Desmond Tutu
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[Bearbeiten] Desmond Tutu (*1931)
südafrikanischer anglikanischer Theologe und Bürgerrechtler
[Bearbeiten] Zitate mit Quellenangabe
- "Auf einem meiner Besuche im Heiligen Land fuhr ich zusammen mit dem anglikanischen Bischof von Jerusalem zu einer Kirche. Ich konnte Tränen in seiner Stimme hören, als er auf die jüdischen Siedlungen hinwies. Der Wunsch der Israelis nach Sicherheit war mir bewusst. Aber was ist mit den Palästinensern, die ihr Land und ihre Häuser verloren haben?" - erschienen im Guardian am 29. April 2002
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- (Original engl.: "On one of my visits to the Holy Land I drove to a church with the Anglican bishop in Jerusalem. I could hear tears in his voice as he pointed to Jewish settlements. I thought of the desire of Israelis for security. But what of the Palestinians who have lost their land and homes?")
- "Die Hauptursache jeder Unruhe in Südafrika ist die Apartheid, da genügt ein Funken." - Interview in "DER SPIEGEL", Ausgabe 43/1984
- "Die Länder Europas haben Jahrhunderte gebraucht, um ihre Demokratie zu entwickeln. Wir hatten gerade einmal 14 Jahre seit dem Ende der Apartheid! Und wir hatten davor 300 Jahre eine Gesellschaft, die auf Rassentrennung beruhte." - über Südafrika, Stern Nr. 28/2008 vom 3. Juli 2008, S. 52
- "Die Leute [in den USA] haben Angst, den Fehler beim Namen zu nennen, weil die jüdische Lobby mächtig ist - sehr mächtig. Na und? Himmelherrgott, dies ist Gottes Welt! Wir leben in einem moralischen Universum. Die Apartheidsregierung war sehr mächtig, aber heute existiert sie nicht mehr. Hitler, Mussolini, Stalin, Pinochet, Milošević und Idi Amin hatten allesamt große Macht inne aber am letztendlich haben sie ihr Verderben gefunden." - erschienen im Guardian am 29. April 2002
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- (Original engl.: "People are scared in this country [the US], to say wrong is wrong because the Jewish lobby is powerful - very powerful. Well, so what? For goodness sake, this is God's world! We live in a moral universe. The apartheid government was very powerful, but today it no longer exists. Hitler, Mussolini, Stalin, Pinochet, Milosevic, and Idi Amin were all powerful, but in the end they bit the dust.")
- "Ich bin ein schwarzer Südafrikaner und wenn ich mir vorstelle, die Namen zu vertauschen, würde die Beschreibung dessen, was im Gazastreifen und dem Westjordanland passiert, genauso gut auf die Ereignisse in [Apartheid-] Südafrika zutreffen." - während seines Weihnachtsbesuchs in Jerusalem, 25. Dezember 1989; aus der israelischen Zeitung Ha'aretz, rezitiert in Palestine Perspectives, Januar/Februar 1990
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- (Original engl.: "I am a black South African, and if I were to change the names, a description of what is happening in the Gaza Strip and the West Bank could describe events in [Apartheid] South Africa.")
- "Ich bin kein Staatsmann. Ich kann nur sagen, was ich glaube, was Politiker machen sollen. Politik ist, wie man gerne sagt, die Kunst des Möglichen." - Stern Nr. 28/2008 vom 3. Juli 2008, S. 52
- "Ich glaube, dass ein Christ auch politisch sein muss, wenngleich nicht parteipolitisch." - Interview in "DER SPIEGEL", Ausgabe 43/1984
- "Ich hätte nicht den Friedensnobelpreis bekommen, wenn ich nicht gegen jede Form der Gewalt wäre - gegen die Gewalt eines Unterdrückerregimes wie auch gegen die Gewalt der Leute, die ein solches System bekämpfen." - Interview in "DER SPIEGEL", Ausgabe 49/1985
- "Israel wird nie echte Sicherheit und Geborgenheit dadurch gewinnen, andere Menschen zu unterdrücken. Ein echter Frieden kann letztlich nur auf Gerechtigkeit beruhen. Wir verurteilen die Gewalt der Selbstmordattentäter und wir verurteilen, dass der Verstand junger Menschen durch indoktrinierten Hass korrumpiert wird, aber wir verurteilen auch die Gewalt der militärischen Einfälle in die besetzten Gebiete und dass Krankenwägen in unmenschlicher Art und Weise davon abgehalten werden, die Verletzten zu erreichen." - erschienen im Guardian am 29. April 2002
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- (Original engl.: "Israel will never get true security and safety through oppressing another people. A true peace can ultimately be built only on justice. We condemn the violence of suicide bombers, and we condemn the corruption of young minds taught hatred; but we also condemn the violence of military incursions in the occupied lands, and the inhumanity that won't let ambulances reach the injured.")
- "Jeder, der gegen die Apartheid ist, wird in Südafrika als Kommunist abgestempelt." - Interview in "DER SPIEGEL", Ausgabe 49/1985
- "Mein Besuch im Heiligen Land hat mich zutiefst erschüttert; es erinnerte mich so sehr an das was uns Schwarzen in Südafrika zugestoßen war. Ich sah die Demütigung der Palästinenser an den Checkpoints und Straßensperren, die leiden mussten wie wir, als uns junge weiße Polizisten der Bewegungsfreiheit beraubt hatten." - erschienen im Guardian am 29. April 2002
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- (Original engl.: "I've been very deeply distressed in my visit to the Holy Land; it reminded me so much of what happened to us black people in South Africa. I have seen the humiliation of the Palestinians at checkpoints and roadblocks, suffering like us when young white police officers prevented us from moving about.")
- "Natürlich wollen wir grundlegende Veränderungen. Wenn das Revolution ist, dann bin ich ein Revolutionär. Selbst Jesus war das, er wollte Güte, Gerechtigkeit und Vergebung." - Interview in "DER SPIEGEL", Ausgabe 43/1984
- "[...] Obama kann wie kaum ein anderer sehr verschiedene Menschen hinter sich versammeln. Er bringt frischen Wind in die Politik. Dass er zusätzlich noch schwarz ist - das ist natürlich wunderbar!" - über Barack Obama, Stern Nr. 28/2008 vom 3. Juli 2008, S. 52
- "Wir kämpfen für die Menschenrechte, für ein politisches System, in dem die Menschen die Freiheit haben, sich für eine Ideologie ihrer Wahl zu entscheiden." - Interview in "DER SPIEGEL", Ausgabe 49/1985
[Bearbeiten] Weblinks
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