Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil
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[Bearbeiten] Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil (1783-1859)
deutscher Forstwissenschaftler
[Bearbeiten] Überprüft
- "Alle Theorie ist grau, und nur der Wald und die Erfahrung sind grün." - Kritische Blätter, Band 22, Heft 1, S. 1, 1846
- "Bei aller Strenge des Urteils darf man nicht vergessen, dass unter hundert jungen Leuten, die geprüft werden, neunundneunzig mehr Kenntnisse besitzen, als sie durch ihre Antworten in den Prüfungen darlegen." - Kritische Blätter
- "Fragt die Bäume wie sie erzogen sein wollen, sie werden Euch besser darüber belehren als es die Bücher thun." - auch in abgewandelter Form ("Fraget die Bäume, wie sie wachsen. Sie werden euch besser belehren als Bücher es tun.") häufig zitierter Ausspruch Pfeils, in seinen Werken zwar laut Karl Hasel ("Studien über Wilhelm Pfeil", 1982, S. 176) nicht belegbar. Pfeil schrieb den Satz jedoch eigenhändig unter sein um 1850 entstandenes Altersbildnis (siehe Bild)
- "Nehmt dem Walde alles Wild und laßt ihm nur noch die Streusammler, Leseholzträger und Holzdiebe, und fürwahr, ihr habt die Poesie desselben, und mit ihr den unendlichen Reiz, den er für viele hat, gänzlich vernichtet!" - Die Poesie des Waldes. Aus: Kritische Blätter für Forst- und Jagdwissenschaft. Band 16, Heft 2. Leipzig: Baumgärtner, 1841. S. 171. books.google.com
- "So war es Mode, ein eifriger Priester Dianens zu erscheinen, sobald einmal der grüne Rock angezogen war. Jetzt ist es Mode, verächtlich die Nase zu rümpfen, wo nur von Jagen die Rede ist, mit Brillen und Regenschirmen, statt mit Büchse und Büchsenranzen in den Wald zu gehen, den für untauglich zum Forst zu erklären, welcher Gefallen an der Jagd findet." - Kritische Blätter, Band 5, Heft 2, S. 164, 1831
- "Will man konservieren, muss man zur rechten Zeit reformieren." - Kritische Blätter, Band 19, Heft 2, S. 208, 1844
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