Joachim Meisner
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Joachim Meisner (*1933)
deutscher katholischer Theologe und Kardinal
Überprüft
- "Bei Johannes Paul II. gibt es keine Trennung zwischen Amt und Person. Mit allen Fasern seines Seins ist er der Papst." - ZDF-Interview, 16. Oktober 2003, heute.de
- "Die deutsche Gottvergessenheit zeigt sich heute in der geschwundenen Menschlichkeit in unserem Lande. […] Nur ein gläubiger Mensch wird auf Dauer ein friedfertiger Zeitgenosse bleiben. […] Wem Gott nicht mehr heilig ist, was soll dem noch heilig sein?" - Silvesterpredigt 1992, zitiert in: Süddeutsche Zeitung vom 2. Januar 1993, „2000 Jahre Folter im Namen Gottes“, 1998, S. 106 (31. Januar 1991)
- "Dort, wo die Kultur vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kult im Ritualismus und die Kultur entartet." - Bei der Einweihung des neuen Kunstmuseums Kolumba, 14. September 2007 im Kölner Dom, nzz.ch, 14. September 2007
- "Es ist bezeichnend: Wo der Mensch sich nicht relativieren und eingrenzen läßt, dort verfehlt er sich immer am Leben: zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen läßt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht." - in seiner Predigt zum Dreikönigstag im Kölner Dom am 6. Januar 2005, zitiert in wdr.de und in der taz vom 5. Januar 2007, beucker.de
- "Ich habe ihm in meiner persönlichen Gratulation geschrieben: Heiliger Vater, wenn Jesus 80 Jahre alt geworden wäre, dann würde er aussehen wie Du. Denn Du lebst in 80-jähriger inniger Gemeinschaft mit dem Herrn." - über Papst Benedikt XVI. und dessen 80. Geburtstag in der ARD-Sendung Beckmann am 16. April 2007, spiegel.de
- "Nächstenliebe ist kein Freundlichkeitsbrei." - Interview mit Spiegel Online, 9. August 2005, spiegel.de
- "[…] nicht mehr in der Lüge, im Egoismus, im Stolz, in der Herzenshärte weiterleben." - Weihnachtspredigt 2007, focus.de, 25. Dezember 2007
- "Toleranz predigt der Islam immer nur dort, wo er in der Minderheit ist." - Beitrag in der Zeitschrift Bunte, November 2001, zitiert im Spiegel 2001
- "Wenn Herr Wowereit für diese sexuelle Tätigkeit eine Lanze brechen will, ist das ein Missbrauch seines politischen Mandats." - über Klaus Wowereit, Beitrag in der Zeitschrift Bunte, November 2001, zitiert in der taz vom 15. November 2001, www.taz.de
- "Wer sich gegen fließendes Wasser stemmt, weil er Standpunkte hat, verursacht Wirbel." - ZDF-Interview, 16. Oktober 2003, heute.de
- "Zwischen Johannes Paul II. und Mutter Teresa hat es in Glaubensdingen nie irgendeine Dissonanz gegeben. Ihre jeweilige Art der Frömmigkeit, die gelebte Gottesnähe, waren sich sehr ähnlich." - ZDF-Interview, 16. Oktober 2003, heute.de