Fritz Mauthner

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[Bearbeiten] Fritz Mauthner (1849-1923)

deutscher Philosoph und Schriftsteller

[Bearbeiten] Überprüft

  • "Die meisten Menschen leiden an dieser geistigen Schwäche, zu glauben, weil ein Wort da sei, müsse es auch das Wort für Etwas sein, weil ein Wort da sei, müsse dem Worte etwas Wirkliches entsprechen." - Beiträge zu einer Kritik der Sprache. Band 1: Sprache und Psychologie. Stuttgart: Cotta, 1901. S. 149. ALO
  • "Leute mit verschiedenen Sprachen müssen eben streiten, wenn sie so dumm sind, miteinander sprechen zu wollen." - Beiträge zu einer Kritik der Sprache. Band 1: Sprache und Psychologie. Stuttgart: Cotta, 1901. S. 54. ALO
  • "Sollen gehört von Hause aus der Theologie an, bedeutet eine Verpflichtung oder Verschuldung des Menschen gegen Gott; »du schuldest, nicht zu töten«, hätte das soundsovielte Gebot im Geiste der althochdeutschen Sprache heißen können; und wieder bei anderer Entwicklung der Sprache hätte Schiller vielleicht seinen Satz so geformt, »der Übel größtes aber ist das Sollen«." - "Wörterbuch der Philosophie", Leipzig 1923. Band 3, S. 193. www.zeno.org
  • "Wenn ich mit einem Fingerdruck England in die Luft sprengen könnte, so täte ich's und wäre glücklich." (Brief Mauthners an Gustav Landauer vom 14. November 1914) - Gustav Landauer, Fritz Mauthner: Briefwechsel 1890-1919. Bearb. Hanna Delf, C.H.Beck, München 1994, ISBN 3-406-38657-1, S. 295. Google Books, zitiert in: Fritz Mauthner in: Ostdeutsche Biographie. Persönlichkeiten des hitorischen deutschen Ostens; zitiert in: Fritz Mauthner in: Lexikon deutsch-jüdischer Autoren. Saur, München 2008, S. 362.
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