Gewissen

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[Bearbeiten] Zitate

  • "Befehle schreien, Gefühle sprechen, Gewissen flüstern." - Erhard H. Bellermann, Schmetterlinge im Kopf, Engelsdorfer Verlag, Ausgabe 2006. ISBN 3-86703-054-5
  • "Das Gewissen eines jeden Bürgers ist sein Gesetz." - Thomas Hobbes, Leviathan
  • "Das Gewissen macht uns alle zu Egoisten." - Oscar Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray, Kapitel 8 / Lord Henry Wotton
  • "Das Gewissen ist die Stimme der Seele. Die Leidenschaften sind die Stimme des Körpers." - Jean-Jacques Rousseau, Émile
  • "Das Gute im Menschen – sein schlechtes Gewissen." - Elazar Benyoëtz, Treffpunkt Scheideweg. München: Carl Hanser, 1990, S. 85.
  • "Das Traurige ist - in Sachen Moral und Gewissen fängt jede Generation von vorn an. In der Forschung und der Wissenschaft entwickelt sich der Mensch rasant. Aber Charakter und Moral - da sind wir nicht weiter, als wir unter den alten Römern waren." - Jürgen Todenhöfer, Stern Nr. 31/2008 vom 24. Juli 2008, S. 63
  • "Die Alten hatten ein Gewissen ohne Wissen; wir heutzutag haben das Wissen ohne Gewissen." - Julius Wilhelm Zincgref, Apophthegmata
  • "Die Verantwortung der Menschen ist der Mantel ihres Gewissens." - Erhard H. Bellermann, Gedankenreich, Engelsdorfer Verlag, September 2004, ISBN 3937930868
  • „Eines ist dein Mögen, // und ein Andres ist dein Müssen; // Nicht dein Herz nach seinem Wunsche, // Nach der Pflicht frag' dein Gewissen.“ – Friedrich Wilhelm Weber: Dreizehnlinden. Schöningh, Paderborn, 56. Auflage, 1893. S. 38 (Erstausgabe: 1878). III. Auf dem Habichtshofe, 4.
  • "Es ist Zeit, dass jetzt etwas getan wird. Derjenige allerdings, der etwas zu tun wagt, muss sich bewusst sein, dass er wohl als Verräter in die deutsche Geschichte eingehen wird. Unterlässt er jedoch die Tat, dann wäre er ein Verräter vor seinem eigenen Gewissen." - Claus Schenk Graf von Stauffenberg, kurz vor dem Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944
  • "Gedanken und Gewissen sind Privatsache. Der Staat sollte z.B. nicht versuchen, die private Moral zu überwachen. Er soll nur dort eingreifen, wo gemeinsames Handeln, ein einheitliches Gesetz notwendig ist." - Woodrow Wilson, Der Staat
  • "Jede Art Berufung ist bedeutsam und nötig, damit das Gewissen gewiss sei." - Martin Luther, Tischreden
  • "Kein Gold besticht ein empörtes Gewissen." - Heinrich von Kleist, Briefe
  • "Man muss an Gott glauben, und wenn man den Glauben nicht hat, dann soll man an seiner Stelle keinen Sensationsrummel setzen, sondern suchen, suchen, einsam suchen, allein mit sich und seinem Gewissen." - Anton Tschechow; "Briefe, 17. Dezember 1901"
  • "Mein Gewissen ist der Zwilling meiner Vernunft." - Hans José Rehfisch, Oberst Chabert, I, Delbecq
  • "So bleibt die eigentliche Religion ein Inneres, ja Individuelles, denn sie hat ganz allein mit dem Gewissen zu tun, dieses soll erregt, soll beschwichtigt werden." - Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre I,7
  • "Welche Strafe ist größer als die Wunde des Gewissens?" - Ambrosius von Mailand, Von den Pflichten
  • "Wer nach seinem Gewissen lebt, der ist kein Knecht, der befiehlt sich selbst und gehorcht sich selbst; der lebt wirklich menschlich." - Johann Geiler von Kaysersberg, Das Seelenparadies
  • "Wer so recht aus voller Seele lacht, der kann kein schlechtes Gewissen haben." - Hans-Christian Oeser, 39. Brief, Der Witz. Aus: Briefe an eine Jungfrau über die Hauptgegenstände der Aesthetik. Ein Weihgeschenk für Frauen und Jungfrauen. 22. verbesserte Auflage. Bearbeitet und hg. von A. W. Grube. Leipzig: Friedrich Brandstetter, 1880. S. 313. books.google.com-USA*
  • "Wie groß ist die Zahl der Menschen, die von diesen Predigten und Gedanken über die letzten Dinge zur Umkehr und Beichte geführt wurden! … Wir können sagen, dass solche Predigten, die mit dem Inhalt der Offenbarung im Alten und Neuen Testament völlig im Einklang standen, zutiefst in die innere Welt des Menschen eindrangen. Sie rüttelten das Gewissen wach, sie warfen den Menschen auf die Knie und führten ihn zum Gitter des Beichtstuhls; sie hatten eine zutiefst heilbringende Wirkung." - Karol Wojtyla „Die Schwelle der Hoffnung überschreiten“, S. 205, zitiert in: Horst Herrmann „Johannes Paul II beim Wort genommen. Eine kritische Antwort auf den Papst“, ISBN 3-442-12643-6, 1995. S. 191
  • "Wir betrachten doch das individuelle Gewissen als eine souveräne Instanz, oder nicht? Dieses Prinzip geht auf den heiligen Augustinus zurück, der erklärt hat, ein ungerechtes Gesetz ist kein Gesetz." - Tom Clancy, Im Zeichen des Drachen
  • "Wir wissen es längst: Heutzutage geht es immer mehr ums Wissen und immer weniger ums Gewissen." - Ernst Ferstl, "Wegweiser", ASARO Verlag Ottersberg, Ausgabe 2005, ISBN 3-934625-74-6
  • "Wo die Lüge zum täglichen Brot wird, verhungert das Gewissen." - Ernst Ferstl, Durchblicke, freya Verlag, Ausgabe 2004, ISBN 3-902134-59-3
  • "Wohl dem, der in Fried und Freundschaft lebt mit seinem Gewissen, mit seinem Magen, und mit seinem Bette." - Nikolai Abramowitsch Putjatin, Worte aus dem Buche der Bücher, hrsg. von A.W. Tappe, Dresden 1824, S. 49

[Bearbeiten] Gewissensfreiheit

  • "Der Koran verteidigt die Gewissensfreiheit explizit." - James Michener, Islam: The Misunderstood Religion

[Bearbeiten] Sprichwörter und Volksmund

[Bearbeiten] Bibel

[Bearbeiten] Weblinks

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Siehe auch: Gewissensbisse, Moral
Wikipedia
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