Carl Schmitt

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Carl Schmitt (1888-1985)[Bearbeiten]

deutscher Staatsrechtler und Philosoph

Zitate von Carl Schmitt[Bearbeiten]

Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus[Bearbeiten]

  • "Es gehört zu ihrem Wesen [der Demokratie], daß alle Entscheidungen, die getroffen werden, nur für die Entscheidenden selbst gelten sollen." - Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus, 5. Aufl. Berlin 1979, S. 34
  • "Eine Demokratie kann militaristisch oder pazifistisch sein, absolutistisch oder liberal, zentralistisch oder dezentralisierend, fortschrittlich oder reaktionär, und alles wieder zu verschiedenen Zeiten verschieden, ohne aufzuhören, eine Demokratie zu sein." - Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus, 5. Aufl. Berlin 1979, S. 34
  • "Zur Demokratie gehört als notwendig erstens Homogenität und zweitens - nötigenfalls - die Ausscheidung und Vernichtung des Heterogenen." - Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus, 3. Aufl. Berlin 1926, S. 14

Glossarium[Bearbeiten]

  • "Warum lassen Sie sich nicht entnazifizieren? Erstens: weil ich mich nicht gerne vereinnahmen lasse und zweitens, weil Widerstand durch Mitarbeit eine Nazi-Methode aber nicht nach meinem Geschmack ist." - Glossarium. Aufzeichnungen 1947-1951. Hrsg. von Eberhard Freiherr von Medem, Berlin 1991 (posthum), S. 272

Politische Theologie[Bearbeiten]

  • "Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet." - Politische Theologie. Vier Kapitel zur Lehre von der Souveränität. 9. Aufl. Berlin 1922, S. 13

Römischer Katholizismus und politische Form[Bearbeiten]

  • "Die Kirche hat ihre besondere Rationalität." - Römischer Katholizismus und politische Form, Stuttgart 2008, S. 23