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deutscher Politiker (CDU)
vollständig: Helmut Josef Michael Kohl
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Chronologisch sortiert
- "Wir werden die Arbeitslosigkeit und die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer um die Hälfte reduzieren." - im Wahlkampf um die Kanzlerschaft 1982/83, Quelle: taz vom 10. Juni 1998
- „Ich rede vor Ihnen als einer, der in der Nazizeit nicht in Schuld geraten konnte, weil er die Gnade der späten Geburt und das Glück eines besonderen Elternhauses gehabt hat.“ - Am 24. Januar 1984 in einer Rede vor der Knesset in Israel, Deutschlandradio Kalenderblatt
- "Entscheidend ist, was hinten rauskommt." - an einer Pressekonferenz am 31. August 1984; zitiert in DER SPIEGEL, 3. September 1984
- "Die neue Armut ist eine Erfindung des sozialistischen Jet-sets." - STERN, 24. Juli 1986
- "Das ist eine klassische journalistische Behauptung. Sie ist zwar richtig, aber sie ist nicht die Wahrheit." - in den ARD-Tagesthemen, 22. Februar 1994
- "Wir gehen nach Berlin – aber nicht in eine neue Republik" - Juli 06/1999, "50 JAHRE DEMOKRATIE DANK AN BONN"
- "Früher hat man den Hut gar nicht tief genug ziehen können, und heute wechselt man die Straßenseite, nur um nicht Grüß Gott sagen zu müssen." - über Parteifreunde, FOCUS 13/2000, S.22
- "Es gibt [...] in der eigenen Fraktion eine Reihe von Leuten, die sich mit mir schwer tut. Manche meinen, der alte Elefant sei angeschlagen, und jetzt gibt man ihm einen Tritt." - über Fraktionskollegen, FOCUS 13/2000, S.23
- "Das ist der schlimmste Präsident seit Hermann Göring." - über Wolfgang Thierse, laut Spiegel Online während eines Mittagessens mit Kollegen im Bundestagsrestaurant am 29. August 2002, spiegel.de
- "Das ist ein moderner kommunistischer Führer, der war nie in Kalifornien, nie in Hollywood, aber der versteht etwas von PR. Der Goebbels verstand auch etwas von PR. Man muss doch die Dinge auf den Punkt bringen!" - über Michail Gorbatschow und Joseph Goebbels, Originalwortlaut der Aufnahme eines Newsweek-Interviews, zitiert nach "Stichtag: Vom Goebbels-Vergleich zum Strickjacken-Treffen", WDR 2, 16. Juli 2005, 9.40h, wdr.de
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- wurde zunächst verbreitet als "Gorbatschow ist ein moderner kommunistischer Führer, der sich auf Public Relations versteht. Goebbels, einer von jenen, die für die Verbrechen der Hitler-Ära verantwortlich waren, war auch ein Experte in Public Relations." - Newsweek, zitiert nach Nachrichten, SWF-Hörfunkwelle, 2. November 1986, 15.00h
- "Es war das »System Kohl«, zu dessen Kritikern er heute zählt, das ihn schon Mitte der sechziger Jahre für die rheinland-pfälzische CDU gewinnen konnte." - über Richard von Weizsäcker, Erinnerungen 1982-1990, München 2005
- "Ich würde nicht sagen, dass ich alles wieder so mache, wie ich es gemacht habe, denn dieser Weg ist von Höhen und Tiefen geprägt, aber auch von Fehlern." - in der SWR-Sendung "Wortwechsel extra" am 13. Mai 2007, spiegel.de
Zitate mit Bezug auf Helmut Kohl
- "Als der Oggersheimer antrat, wurde er belächelt und unterschätzt. Doch das Prinzip Kohl setzte sich durch - taktieren, lavieren, aussitzen." - Ulrike Posche, Beileger Nr. 50 der Stern-Serie "50 Jahre das Beste vom Stern" vom Stern Nr. 49/1998
- "Dieser Mann hat auf geradezu lachhafte Art absolut keinen Funken Humor." - Dieter Hildebrandt, Beileger Nummer 50 der Reihe "50 Jahre das Beste vom Stern", Stern Nr. 49/1998
- "Ich war auf der Toilette." - Herbert Wehner, auf die Bitte des ARD-Reporters Sven Kunze, eine kurze Anmerkung zu machen zur Wahl Helmut Kohls zum Bundeskanzler nach Mißtrauensvotum im Bundestag, ausgestrahlt in einer Sondersendung der Tagesschau am 1. Oktober 1982
- "Ich werde […] in jedem Artikel ein »Babe« genannt. Nicht, daß mich das wirklich stört. Es könnte ja auch ein Kompliment sein. Aber hat jemals jemand - zum Beispiel - Helmut Kohl als »hot stuff« bezeichnet? [...] Oder Schröder - hat je jemand diskutiert, ob er einen knackigen Hintern hat? Es stört mich nicht, daß sie über meine Beine reden, aber dann würde ich auch gerne über das Aussehen meines Premierministers reden." - Freya Van den Bossche, Süddeutsche Zeitung Nr. 81/2007 vom 7. April 2007, S. VIII. Die belgische Politikerin (*1975) gilt in ihrer Heimat in der Presse als Sexsymbol
- "Im Rückblick hatte der 1982 zum Bundeskanzler gewählte Helmut Kohl mit seinem Aussitzen für den Frieden mehr Erfolg als die Sitzblockierer. Der Kanzler hat nur abgewartet, bis das »Reich des Bösen« mit einem Winseln zusammenbrach, weil es unter anderem das Wettrüsten nicht mehr durchstand." - Karl Hoche, über die Sitzblockaden der Friedensbewegung vor dem US-Militärdepot in Mutlangen in den Jahren 1981-1983, In diesem unserem Lande. Artemis & Winkler, Düsseldorf, 1997. ISBN 3-538-07053-9. S. 208
- "Kohl erzeugt Blähungen und treibt schwarze Dämpfe ins Gehirn." - Heinz Kühn zitiert aus einem Kochbuch von 1641 über den damaligen CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Helmut Kohl im Deutschen Bundestag, 1976, Das neue parlamentarische Schimpfbuch, Günter Pursch, 1997, häufig Herbert Wehner fälschlich zugeschrieben, tu-chemnitz.de
- "Möglicherweise hat er einen Blackout gehabt, das kann in einer sehr langen Anhörung ja mal der Fall sein." - Heiner Geißler, 19. Februar 1986 in Bezug auf die dreimalige Verneinung der Frage "[…] ob Sie, Herr Bundeskanzler […] wussten, dass diese Staatsbürgerliche Vereinigung als Geld- und Spendenbeschaffungsanlage diente" des Mainzer Spenden-Untersuchungsausschuss 1985 an Helmut Kohl, zitiert in Volker Happe und Lioba Werrel: "Akte Kohl - Erinnerungslücken und Unwahrheiten", Monitor, ZDF, 29.06.2000, wdr.de auf archive.org
- "Vier große Kämpfe boxte er für seine Partei und schlug jeden Gegner, den die SPD ihm vorsetzte, souverän aus dem Ring." - Ulrike Posche über die von Helmut Kohl und der CDU gewonnenen Bundestagswahlkämpfe 1983, 1987, 1990 und 1994, Beileger Nr. 50 der Stern-Serie "50 Jahre das Beste vom Stern", Stern Nr. 49/1998
- "Wenn ich die gleiche Entrüstung erlebt hätte, als Helmut Kohl seine Deals mit Leo Kirch gemacht hat, würde ich ihre Empörung über Gerhard Schröders Übereinkunft mit Gasprom herzlich gern teilen. So aber halte ich das für eine etwas künstliche Aufregung." - Kurt Beck auf die Frage, ob er Schröders Wechsel in den Aufsichtsrat eines Unternehmens, dem er in seiner Amtszeit zu einem Geschäft verholfen hat, für sauber halte, DER SPIEGEL, 15. April 2006
- "Zielstrebig und machtbewusst. Die hat von Kohl über Schäuble bis Merz immerhin die halbe CDU-Führungsriege hingemeuchelt. So eine brauchen wir!" - Basilius Streithofen über Angela Merkel, Stern Nr. 30/2005
Weblinks