert aus: Sebastian Haffner, Anmerkungen zu Hitler, 13. Auflage 1978, S. 95
- "Wer den Daumen auf dem Beutel hat, der hat die Macht." - Rede im Norddeutschen Reichstag, 26. April 1868, Quelle: E. Puntsch: Großes Zitaten-Buch,1986, S. 847, ISBN 3-922085-88-1
Unvollständige Quellenangabe (Hinweis)
- "Der Deutsche hängt an seinen Dynastien, und die Dynastien hängen auch an Deutschland." - Zu den Vertretern Thüringens in Kissingen, am 2. August 1893
- "Die Majorität hat viele Herzen, aber ein Herz hat sie nicht." - Rede im Deutschen Reichstag, 12. Juni 1882
- "Ein gutes Pferd stirbt in den Sielen." - Rede im Deutschen Reichstag am 4. März.1881
- "Es muss doch ein tiefer Fond von Gottesfurcht im gemeinen Manne bei uns sitzen, sonst könnte das alles nicht sein." - an seine Frau, 9. Juli 1866
- "Für beide ist kein Platz nach den Ansprüchen, die Österreich macht, also können wir uns auf die Dauer nicht vertragen. Wir atmen einer dem anderen die Luft vor dem Munde fort, einer muss weichen oder vom anderen »gewichen werden«, bis dahin müssen wir Gegner sein." - 1853 in einem Brief an Ludwig Friedrich Leopold von Gerlach, enger Vertrauter des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV.
- "Für die Sicherheit und Fortbildung des Staates ist das Übergewicht derer, die den Besitz vertreten, das nützlichere." - Gedanken und Erinnerungen
- "Gib, dass ich meine Johanna wiedersehe." - Letzte Worte, 30. Juli 1898, seine Frau Johanna starb vier Jahre vor ihm
- "Ich habe nie daran gezweifelt, dass sie alle mit Wasser kochen; aber eine solche nüchterne einfältige Wassersuppe, in der nicht ein einziges Fettauge von Hammeltalg zu spüren ist, überrascht mich. Kein Mensch, selbst der böswilligste Zweifler von Demokrat, glaubt es, was für eine Scharlatanerie und Wichtigtuerei in dieser Diplomatie steckt." - In einem Brief an seine Frau im Alter von 36
- "Österreich hat das gleiche Recht, für seine Interessen zu kämpfen wie Preußen." - nach dem Sieg bei Königgrätz, 1866
- "Offenheit verdient immer Anerkennung." - Reden in der preußischen Zweiten Kammer, 24. November 1849
- "Wir Deutschen fürchten Gott und sonst nichts in der Welt; und diese Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen lässt" - Rede am 6.2.1888
[Bearbeiten] Zitate mit Bezug auf Bismarck
- "Es ist nicht leicht, unter diesem Kanzler Kaiser zu sein." - Wilhelm I., zitiert in: S. Zurlinden, Der Weltkrieg. Vorläufige Orientierung von einem schweizerischen Standpunkt aus. 2. Band. Zürich: Orell Füssli, 1918. S. 44. books.google.com-USA*
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