Gottfried Wilhelm Leibniz

aus Wikiquote, der freien Zitatsammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716)[Bearbeiten]

deutscher Philosoph und Mathematiker

Überprüft[Bearbeiten]

DBP 1980 1050 Gottfried Wilhelm Leibniz.jpg
  • (Original lat.: "Natura non saltum facit.") - Gottfried Wilhelm Leibniz: "Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand", 1704, zitiert nach de.wikipedia.org (Stand 2/09)
  • auch "Natura non facit saltus." - Carl von Linné, "Philosophia Botanica", Stockholm, 1751, zitiert nach de.wikipedia.org (Stand 2/09)
  • "Meine Absicht ist es, die Menschen von den falschen Vorstellungen zu befreien, die ihnen Gott als einen absoluten Herrscher darstellen, despotisch Macht ausübend, wenig geeignet und wenig wert, geliebt zu werden." - Theodizee Erster Teil, Pt. 6
  • "Musik ist die versteckte arithmetische Tätigkeit der Seele, die sich nicht dessen bewußt ist, daß sie rechnet." - aus einem Brief vom 27. April 1712 an Christian Goldbach
  • (Original lat.: "Musica est exercitium arithmeticae occultum nescientis se numerare animi.")
  • "Was das Wollen selbst anbetrifft, so ist es unrichtig, wenn man sagt, daß es Gegenstand des freien Willens sei" - Theodizee Erster Teil, Pt. 51

Die Theodicee[Bearbeiten]

  • "Das Vorauswissen Gottes macht alles Kommende gewiss und bestimmt; ja seine Voraussicht und seine Vorausbestimmung, auf welche das Vorauswissen gegründet erscheint, thut noch mehr, da Gott nicht gleich dem Menschen die Ereignisse mit Gleichgültigkeit betrachten und sein Urtheil anhalten kann, weil alles nur durch die Beschlüsse seines Willens und die Wirksamkeit seiner Macht zum Dasein gelangt." - Die Theodicee, Abhandlung über die Güte Gottes, die Freiheit des Menschen und den Ursprung des Uebels, Erster Theil 2., www.zeno.org

Zitate mit Bezug auf Gottfried Wilhelm Leibniz[Bearbeiten]

  • "Der heiligen Siebenzahl, der heiligen Neunzahl der Astrologie haftet kraft des Prototypus der Planetenwelt, der sich in ihnen darstellt, noch eine Art dämonisch-dinglicher Macht an; aber das a und b der Algebra, wie sie Vieta im 16. Jahrhundert als Analysis speciosa begründet, das x und y der analytischen Geometrie Descartes' und das dy und dx der Leibnizischen Infinitesimalrechnung sind Symbole, in denen sich nur noch die reine Kraft des mathematischen Denkens selbst darstellt." - Ernst Cassirer, "Die Begriffsform im Mythischen Denken", in Ernst Cassirer: Wesen des Symbolbegriffs. Darmstadt 1969, S. 54

Weblinks[Bearbeiten]

Commons
Commons führt Medien zu Gottfried Wilhelm Leibniz.