Hans-Georg Gadamer

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Hans-Georg Gadamer (1900-2002)[Bearbeiten]

deutscher Philosoph

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Der zeitliche Abstand […] läßt den wahren Sinn, der in einer Sache liegt, erst voll herauskommen. Die Ausschöpfung des wahren Sinnes aber, der in einem Text oder einer künstlerischen Schöpfung gelegen ist, kommt nicht irgendwo zum Abschluß, sondern ist in Wahrheit ein unendlicher Prozeß." - Wahrheit und Methode, S. 282, zitiert bei uni-due.de
  • "Es gibt Fragen, auf die die Menschen Antworten haben wollen, aber keine finden. Es ist ein Aberglauben zu meinen, dass diese Fragen mit dem Fortschritt der Wissenschaften verschwinden können." - im Interview mit Thomas Sturm. DER SPIEGEL 8/2000 21.02.2000
  • "Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte." - im Interview mit Thomas Sturm. DER SPIEGEL 8/2000 21.02.2000
  • "Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache." - Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik (Ges. Werke Bd. 1, S. 478). Zitiert nach Bd. 2 Ergänzungen, Register, 2. Aufl. 1993 S. 334 books.google

Zugeschrieben[Bearbeiten]

  • "Zukunft braucht Herkunft." - Zitat im Grußwort des Ministerpräsidenten Erwin Teufel bei der Akademischen Feier "Hans-Georg Gadamer und die Philosophie des 20. Jahrhunderts", 15. Februar 2003, uni-heidelberg.de