Friedrich II. (Preußen)
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[Bearbeiten] Friedrich II. (Preußen) (1712-1786)
preußischer König
auch genannt: Friedrich der Große
[Bearbeiten] Zitate mit Quellenangabe
- "alle Religionen Seindt gleich und guht wan nuhr die leüte so sie profesiren[1] Erliche leüte seindt, und wen Türken und Heiden kähmen und wolten das Land Pöpliren, so wollen wier sie Mosqueen und Kirchen bauen."[2]
- (hochdeutsch) "Alle Religionen sind gleich und wenn nur die Leute, die sich bekennen, ehrliche Leute sind, auch wenn es Türken und Heiden sind, die kämen und das Land besiedeln wollten, so bauen wir ihnen Moscheen und Kirchen." - Immediat-Bericht des General-Directoriums. Berlin 1740 Juni 15: Ein Katholik sucht in Frankfurt das Bürgerrecht nach - Rand-Verfügung des Königs. In: Max Lehmann: Preussen und die katholische Kirche seit 1640. Nach den Acten des Geheimen Staatsarchives. 2. Theil. 1740-1747. Leipzig: Hirzel, 1881. S. 3*. books.google.com-USA*
- "Die Herren sollten ihr Glück durch den Säbel machen und nicht durch die Scheide!" - Antwort auf die Frage, warum die Offiziere seiner Armee ledig bleiben sollten. aus "Versetzt den Kerl zur Infanterie! - Anekdoten von Friedrich dem Großen", herausgegeben von Walter Püschel, Eulenspiegel Verlag, ISBN 3-359-00951-7. ebenso zitiert in: Hermann Kurzke: Thomas Mann. Sonderausgabe: Das Leben als Kunstwerk. Eine Biographie. C.H.Beck, 2006. ISBN 9783406551666. S. 245. books.google.com
- "Die Kirchengeschichte offenbart sich uns als ein Werk der Staatskunst, des Ehrgeizes und des Eigennutzes der Priester. Statt etwas Göttliches darin zu finden, trifft man nur auf lästerlichen Missbrauch mit dem höchsten Wesen. Ehrwürdige Betrüger benutzen Gott als Schleier zur Verhüllung ihrer verbrecherischen Leidenschaften." - zitiert in Wilhelm Leonhardt: "Kreml und Vatikan: Ein Kampf um die Macht durch fünf Jahrhunderte", 1965, S. 182
- "Sie hat ihrem Thron und ihrem Geschlecht Ehre gemacht." - über Maria Theresia in einem Brief an Jean Baptiste le Rond d'Alembert. In Klaus Günzel: "Der König und die Kaiserin", Droste Verlag, Düsseldorf 2005, ISBN 3770011651, zitiert in Die Zeit Nr.21 vom 19. Mai 2005 unter dem Titel "Im Hass vereint von Haug von Kuenheim"
Unvollständige Quellenangabe (Hinweis)
- "Die erste Pflicht eines Bürgers ist, seinem Vaterlande zu dienen." - Politisches Testament, 1752
- "Die nützlichen Tugenden der Bürger sind Menschlichkeit, Billigkeit, Tapferkeit, Wachsamkeit und Arbeitsliebe." - Politisches Testament, 1752
- "Es geht gut, der Berg ist überschritten." - Letzte Worte, 17. August 1786
- "Frechheit empört, Schwäche rührt; nur feige Seelen rächen sich an überwundenen Feinden, und ich gehöre nicht dazu." - Brief an d'Alembert, 23. Januar 1782
- "Gazetten dürfen, so sie delectieren sollen, nicht genieret werden." - Brief an Voltaire, 13. August 1756
- "Gott ist immer mit den stärksten Bataillonen." - Brief an Herzogin Luise von Sachsen-Gotha, 8. Mai 1760
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- (Original franz.: "Dieu est pour les gros escadrons.", nach dem französischen Satiriker Roger de Bussy-Rabutin: "Dieu est d'ordinaire pour les gros escadrons contre les petits.")
- "Ich bin gewissermaßen der Papst der Lutheraner und das kirchliche Haupt der Reformierten." - Politisches Testament, 1752
[Bearbeiten] Zitate mit Bezug auf Friedrich II., den Großen
- "Leider werden wirklich in der Geschichte immer diejenigen Männer als »groß« gefeiert, die viele Kriege begonnen und gewonnen haben. Aus diesen Gründen habe ich mich nie für Geschichtshelden wie Napoleon, Friedrich den Großen, Alexander oder Julius Cäsar begeistern können." - Bernhard Grzimek, Auf den Mensch gekommen, Erfahrungen mit Leuten, München 1977, S. 425
- "Sah Friedrichs Heldenzeit und kämpfte mit ihm in allen seinen Kriegen. Wählte Ungnade, wo Gehorsam nicht Ehre brachte." - Johann Friedrich Adolf von der Marwitz, Inschrift des Grabsteins in Friedersdorf
[Bearbeiten] Anmerkungen
Kategorien: Unvollständige Quellenangabe | Person | Mann | Deutscher | Preuße | König | 1712 | 1786 | Copyright