Leben (d-m)

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Weblinks


[Bearbeiten] Zitate

[Bearbeiten] D

  • "Damals lernte ich verstehen, warum die Tiere Hörner haben. Sie enthielten alles Unverständliche, das in ihrem Leben nicht unterzubringen war, die wilde und zudringliche Laune, den geistlosen und blinden Starrsinn." - Bruno Schulz, Die geniale Epoche, in: Die Zimtläden, (orig.: Sklepy Cynamons, Sanatorium pod Klepsydra, Kometa, Kraków 1964), aus dem Polnischen übersetzt von Josef Hahn, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-596-25066-8, S. 130
  • "Das Bemühen, das Universum zu verstehen, ist eines der ganz wenigen Dinge, die das menschliche Leben ein wenig über die Stufe einer Farce erheben, und gibt ihm etwas von der Anmut der Tragödie." - Steven Weinberg, The First Three Minutes, Basic Books, 2nd Updated Edition 1993, ISBN 978-0465024377
  • "Das dritte Gesetz der Sehnsucht lautet: Nur im Spiegel anderen Lebens können wir und selbst verstehen. Wir brauchen den Blick des Allerfremdesten." - Andreas Weber: Alles fühlt : Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften. - Berlin : Berlin Verlag, 2007 ISBN 3-8270-0670-8 - Seite 34. - Zitiert bei ANU
  • "Das Denken giebt uns ein so reines und so lebhaftes Vergnügen, daß, wer es nur einmal in seinem Leben gekostet hat, es nie wieder entbehren kann." - Johann Jakob Engel, Das Weihnachtsgeschenk. Aus: Schriften, Erster Band: Der Philosoph für die Welt. 1. Theil. Berlin: Myliussisch, 1801. S. 265. books.google.com
  • "Das Einzige, aus dem Menschen sich etwas machen sollten, ist Freude am Leben, Dankbarkeit für das Leben; aber die bekommt man nicht durch Liebe. Im Gegenteil, Liebe ist die Peitsche." - Knut Hamsun, Das letzte Kapitel
  • "Das Gegenteil von Leben ist nicht Tod, sondern die Gefühllosigkeit." - Elie Wiesel, Geschichten gegen die Melancholie, Quelle: Harenberg Lexikon der Sprichwörter und Zitate, 2002, 3. Aufl.
  • "Das Grün fehlt mir, das Grün ist eine geistige Nahrung, das Grün speist die sanfte Lebensart und die Ruhe der Seele. Wenn man diese Farbe des Lebens ausmerzt, vertrocknet man schnell und wird böse." - Antoine de Saint-Exupéry, Briefe an seine Mutter
  • "Das ist der Weisheit letzter Schluss: // Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, // Der täglich sie erobern muss." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust II, Vers 11574 ff. / Faust
  • "Das ist Italien das ich verließ. [...] Deutsche Redlichkeit suchst du in allen Winkeln vergebens;//Leben und Weben ist hier, aber nicht Ordnung und Zucht; // Jeder sorgt nur fuer sich, misstraut dem Andern, ist eitel, // Und die Meister des Staats sorgen nur wieder fuer sich. " - Johann Wolfgang von Goethe: Venetianische Epigramme, 4.
  • "Das ist eines der Geheimnisse des Lebens: Die Seele durch die Sinne zu heilen und die Sinne durch die Seele." - Oscar Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray, Kapitel 2 / Lord Henry
  • "Das Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe gemeinsamer Entdeckungen." - Gerhart Hauptmann, Das gesammelte Werk. [Ausgabe letzter Hand zum 80. Geburtstag des Dichters, 15. November 1942], Berlin: Suhrkamp, 1943. S. 377
  • "Das Leben besteht aus zwei massiven Säulen: Geld und Sex und sonst gar nichts. [...] Das ist die Wahrheit, und es gibt keine Variante zu dieser Wahrheit." - Michael Graeter, Stern Nr. 48/2008 vom 20. November 2008, S. 216
  • "Das Leben erzieht die großen Menschen und lässt die kleinen laufen." - Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen
  • "Das Leben hat es nicht gern und ist einem nicht gnädig und günstig, wenn man es zu ernst nimmt." - Frank Wedekind, Brief an Beate Heine, 28. August 1900
  • "Das Leben hängt an einem Haare,// d'rum mache Klugheit dir zu Pflicht,// Bis du eig'ner Freund geblieben,// dann kümm're dich das Schicksal nicht." - Hafes, Diwan-e-Hafes
  • "Das Leben ist die Werkstatt jedes menschlichen Wesens. Wenn ein Mensch sein Leben mit intaktem kreativen Leistungsvermögen übersteht, dann hat er seinen Teil dazu beigetragen, eine bessere Welt für alle Menschen zu schaffen." - Paul Rosenfels, Liebe und Macht: Die Psychologie der zwischenmenschlichen Kreativität, 1966, Teil III, Kapitel 12.
  • "Das Leben ist kein Ponyhof. Es geht um Leistung. Du musst von morgens bis abends schuften wie ein Galeerensträfling." - Dieter Bohlen, Stern Nr. 41/2008 vom 2. Oktober 2008, S. 166
  • "Das Leben - man wird durch dieses Leben geschleudert und gezogen, es wird einem dies und das angetan, und irgendwie würgt man sich durch. Nein, ich halte nichts von diesem Leben." - Angelika Schrobsdorff, Stern Nr. 39/2008 vom 18. September 2008, S. 150
  • "Das Leben mit seinen verschiedenen Epochen ist eine Schatzkammer. Wir werden reich in jedem Gewölbe beschenkt; wie reich, das erkennen wir erst bei Eintritt in das nächste Gewölbe." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebücher, 1. Band. 144 (1836). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 31. books.google.com-USA*
  • "Das Meer ist alles. Es bedeckt sieben Zehntel der Erde. Sein Atem ist rein und gesund. Es ist eine immense Wüste, wo ein Mann nie alleine ist, in dem er fühlen kann, wie das Leben aller in ihm bebt. Das Meer ist nur ein Behälter für alle die ungeheuren, übernatürlichen Dinge, die darin existieren; es ist nicht nur Bewegung und Liebe; es ist die lebende Unendlichkeit." - Jules Verne, 20.000 Meilen unter dem Meer
  • "Das menschliche Leben ist ein Kampf von Anfang bis Ende. Wir alle werden unter Umständen voll Kummer und Schmerzen in dieses elende Leben geboren." - August Strindberg, Der Sohn der Magd
  • "Das tragische Theater hat einen großen moralischen Nachteil: Es überschätzt die Bedeutung von Leben und Tod." - Nicolas-Sébastien de Chamfort, Maximen und Gedanken
  • "Das Verhalten der Menschen, so lange ihre Natur, wie sie jetzt ist, bliebe, würde also in einem bloßen Mechanismus verwandelt werden, wo, wie im Marionettenspiel, alles gut gestikuliert, aber in den Figuren doch kein Leben anzutreffen sein würde." - Immanuel Kant, Metaphysik der Sitten, A 265
  • "Das Vollendete, das Perfekte, ist der Tod, und das Leben kann nicht sterben." - Miguel de Unamuno: Wie man einen Roman macht. Aus dem Spanischen übersetzt von Erna Pfeiffer, Literaturverlag Droschl Graz - Wien, 2000, ISBN 3-85420-543-0, S. 96
  • "Daß die Schmerzen mit einander abwechseln, macht das Leben erträglich." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebücher, 1. Band. 1314 (1838). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 275. books.google.com-USA*
  • "Da wir gerade von Glück usw. sprechen: es hat mir auch viel eingebracht, daß ich sehr intensiv mit H.P. Lovecraft in den letzten acht Monaten seines Lebens korrespondiert habe. Er hämmerte mir ein, daß man beim Schreiben auf Ehrlichkeit, Überzeugung, Sorgfalt, Vollkommenheit und Wissenschaftlichkeit achten muß." - Fritz Leiber in einem Interview mit Paul Walker (1978), in: Fritz Leiber: Herrin der Dunkelheit (orig.: Our Lady Of Darkness, 1976), ins Deutsche übersetzt von Hans Maeter, München 1980, ISBN 3-453-30676-7, S. 182
  • "Den Kindern rate ich, ihr eigenes Leben zu führen, gegen mich zu rebellieren und ihre Neigungen zu entdecken." - Josef Penninger, Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 58/2008 vom 8. März 2008, S. C3
  • "Denn das Leben ist die Liebe // Und des Lebens Leben Geist" - Johann Wolfgang von Goethe: West-östlicher Divan
  • "Denn die Summe unseres Lebens // Sind die Stunden, in denen wir liebten." - Wilhelm Busch, Summa summarum. In: Und die Moral von der Geschicht. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke I. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. ISBN 3570030040. S. 750
  • "Der Anfang des rechten Lebens ist das rechte Hören." - Plutarch, Moralia, Über das Zuhören, Kapitel 18
  • "Der Arzt soll und darf nichts anderes tun, als Leben erhalten, ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Wert habe oder nicht, dies geht ihn nichts an. Und maßt er sich einmal an, diese Rücksicht in sein Geschäft mit aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate." - Christoph Wilhelm Hufeland, Enchiridion medicum oder Anleitung zur medizinischen Praxis, 2. Auflage, Jonas, Berlin, 1836, S. 893-903
  • "Der einzige Zweck alles Lebens: Gott fassen lernen!" - Bettina von Arnim, Die Günderode. Zweiter Theil. Grünberg und Leipzig: W. Levysohn, 1840. S. 17. books.google.com
  • "Der Langlebige hat wenigstens über eines der Hindernisse triumphiert, die dem Menschen von Anfang an im Wege stehen: die Kürze des Lebens." - Vita Sackville-West, Erloschenes Feuer
  • "Der Mensch ist von Natur aus nicht böse. Was auch ein Mensch an Verfehlungen begangen haben mag, verführt durch seine irrtümliche Meinung vom Leben, es braucht ihn nicht zu bedrücken; er kann sich ändern. Er ist frei, glücklich zu sein und andere zu erfreuen." - Alfred Adler zitiert von Josef Rattner, Die Individualpsychologie Alfred Adlers, Kindler Taschenbücher, München 1980, ISBN 3-463-02071-8, Seite 17.
  • "Der Sinn des Lebens besteht darin, anderen zu helfen. (Das ist jedenfalls die feste Überzeugung der Anderen.)" - Gerhard Kocher, VorsichtVorsicht, Medizin! 1555 Aphorismen und Denkanstösse, Verlag Ott/h.e.p. Verlag Bern, 3. erweiterte Auflage mit 88 Cartoons, 2006, ISBN 3-7225-0048-6, S. 165
  • "Der Sinn des Lebens ist, deinem Leben einen Sinn zu geben." - Kool Savas, Der beste Tag meines Lebens
  • "Der Tod begleitet das Leben wie der Schatten das Licht." - Rafik Schami, Der ehrliche Lügner
  • "Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig, // Ätherische Dämmerung milde zu begrüßen; // Du, Erde, warst auch diese Nacht beständig // Und atmest neu erquickt zu meinen Füßen." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust II, Vers 4679 ff. / Faust
  • "Die angenehme Zeit fordert uns alle auf, // traurige Gedanken und unnützen Kummer zu vergessen: // solange dieses kurze Leben dauert, // soll jeder froh sein, jeder sich verlieben. " - Lorenzo de' Medici, aus Canti carnascialeschi – Canzona dei sette pianeti
  • "Die Außendinge sind dazu da, dass man sie benützt, um durch sie das Leben zu gewinnen, nicht daß man das Leben benützt, um sie zu gewinnen." - Lü Bu We
  • "Die Bibel ist eine Gebrauchsanleitung fürs Leben. Wer die Bibel liest, steht auf gutem Grund. Auf dem Boden der Tatsachen und einer Basis, die gerade in Krisen trägt. Die Bibel ist wie ein dicker Brief des Schöpfers an seine Geschöpfe, ein Liebesbrief Gottes an seine Menschen. Hier sagt er uns, was er für uns getan hat und noch tun will." - Peter Hahne, Interview in der BILD, veröffentlicht auf www.peter-hahne.de
  • "Die blaue Kornblum wohnt versteckt, // So hab ich meinen Schatz entdeckt. // Sie kann nicht meinen Händen wehren, // Wiegt sie wie's Sommerfeld die Ähren. // Die Ähren sind jetzt körnerschwer, // Als läg schon Brot mannshoch umher, // […] Mein Schatz die Ähren streicheln tut. // »Nach Leben riechen sie so gut.«" - Max Dauthendey, Gesammelte Werke in 6 Bänden, Bd. 4: Lyrik und kleinere Versdichtungen, München: Albert Langen, 1925. S. 151
  • "Die eigentliche Natur des Seins ist Seligkeitsbewusstsein. Ohne die Kenntnis seiner Grundlage, des absoluten Seligkeits-Bewusstseins, ist das Leben wie ein Haus ohne Fundament." - Maharishi Mahesh Yogi, Die Wissenschaft vom Sein und die Kunst des Lebens, J. Kamphausen Verlag Bielefeld, 1998, Seite 50
  • "Die erste Pflicht im Leben besteht darin, so künstlich zu sein wie möglich. Was die zweite Pflicht ist, hat bis jetzt noch niemand herausgefunden." - Oscar Wilde, Sätze und Lehren zum Gebrauch für die Jugend
  • "Die ganze Welt besteht aus Inseln, aus dem Raum, der sie voneinander trennt und miteinander verbindet. Das Leben der Menschen hat den Sinn, durch die Distanz zu irren, die alle Inseln der Welt miteinander verbindet und voneinander trennt." - João de Melo, Bem-Aventuranças
  • "Die Geburt bringt nur das Sein zur Welt; die Person wird im Leben erschaffen." - Théodore Jouffroy, Das grüne Heft
  • "Die große Kunst glücklich zu sein besteht nur darin, gut zu leben." - Jean-François Ducis, Epîtres à M. Droz
  • "Die Liebe und das Leben ehren – // Das möchten wir Euch eben lehren." - Erich Mühsam, Schüttelreim, Fröhliche Kunst, 1 (1), Juni 1902, S. 83
  • "Die Harmonie des Lebens finden wir im Geiste, dem wahrhaft wirklichen Leben." - Friedrich Ast, Das Wesen der Philosophie
  • "Die Hauptsache ist, dass jeder seine Pflicht erfülle, dass Leben schön geniesse - und wenn er ein Poet von Gottes Gnaden ist, erfreue und nütze." - Ludwig Bechstein, Brief an Ludwig Storch vom 9. April 1830. Zitiert in: Hanns-Peter Mederer: Stoffe aus Mythen. Ludwig Bechstein als Kulturhistoriker, Novellist und Romanautor. DUV Literaturwissenschaft, 2002. S. 4. books.google.com, ISBN 3824444976.
  • "Die Kunst ist lang! // Und kurz ist unser Leben." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 558 f. / Wagner
  • "Die Menschheit will nicht mehr leben, aber der Mensch will es." - Friedrich Sieburg, Die Lust am Untergang, 1954
  • "Die Naturwissenschaften konnten unserem Leben keinen Sinn geben, weil sie keine zielgerichtete Evolution des Universums oder des Lebens fanden – und wohl auch nie finden werden." - Interview mit Gottfried Schatz - NZZ am Sonntag, 17. August 2008, S. 63
  • "Die Sorge ist das Verhältnis zum Leben." - Søren Kierkegaard, Die Krankheit zum Tode
  • "Die Stärke des Korans besteht darin, dass ein Muslim oder jedermann ihn an irgendeiner Seite aufschlagen kann und eine Botschaft bekommt, die sich mit der Bedeutung des Lebens befasst." - John L. Esposito, USA Today, 27. November 2001
  • "Die Vorstellung, dass einem das Leben geschenkt worden ist, erscheint mir ungeheuerlich." - Elias Canetti, Die Provinz des Menschen. Aufzeichnungen 1942 - 1972
  • "Die wahre Philosophie ist der freie Geist des Lebens, entbunden aller Systematik, allem Formalismus, die Schulphilosophie dagegen ist Scheinphilosophie." - Friedrich Ast, Das Wesen der Philosophie
  • "Die wirkungsvollste Energiequelle unseres Lebens ist und bleibt die menschliche Wärme." - Ernst Ferstl, "Die kleine LebensKunst", Coppenrath Verlag, Münster, Ausgabe 2004, ISBN 3-8157-4362-2
  • "Die Wissenschaft wächst auf Kosten des Lebens. Je mehr man dem Gedanken gibt, umso mehr entzieht man sich der Tat." - Francesco de Sanctis, Über die Wissenschaft und das Leben
  • "Dies soll das Leben junger Frauen sein? Nur über Sex, Schuhe und Drinks reden?" - Carice van Houten, über die Fernsehserie »Sex And The City«, Carice van Houten, Brigitte Nr. 3/2009 vom 14. Januar 2009, S. 91
  • "Doch wie einen Zug im Brettspiel das Leben zu wiederholen, das gibt es nicht." - Antiphon, zitiert in Hermann Diels »Die Fragmente der Vorsokratiker«, Rowohlt; 8. Auflage
  • "Drei Pfade hat der Mensch in sich, in denen sich sein Leben tätigt: die Seele, den Leib und die Sinne." - Hildegard von Bingen, Wisse die Wege
  • "Durch das Zuviel-Arbeiten sündigt man am Leben und an der Arbeit selber." - Paula Modersohn-Becker, Briefe, an Tante Marie, 29. Januar 1903

[Bearbeiten] Das Leben ist...

  • "Das Leben ist bedenklich, doch per Saldo sollte es sich rentieren." - Ernst Bloch, Das Prinzip Hoffnung
  • "Das Leben ist die Guillotine der Wahrheit" - Nicolás Gómez Dávila, Titel einer Aphorismensammlung im Eichborn Verlag, Die Andere Bibliothek, Frankfurt am Main 2006
  • "Das Leben ist ein beständiges Abschiednehmen. Jeden Abend nimmt man von einem Tage Abschied, oft mit einem Seufzer der Erleichterung, aber oft auch mit Schmerz." - Ricarda Huch, Schlussworte auf dem 1. Deutschen Schriftstellerkongress
  • "Das Leben ist ein Kampf. Und solange du kämpfst, bist du nicht tot. Die Toten haben keine Kämpfe mehr." - Arthur Miller, Der Spiegel Nr. 52/1992 vom 21. Dezember 1992
  • "Das Leben ist eine Leihgabe, ich danke fürs Leihen." - Knut Hamsun, Die letzte Freude
  • "Das Leben ist eine Reise. Nimm nicht zu viel Gepäck mit." - Billy Idol, BRIGITTE 09/2005, brigitte.de
  • "Das Leben ist Ewiges und Zeitliches zugleich; Das Ewige ist sein Wesen, das Zeitliche seine Form oder Bildung." - Friedrich Ast, Das Wesen der Philosophie
  • "Das Leben ist fast zu gemein, um ertragen zu werden." - Katherine Mansfield, Briefe
  • "Das Leben ist kurz, aber die Langeweile verlängert es." - Jules Renard, Journal
  • "Das Leben ist nur der Umweg eines Sonnenstrahles auf dem Weg ins Universum." - Maarten t'Hart, Die schwarzen Vögel
  • "Das Leben ist sich wandeln, sich wandeln ist reifen, reifen ist ohne Ende schöpferisch an sich arbeiten." - Henri Bergson, Kalenderblatt
  • "Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgend etwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind." - Arthur Conan Doyle, Sherlock Holmes, "Eine Frage der Identität"
  • "Das Leben ist viel zu wichtig, um es ernst zu nehmen." - nach Oscar Wilde, Lady Windermeres Fächer, 1. Akt, Lord Darlington
(dort: "Das Leben ist viel zu wichtig, um ernsthaft darüber zu reden")
  • "Das Leben ist wie eine Pampelmuse. […] Außen Orange-gelblich mit Pickeln, feucht und tintenfischartig in der Mitte. Innen sind auch noch Kerne. Oh, und manche Leute essen eine Halbe davon zum Frühstück." - Douglas Adams, Macht's gut und Danke für den Fisch, 1984, Kapitel 23
  • "Denn das Leben ist die Liebe / Und des Lebens Leben Geist" - Johann Wolfgang von Goethe: West-östlicher Divan
  • "Dieses Leben ist keine Frömmigkeit, sondern ein Fromm-Werden. Keine Gesundheit, sondern ein Gesund-Werden. Kein Wesen, sondern ein Werden. Keine Ruhe, sondern ein Üben. Wir sind es noch nicht; werden es aber." - Martin Luther, Auslegung zu Philipper 3,13 Luther, zitiert auf dem Buchrücken des »Luther Brevier«, Wartburg Verlag, 2007, ISBN 3861601958

[Bearbeiten] Das Leben kommt...

  • "Das Leben kommt auf alle Fälle aus einer Zelle, doch manchmal endets auch - bei Strolchen - in einer solchen." - Heinz Erhardt, "Die Zelle", Das große Heinz Erhardt Buch, S. 274, Goldmann Verlag, ISBN 3-442-06678-6



[Bearbeiten] Das Leben wartet...

  • "Das Leben wartet auf den der zu leben liebt, und es ist kein Geheimnis." - Tony Kakko, "Victora's Secret" auf dem Album "Winterheart's Guild", 2003

[Bearbeiten] Das Leben wird...

  • "Das Leben wird gegen Abend, wie die Träume gegen Morgen, immer klarer." - Karl Julius Weber, Demokritos

[Bearbeiten] E

  • "Ein ewig Rätsel ist das Leben, // Und ein Geheimnis bleibt der Tod." - Emanuel Geibel, Lieder aus alter und neuer Zeit (28). Aus: Werke, Band 2. Leipzig und Wien 1918, S. 116
  • "Ein gelungenes Leben heißt ja nicht ein Leben gänzlich ohne Unglück oder ohne Brüche." - Monika Maron, Spiegel Nr.30/2007 vom 23. Juli 2007. S. 141
  • "Ein Mensch lebt, um den Massen nützlich zu sein. Und der Wert eines Menschen wird bestimmt durch den Nutzen, den er seinen Mitmenschen bringt. Geboren werden, leben, essen, trinken und schließlich sterben - das kann auch ein Insekt." - Giuseppe Garibaldi, in: Daniela Dahn, Vertreibung ins Paradies, Rowohlt Verlag, Reinbeck bei Hamburg, 1998, S. 163
  • "Ein Tag genügt, um festzustellen, dass ein Mensch böse ist; man braucht ein Leben, um festzustellen, dass er gut ist." - Théodore Jouffroy, Das grüne Heft
  • "Eine der wichtigsten Tugenden im gesellschaftlichen Leben, die täglich seltener wird, ist die Verschwiegenheit." - Adolph Freiherr Knigge, Über den Umgang mit Menschen
  • "Eine nicht ganz unübliche Entwicklung scheint zu sein, dass man als Heranwachsender links ist, später wird man liberal und kurz bevor man stirbt ist man superkonservativ. Wenn diese Theorie aufgeht, bin ich von meinem Tod noch sehr weit entfernt." - Farin UrlaubInterview der Zeitschrift Galore, 25. Februar 2005
  • "Erwarte nichts. Heute: das ist das Leben." - Kurt Tucholsky, "Schnipsel", in "Die Weltbühne", 15. September 1931, S. 416
  • "Es gibt auch im Meere des Lebens keine ewigen Felsen." - Ricarda Huch, Ludolf Ursleu
  • "Es gibt Energien im Universum, die unser Leben mitbestimmen, daran glaube ich. Mit kleinen grünen Männchen habe ich aber eher weniger am Hut." - Gillian Anderson, Stern Nr. 28/2008 vom 3. Juli 2008, S. 138
  • "Es gibt für den Menschen nur drei Ereignisse: Geburt, Leben und Tod. Der Geburt ist er sich nicht bewusst, der Tod ist ihm ein Schmerz, und er vergisst zu leben." - Jean de La Bruyère, Die Charaktere
  • "Es gibt im Leben Wunden, die wie die Lepra, langsam, in der Einsamkeit an der Seele zehren." - Sadegh Hedayat, Blinde Eule 1936/37
  • "Es gibt Tage, wo das Leben übertrieben flau ist. Zu Bett gehen; weiter hilft nichts mehr." - Heinrich Mann, Der Unbekannte
  • "Es ist bezeichnend: Wo der Mensch sich nicht relativieren und eingrenzen läßt, dort verfehlt er sich immer am Leben: zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen läßt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht." - Joachim Meisner in seiner Predigt zum Dreikönigstag im Kölner Dom am 6. Januar 2005, zitiert in wdr.de und in der taz vom 5. Januar 2007, beucker.de
  • "Es ist eine der großen Schwierigkeiten des Lebens, zu erraten was eine Frau will." - Italo Svevo aus La coscienza di Zeno
  • "Es ist nötig, daß wir den Schwerpunkt des Lebens in unser Inneres verlegen." - Jakob Wassermann, Tagebuch aus dem Winkel, Erzählungen und Aufsätze aus dem Nachlaß. Amsterdam: Querido Verlag, 1935. S. 121
  • "Es ist ungeheuer wertvoll und wunderbar, wenn ich allein bin - die kleinen Dinge des Lebens, das Leben des Lebens." - Katherine Mansfield, Tagebücher
  • "Es kommt immer nur darauf an, dass man allerorten die Musik des Lebens hört. Die meisten hören nur die Dissonanzen." - Theodor Fontane, Briefe an seine Familie
  • "Es liegt in der Natur des Menschen langes Leben zu lieben und vorzeitigen Tod zu scheuen, Sicherheit zu lieben und Gefahr zu scheuen, Ehre zu lieben und Schande zu scheuen, Ruhe zu lieben und die Mühsal zu scheuen." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 61
  • "Es lohnt sich in jeder Hinsicht, das, was von Jesus Christus im menschlichen Leben ausgelöst wird, als eine Revolution zu sehen, mit der sich keine andere Bewegung der Geschichte vergleichen oder messen kann." - George John Romanes, Thougths on Religion, Chicago (USA), Open Court Publishing Co.
  • "Essen und trinken sind die drei schönsten Dinge des Lebens." - Willy Millowitsch, zdf.de
  • "Es war ein flüchtiger Blick weit zurück in das arkadische Leben, oder noch weiter zurück in das Goldene Zeitalter, bevor die Menschheit mit Sünde und Kummer beladen und das Vergnügen von jenen Schatten verdunkelt war, die es überhaupt erst plastisch und zum Glück machen." - Nathaniel Hawthorne, Der Marmorfaun, S. 63
  • "Es zerrinnt nicht, es teilt sich nur in das Curriculum Vitae und die Restzeit - das Leben." - Walter E. Strahm, Seminarmanuskript: Alternatives "Time Management"

[Bearbeiten] F

[Bearbeiten] G

  • "Gefangenschaft ist eine Art Schlaf. Das Leben geht unbemerkt weiter, denn richtig lebendig fühlen wir uns nur, wenn wir alle unsere Fähigkeiten auch nutzen können." - Napoléon III. in einem Brief aus der Gefangenschaft in Ham an Hortense Cornu, aus: T.A.B. Corley: Napoleon III. Ein demokratischer Despot (orig.: Democratic Despot. A Life of Napoleon III, 1961), aus dem Englischen übersetzt von Liselotte Mickel, Stuttgart, 1970, S. 41 f.
  • "Gegen die Infamitäten des Lebens sind die besten Waffen: Tapferkeit, Eigensinn und Geduld. Die Tapferkeit stärkt, der Eigensinn macht Spaß und die Geduld gibt Ruhe." - Hermann Hesse, Brief, 23. Juli 1950, Quelle: "Mein Hermann Hesse – Ein Lesebuch", Hrsg. Udo Lindenberg, 2008, Suhrkamp Verlag, S. 28
  • "Geld kann Leben nicht kaufen." - Bob Marley, auf dem Sterbebett, 11. Mai 1981 in Miami
  • "Geld und Leben, so viel du dir wünscht! Die beiden Dinge, welche die meisten Menschen allem andern vorziehen würden - das Problem ist, die Menschen haben den Hang, genau das zu wählen, was am schlechtesten für sie ist." - Joanne K. Rowling, Harry Potter und der Stein der Weisen, Kapitel: Der Mann mit den zwei Gesichtern. (Albus Dumbledore). Aus dem Englischen von Klaus Fritz. Hamburg: Carlsen Verlag, 2000. S. 332. ISBN 3-551-55167-7
  • "Genieß dein Leben […] solange du jung bist - arbeiten kannst du immer noch." - Henry Thomas, auf die Frage, was er seiner Tochter raten würde, wenn sie als Kind ein Filmangebot bekäme, Stern Nr. 4/2007 vom 18. Januar 2007, S. 146
  • "Genug Geld erleichert das Leben. Ich hätte zwar auch ein Boot, wenn ich arm wäre, aber jetzt kann ich mir eben ein größeres Boot leisten. Das ist der Unterschied." - Benny Andersson, Stern Nr. 29/2008 vom 10. Juli 2008, S. 120
  • "Glück ist nicht nur leben können, sondern auch sterben dürfen. Der Tod ist schon bei der Geburt in uns angelegt und reift in uns wie ein Organ." - August Everding, Vortrag anlässlich des 125. Bestehens der Eidgenöss. Technischen Hochschule Zürich, 1995
  • "Gott beeinflusst das Leben des Menschen nur durch seine Abwesenheit. In der Welt Kafkas ist er immer nur der, der dem Menschen fehlt, die Erkenntnis der Unvollkommenheit der Welt, die Verneinung, der Gegner. Die Rückseite aller Träume der Menschheit. - Roger Garaudy, Für einen Realismus ohne Scheuklappen (D'un réalisme sans rivages), 1963
  • "Gott ist Quatsch, Leben ist die Hauptsache." - Arnold Zweig, "Westlandsaga"
  • "Grau, teurer Freund, ist alle Theorie // Und grün des Lebens goldner Baum." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, 2038 f. / Mephistopheles
  • "Gründlich das Leben zu kennen ist des Weisen wichtigste Aufgabe. Gründlich den Tod zu kennen ist der Weisheit letzter Schluss." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 119

[Bearbeiten] H

  • "Handele so, daß du das personale (soziale, emotionale, musische, sittliche, religiöse) Leben in dir und anderen eher mehrst und entfaltest denn minderst und verkürzt." - Rupert Lay, in dieser Formulierung auf S. 21 von "Ethik für Manager" (1. Aufl. Econ Verlag, 1989.)
  • "Hat ein Mensch die Freude geopfert, heiß ich es kein Leben mehr, er ist lebendig tot. Füll meinetwegen dein Haus mit Schätzen, leb im Herrscherprunk - Ich gebe nicht den Schatten eines Rauchs für alles, wenn des Herzens Freude fehlt." - Sophokles, Antigone, 1165-1171 / Bote
  • "Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens." - Elisabeth Lukas, Buchtitel
  • "Hierin liegt die Schönheit der Literatur: Sie sinkt nicht herab zur Materie, taucht den Geist nicht in die niedrigsten Mächte, sondern sie gibt Kraft, sich in kürzester Zeit wieder aufzurichten und zum Seienden hinaufzueilen. In einem solchen Leben ist auch das Unten ein Oben." - Synesios von Kyrene, Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), übersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 23

[Bearbeiten] I

  • "Ich fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen." - Charles Dickens, David Copperfield
  • "Ich gehe und laß dich zurück im Abend, // der, wenn auch traurig, so süß // auf uns Lebenden fällt […]" - Pier Paolo Pasolini, aus Le ceneri di Gramsci
  • "Ich glaube, dass es ein Segen wäre, wenn alle Kritiker des Theaters so unaufhörlich Forderungen stellten, wenn alle das Theater so wichtig nähmen wie ich. Denn ich nehme es ja nicht als Selbstzweck wichtig, sondern als Mittel zum Zweck. Ich weiß, dass es das Leben spiegelt, aber ich weiß auch, dass es ins Leben zurückwirkt." - Siegfried Jacobsohn, Der Fall Jacobsohn, Berlin 1913
  • "Ich glaube, dass Ehen [...] nur funktionieren, wenn einer bereit ist, das Leben des anderen mitzuführen. Wenn ein Professor einen Ruf erhält, dann zieht die Frau eben mit. Wenn beide gleiche Ansprüche haben, ziehen sie auseinander." - Monika Maron, Spiegel Nr.30/2007 vom 23. Juli 2007. S. 141
  • "Ich glaube nicht, daß mit dem Tod alles aus ist. Dieser wunderbare menschliche Körper, dieses so unendlich komplizierte System, unsere Seele, unsere Phantasie, unserer Gedanken - alles nur für ein einmaliges kurzes Erdenleben? Nein, das glaube ich nicht. Kein Schöpfer wäre so verschwenderisch. Wir verlassen die Erde. Aber wir kommen wieder." - Heinz Rühmann (1985), abgedruckt in: Heinz Rühmann: Gedanken, Zitate. Zusammengestellt von Edith Jeske. Zürich, 1996. ISBN 3-906715-05-1. S. 94.
  • "Ich habe in meinem Leben 60 Millionen Dollar verdient und ich habe 65 Millionen ausgegeben. Aber, hey, ich will als reicher Mann leben, nicht als reicher Mann sterben." - Evel Knievel, Zeitschrift "Motorrad", 05/2008, Seite 134
  • "Ich habe mir schon mit zwölf Jahren an die Kinderzimmer-Wand geschrieben:»Wo die Angst ist, geht es lang.« Ich habe mir im Leben immer Situationen gesucht, die mich forderten. Das ließ Ängste schwinden. Und damit machte sich ein tiefer Optimismus in mir breit." - Nina Ruge, auf die Frage, seit wann sie Optimist sei, Alverde, Ausgabe Juli 2008, S. 21
  • "Ich habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe verstanden, dass man contemporary sein muss, das future-Denken haben muss. Meine Idee war, die hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden. Und für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, dass man viele Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch supported. Der problembewußte Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten. Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muss Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils." - Jil Sander, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. März 1996
  • "Ich habe von meinem Leben immer den Eindruck gehabt, dass es schnurgerade gegangen ist […] Es war kein federleichtes Leben, aber immer ein forderndes, sinnerfülltes, auch spannendes." - Isa Vermehren, zitiert im Hamburger Abendblatt: »Isa Vermehren: Vom Kabarett übers KZ ins Kloster«, abendblatt.de, 13. September 2003
  • "Ich habe wirklich alles gehabt im Leben. Wenn man mir alles wieder wegnimmt, werden Gott und ich quitt sein. Also ist alles bestens." - Luciano Pavarotti nach seiner Krebs-Operation 2006, oe1.orf.at
  • "Ich hänge an meinem Leben. Ich vergleich es auch gern mit einem Fußballspiel: Ich bin jetzt in der 60. Minute und die restlichen 30 will ich auch noch fit durchhalten. Und wenn möglich auch die Nachspielzeit." - Reiner Calmund, Interview auf superillu.de, 29. Juli 2009; Anmerkung: Calmund war zum Zeitpunkt des Interviews 60 Jahre alt
  • "Ich kann meine alten Videos nicht mehr anschauen, ohne mich zu schämen. Schwulenikonen haben normalerweise ein tragisches Leben. Ich hatte bloß tragische Frisuren und Outfits. - Kylie Minogue, über ihr Auftreten in den 1980er Jahren, Stuttgarter Nachrichten Nr. 109/2008 vom 10. Mai 2008, S. 19
  • "Ich kann weder mit dir noch ohne dich leben." - Martial, Epigramme XII, 46, 2
  • "Ich meine fast, wenn ich mir mit der Seele etwas innig wünsche, so erfüllt das Leben mir solche Wünsche gerne." - Arthur Rubinstein, Erinnerungen. Die frühen Jahre, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 1982, ISBN 3100676017
  • "Ich möchte zusammenbringen, was geteilt ist - Schule und Leben muss eins sein. Kommt, lasst uns mit unseren Kindern leben!" - Friedrich Fröbel, Die Menschenerziehung, 1826
  • "Ich persönlich kann mir ein Leben ohne Kunst [...] nicht vorstellen! wenn ich bespielsweise umziehe, dann ist für mich immer das Wichtigste was mit meinen Bildern und meinen Büchern geschieht, alle anderen Gegenstände sind mir dabei nicht wichtig, weil sie ja ersetzbar sind." - Lothar Späth, Kulturkalender Baden-Württemberg, Ausgabe 32, 3/2007 Juli-September 2007, S. 22
  • "Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es für Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität. Ihr werdet es nicht verhindern können, dass bald ein türkischstämmiger Richter über Euch das Urteil fällt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheiten heilt, ein Tamile im Parlament Eure Gesetze mit verabschiedet und ein Bulgare der Bill Gates Eurer New Economy wird. Nicht Ihr werdet die Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir werden es tun – für Euch." - Walid Nakschbandi, über Migranten in Deutschland, verteidigt-israel.de
  • "Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod." - Osama bin Laden, Aus dem Bekenner-Video nach den Anschlägen von Madrid
  • "Im bürgerlichen Leben wird man wegen Dinge bestraft, die man tut; die militärischen Regeln fügen aber ein neues Prinzip hinzu - man wird auch wegen Dinge bestraft, die man nicht tut." - John Steinbeck, aus Tortilla Flat
  • "Im Leben stehen einem anständigen Charakter so und so viele Wege offen, um vorwärts zu kommen. Einem Schuft stehen bei gleicher Intelligenz und Tatkraft auf dem gleichen Platz diese Wege auch alle offen." - Hermann Oberth, Katechismus der Uraniden, Wiesbaden 1966, S. 94/95
  • "Im Unterschied zu anderen Krankheiten, ist das Leben immer tödlich." - Italo Svevo aus La coscienza di Zeno, Kap. 6
  • "In den Beziehungen zwischen Menschen gibt es so wenig einen Stillstand wie im Leben des Einzelnen." - Arthur Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken
  • In den USA [...] verbringt ein durchschnittlicher Amerikaner volle zehn Jahre seines Lebens im Auto. Das ist doch eine unglaubliche Lebenszeit-Vergeudung!" - Hadi Teherani, EnBW - das magazin Nr. 01/08, S. 06
  • "In diesem Buch, welches meine Erinnerung ist, auf der ersten Seite des Kapitels in dem der Tag beschrieben wird an dem ich dich zum ersten Mal traf, kann man die Worte lesen: »Hier beginnt ein neues Leben«." - Dante Alighieri, Das neue Leben (La Vita Nuova), I, 1
  • "In einem Leben, das nur auf Geld gestellt ist, geht es uns allen so. Man presst eine Zitrone aus und wirft sie fort." - Max René Hesse, Morath schlägt sich durch, Stuttgart, Stuttgarter Hausbücherei, 1948; Lizenz des Krüger Verlages Hamburg
  • "In Freiheit und Unabhängigkeit ein positives Leben führen zu können ist wohl eine der schwierigsten Aufgaben in dieser Gesellschaft." - Urs Beeler, Mythen-Post, Februar 2004
  • "Interesse hat für mich nur eine Schrift, in der ich etwas Leben ihres Verfassers miterhalte, in der ich seinen Pulsschlag fühle, selbst wenn er nicht in meiner Weise schlägt. Ich bedarf Leben zur Erfrischung meines Lebens, nicht nur gedruckte Buchstaben." - Karl Friedrich Wilhelm Wander, Deutsche Sprichwörter-Lexikon, Vorrede, XXIV, verhältniss zum Mittelhochdeutschen
  • "Islam, diese absurde Theologie eines unmoralischen Beduinen, ist eine verwesende Leiche, die unser Leben vergiftet..." - Mustafa Kemal Atatürk, zitiert in "Von Allah zum Terror?" von Hans-Peter Raddatz, Herbig, München 2002, 2. Auflage, ISBN 377662289X
  • "Ist das menschliche Leben etwas anders, als ein Schauspiel, in welchem Jeder in einer besondern Larve auftritt, und so lange seine Rolle wegspielt, bis sein Principal zu ihm spricht: Tritt ab!" - Erasmus von Rotterdam, Lob der Narrheit. Aus dem Lateinischen übersetzt von Wilhelm Gottlieb Becker. Basel: Johann Jacob Thurneysen, Jünger, 1780. S. 110. books.google.com
  • "Ist Erkennen wirklich Können? Ist die Wissenschaft das Leben, ist sie das ganze Leben? Kann sie dem Verderben und der Auflösung Einhalt gebieten?" - Francesco de Sanctis, Über die Wissenschaft und das Leben

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  • "Man braucht nicht noch mehr, um mehr zu bekommen. Das ist was Emergenz bedeutet. Leben kann aus Physik und Chemie und einer Vielzahl von Zufälligkeiten emergieren (hervorgehen). Das menschliche Bewusstsein kann durch Neurobiologie und einer Vielzahl von Zufälligkeiten entstehen. Ebenfalls: die chemische Bindung entsteht durch Physik und gewissen Zufälligkeiten. Die Wichtigkeit dieser Dinge wird nicht etwa geschmälert, nur weil wir wissen, dass sie aus noch grundlegenderen Gegebenheiten, plus Zufälligkeiten, folgen. Es ist eine allgemeine Regel! Und dies zu erfassenes ist von grösster Wichtigkeit. ... Man braucht nicht noch mehr, um weiteres zu erklären!"
    • Original engl.: You don't need something more to get more - that is what emergence means. Life can emerge from physics and chemistry, plus a lot of accidents. The human mind can arise from neurobiology, and a lot of accidents. This way, the chemical bond arises from physics and certain accidents. It does not diminish the importance of these subjects, to know that they follow from more fundamenal things plus accidents. It's a general rule! And it's critically important to realize that. ... You don't need something more to explain something more! - Murray Gell-Mann: Vortrag März 2007 in Montery, Californien: "Beauty and truth in physics", TED TV - "Ideas worth spreading".[1]
  • "Man darf niemals glauben, am Ziel angekommen zu sein, was will man denn sonst noch, wenn man das Gefühl hat, alles vom Leben erhalten zu haben - das Leben hat doch überhaupt keinen Sinn mehr, wenn man all seine Träume verwirklicht hat." - Eros Ramazzotti, Interview in der annabelle Nr. 19/05 vom 26. Oktober 2005
  • "Man erkennt das Leben erst, wenn es entflieht, und man begreift es erst, wenn man die Macht darüber verloren hat." - Francesco de Sanctis, Über die Wissenschaft und das Leben
  • "Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich - aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen Flügeln und das Leben geht weiter, als wär man nie dabei gewesen." - Ödön von Horváth, "Kasimir und Karoline"
  • "Man kann nicht durchs Leben gehen und allen Leuten nur misstrauen. Deswegen ist diese ganze Corporate Governance ein Witz. Das ist eine Reaktion auf Leute, die ins Gefängnis gehören, weil sie Vertrauen missbraucht haben." - Johann Rupert, manager magazin, Heft 6/2006, manager-magazin.de
  • "Man lebt, wenn man das Glück hat, mehre Freunde zu besitzen, mit jedem Freunde ein eignes, abgesondertes Leben." - Ludwig Tieck, Phantasus
  • "Man muss das Leben wichtig nehmen. Wenn man das Leben wichtig nimmt, so nimmt der Gewinn an Wichtigkeit ab." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 381
  • "Man muß das Leben zu Ende leben, um es zu begreifen." - Gisela Uhlen, zitiert in dem ihr gewidmeten Nachruf in der Stuttgarter Zeitung Nr. 13/2007 vom 17. Januar 2007
  • "Man muss doch sehen, dass Gottes Rolle seit Äonen schrumpft. Anfangs wurde er noch für Adam und Eva gebraucht, dann hieß es, er habe die Evolution ins Rollen gebracht. Die Erkenntnisse der Kosmologie zeigen uns jedoch: Leben entwickelt sich überall dort, wo es kann. Gott kann keine neuen Arten erschaffen, er vollbringt keine Wunder, er passt auf keine Stellenausschreibung." - Daniel Dennett, DER SPIEGEL 12/2005
  • "Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden." - Ludwig Anzengruber, Sämtliche Werke, Band 8: Gott und Welt. Aphorismen aus dem Nachlasse nach den Handschriften hrsg. von Otto Rommel. Wien: Schroll & Co., 1920. S. 169
  • "Manche leben mit einer so erstaunlichen Routine, dass es schwerfällt zu glauben, sie lebten zum ersten Mal." - Stanislaw Jerzy Lec, Alle unfrisierten Gedanken, 4. Auflage München, 1988
  • "Manchmal spricht man über die Abtreibung, als ob keine Opfer da wären oder als ob nur die Frauen die Opfer einer verneinten Abtreibung werden könnten. Aber es gibt immer ein Kind. Dieses Leben wird im Falle einer Abtreibung aufgeopfert." - Rocco Buttiglione im Streitgespräch mit Wolfgang Thierse, in der Zeit Nr. 34 vom 18. August 2005
  • "Manchmal wirft das Leben dir einen Ziegel an den Kopf. Doch verliere deswegen nicht den Glauben!" - Steve Jobs, Stanford Commencement Speech 2005 - stanford.edu
  • "Meine Herren Richter,
Ich bin angeklagt, zu 30 Millionen Franzosen, Proletarier wie ich, gesagt zu haben, daß sie das Recht auf Leben hätten. Wenn das ein Verbrechen ist, so scheint es mir wenigstens, dann sollte ich mich dafür nur vor Menschen verantworten, die in dieser Sache weder Richter noch Parteien sind." - Louis-Auguste Blanqui in seiner Verteidigungsrede vor dem Schwurgericht am 12. Januar 1832, übersetzt von Dagmar Dilcher, aus: Auguste Blanqui, Instruktionen für den Aufstand, herausgegeben von Frank Deppe, Frankfurt am Main 1968
  • "Mein glücklichster Einfall war wohl mein Stöckchen, denn es hat mich am meisten von den anderen unterschieden und mir den schnellsten Erfolg verschafft. Es war mit mir auch so verwachsen, dass es schon sein eigenes komisches Leben bekommen hat." - Charlie Chaplin, Die Wurzeln meiner Komik
  • "Mein Leben gähnt mich an wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus." - Georg Büchner, Leonce und Lena, 1. Akt, 3. Szene / Leonce
  • "Mein Leben! Immer wieder komme ich in eine unbekannte Stadt und bin fremd. Auch im Jenseits werde ich nur ein Zugereister oder Refugie sein!" - Franz Werfel, Zwischen Oben und Unten
  • "Merkwürdig ... Wir werden nie erfahren, warum wir eigentlich gelebt haben." - Andrea Sawatzki, db Mobil, Magazin der Deutschen Bahn Nr. 12/2008, S. 9
  • "Millionen Menschen in diesem Land verdienen wenig, viel zu wenig, und gehen trotzdem jeden Tag zur Arbeit, oft ihr Leben lang. Das sind für mich die wahren Helden unserer Zeit." - Olaf Scholz, Stern Nr. 31/2008 vom 24. Juli 2008, S. 68
  • "Mir ist es piepegal, ob Salz, Butter, Wein oder Frauen schlecht für mich sind; das Leben ist eine unheilbare Krankheit." - George Tabori, Betrachtungen über das Feigenblatt, Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs GmbH
  • "Mir persönlich wäre er ja als schwuler Konditor lieber als als heterosexueller Moderator, aber das Leben ist kein Wunschkonzert." - Jan Weiler, über Florian Silbereisen, Stern Nr. 14/2008 vom 27. März 2008, S. 182
  • "Misst man dieses kurze Leben von Jesus Christus an den Früchten, die es in der Menschheit getragen hat, dann war es das Leben, das auf diesem Planeten am meisten Einfluss ausgeübt hat." - Kenneth Scott Latourette, A History of Christianity, New York (USA), Harper and Row
  • "Mittlerweile sind längst die Frauen in der Offensive. Sie schaffen es, nicht nur im Studium oder im Beruf mindestens so gut zu sein wie die Männer, sie haben auch ihr Privatleben im Griff und sind daneben natürlich beste Freundin und immer auch gute Tochter. Die Drei-Wetter-Taft Frau ist auf dem Vormarsch." - Florian Illies, Generation Golf. Eine Inspektion. Argon Verlag, Berlin, 2000. S. 172. ISBN 3-87024-512-3

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Murray Gell-Mann: Vortrag März 2007 in Montery, Californien: "Beauty and truth in physics", TED TV - Ideas worth spreading. - Zusammenfassung: (1.5 Min Video) - Ganzer Vortrag (16 Min Video) - Gesamter Vortragstext

[Bearbeiten] Weblinks

Wikiquote
Siehe auch: Leben (a-c), Leben (n-z)
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