Glenn Gould
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Glenn Gould (1932-1982) [Bearbeiten]
kanadischer Pianist
Zitate mit Quellenangabe [Bearbeiten]
- "Er schreibt tonal, aber ohne Farbexzesse. Er besitzt eine unendliche Palette an Grautönen. ... Der Frieden und die Andacht der letzten Fuge sind überwältigend. Er moduliert nie im konventionellen Sinn, lässt aber den Eindruck eines expandierenden Universums entstehen." - über Johann Sebastian Bach, über die Kunst der Fuge, "Jenseits der Zeit", Film von Bruno Monsaingeon, arte, 13. Mai 2005
- "Meine Liebe zu Bach ließ mich Musiker werden. Alles was mich interessierte, war von ihm geprägt. ... Es ist kaum vorstellbar, dass der größte Musiker der Geschichte, dessen Werk uns noch heute magnetisch anzieht und der Maßstab der musikalischen Kunst der letzten zwei Jahrhunderte ist, mit seiner Musik keine Wirkung erzielte, bei Musikern und Publikum seiner Zeit. ... Bach war der größte Nonkonformist der Musikgeschichte." - "Jenseits der Zeit", Film von Bruno Monsaingeon, arte, 13. Mai 2005
- "Wenn ich gefragt werde, ob ich jüdisch bin, sage ich immer, dass ich während des Kriegs jüdisch war." [im Original: "When people ask me if I'm Jewish, I always tell them that I was Jewish during the war."] - Glenn Gould, dessen Eltern den Familiennamen Gold 1939 informell in Gould änderten, zitiert nach Kevin Bazzana: Wondrous Strange. The Life and Art of Glenn Gould (Oxford University Press, 2004). ISBN 0195174402
- "Mozart ist eher zu spät, als zu früh gestorben." - zitiert im Spiegel 3/1991 vom 14. Jasnuar 1991, Seite 160-168, "Ein Genie wird totgefeiert"

