Johann Peter Hebel

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Johann Peter Hebel

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[Bearbeiten] Johann Peter Hebel (1760-1826)

deutscher Dichter, ev. Theologe und Pädagoge

[Bearbeiten] Überprüft

  • Weisch wo der Weg zum Gulden isch? // Er goht de rothe Chrützere no, //und wer nit uffe Chrützer luegt, // der wird zum Gulde schwerli cho. Der Wegweiser
*(hochdt.:"Weißt du, wo der Weg zum Gulden ist? // Er geht den roten Kreuzern nach // Und wer nicht auf den Kreuer schaut // der wird zum Gulden schwerlich kommen."
  • Und wenn de amme Chrützweg stohsch, // und nümme weisch, wo's ane goht, // halt still, und frog di Gwisse z'erst, //'s cha dütsch, Gottlob, und folg si'm Roth. - Der Wegweiser
*(hochdt.: "Und wenn du an einer Kreuzung stehst, // und nicht mehr weißt, wohin es geht, // halte ein und frage dein Gewissen zuerst, // es kann Deutsch, Gottlob, und folge seinem Rat."
  • (hochdt.: "In Freiburg in der Stadt, // sauber ist's und glatt // reiche Herren, Geld und Gut, // Jungfrauen wie Milch und Blut // In Freiburg in der Stadt!")
  • "Z'Basel an mim Rhi, // jo dört möchti si! // Weiht nit d'Luft so mild und lau, //und der Himmel isch so blau //an mim liebe Rhi.- Erinnerungen an Basel bei zeno.org
  • (hochdt.: In Basel an meinem Rhein // ja, dort möcht' ich sein! // Weht die Luft nicht so mild und lau // und der Himmel ist so blau // an meinem lieben Rhein.)
  • "Es ist für mich wahr und bleibt für mich wahr, der Himmel ist nirgends so blau, und die Luft nirgends so rein, und alles so lieblich und so heimlich als zwischen den Bergen von Hausen." (Brief an Johann Jeremies Herbster, 1800, [1])

[Bearbeiten] Zitate mit Bezug auf Johann Peter Hebel

  • "Hebel aber blieb lebendig [...] nicht bloß deshalb, weil die Dankbarkeit des alemannischen Volkstums den Mann trägt, die Dankbarkeit dafür, daß er die Heimatsprache sozusagen druckreif gemacht hat, sondern weil in diesem bewußten und begrenzten Provinzialismus der Gedichte ein Weltgefühl umfaßt ist, und weil in diesen mit sehr viel Zeitluft und mit aktuellem Zeitgeschehen angefüllten Anekdoten der Unterton des Bleibenden, des Gültigen, des Ewigen, des Ewig-Menschlichen mitklingt." - Theodor Heuss, Rede auf Hebel, gehalten am 9.Mai 1952, abgedruckt in: Rainer Wunderlich Verlag (Hrsg.): Über Johann Peter Hebel, Tübingen, 1964

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