Eugen Drewermann

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Eugen Drewermann (*1940)

deutscher Theologe und Schriftsteller

Überprüft

  • "Ein erhebliches Problem der psychoanalytischen Literatur,...liegt in dem Umstand, dass die tiefenpsychologische Terminologie den Eindruck erwecken muss, als wenn sich Lebensprobleme durch kalte Bewusstmachung und rationale Durchdringung lösen ließen." - Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter, 1992, S.404
  • "Jesus wollte diese Kirche nicht!" - in: DER SPIEGEL vom 23. Dezember 1991, dokumentiert in: Worum es eigentlich geht, Protokoll einer Verurteilung. München: Kösel Verlag GmbH & Co., 1992, ISBN 3-466-20356-2, S. 438-449
  • "Kein Mensch, der wissen will, wie er sein Leben einrichten soll, kann die Existenz auf Hypothesen gründen." - zitiert in: „Denkverbot – Fundamentalismus in Christentum und Islam“, 1992, S. 57
  • "Nein, ich habe keinen Spaß an Streitereien. Im Gegenteil, ich habe eine große Sehnsucht nach Harmonie, Verständigung und Einklang. Aber: Wer den geraden Weg sucht, bewegt sich quer zu allem Krummen. Wer die leise Stimme liebt, ist abhold allen lauten Tönen. Wer an die Stärke weichen Wassers glaubt, der wird gefährlich allen Steinen. Wer aufrecht durch sein Leben gehen möchte, der stößt immer wieder an das allzu Niedrige." Eugen Drewermann: Was ich denke, Goldmann,Prof. Dr. H. Herrmann (Hg.), München 1994, ISBN 3-442-12532-4, Rückseite des Taschenbuches

Unvollständige Quellenangabe (Hinweis)

  • "Das Maß unserer Menschlichkeit bestimmt sich wesentlich danach, inwieweit wir über Worte verfügen, die das Erleben und die Gefühlswelt von Menschen auszudrücken vermögen." - An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen
  • "Dass Menschen in Schuld geraten, ist schlimm; aber sich schuldig zu fühlen und nicht an Vergebung glauben zu können, - das ist die Hölle." - Ich steige hinab in die Barke der Sonne
  • "Die besondere Dynamik des kapitalistischen Wirtschaftssystems besteht darin, dass Geld und Zins miteinander verbunden werden … Rein mathematisch reißt der Zins die Menschen auseinander: diejenigen, die an der Armut zugrunde gehen, und diejenigen, die an der Zahlungsnot des Kreditnehmers immer reicher werden." - zitiert in: „Jesus von Nazareth - Befreiung zum Frieden“
  • "Es gibt Augenblicke in unserem Leben, die endgültig sind, und wer bestimmte Entscheidungen immer wieder aufschiebt, für den kann es eines Tages unerbittlich heißen: zu spät!" - Das Markusevangelium, Zweiter Teil
  • "Selbst wenn wir uns so fühlen, als könne es kaum irgendeinen Sinn haben, dass wir auf der Welt sind, und selbst wenn wir über viele Jahre hin so gut wie keinen Grund zu irgendeiner Zukunft sehen, so sollten wir Gott doch zutrauen, dass wir nicht ohne Absicht, ohne Plan und ohne eine unveräußerliche Würde dem Leben anvertraut worden sind." - Ein tiefenpsychologischer Auslegungsversuch zu Mk 4,1-34
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