Gustav Radbruch

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Gustav Radbruch (1878-1949)

deutscher Jurist, Rechtsphilosoph und Politiker (SPD), Justizminister zu Beginn der 1920er Jahre

[Bearbeiten] Überprüft

  • "Demokratie ist gewiss ein preisenswertes Gut, Rechtsstaat ist aber wie das tägliche Brot, wie Wasser zum Trinken und wie Luft zum Atmen, und das Beste an der Demokratie gerade dieses, dass nur sie geeignet ist, den Rechtsstaat zu sichern." - Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht, Süddeutsche Juristenzeitung, 1. (1946) Nr. 5, S. 105-108

[Bearbeiten] Zugeschrieben

  • "Es ist noch nie eine reiche Frau wegen § 218 vor dem Kadi gestanden." - zitiert in Robert Jütte: Geschichte der Abtreibung, Verlag C.H.Beck München 1993, ISBN 3-406-37408-5, S. 163[1]

Unvollständige Quellenangabe (Hinweis)

  • "Die Gerechtigkeit ist die zweite große Aufgabe des Rechts, die erste aber ist die Rechtssicherheit, der Friede." - Aphorismen zur Rechtsweisheit

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Laut D. von Behren ist diese oft zitierte Aussage von Radbruch nicht schriftlich fixiert worden, stützt sich aber offensichtlich auf das von Radbruch 1921 konstatierte Reichenprivileg. Dirk von Behren: Die Geschichte des Paragraph 218 StGB, Edition Diskord 2004. ISBN-13: 978-3892957430 S. 77
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