Leben (n-z)

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[Bearbeiten] Zitate

[Bearbeiten] N

  • "Nein, ich glaube nicht, dass wir einen direkten Beweis für Leben in unserem Sonnensystem jemals finden werden." - Harald Lesch, Interview, astronomie.de, 2001
  • "Nichts ist, denn Gott, und Gott ist nichts, denn Leben, // Du weißest, ich mit Dir weiß im Verein; // Doch wie vermöchte Wissen dazusein, // Wenn es nicht Wissen wär’ von Gottes Leben! /// « Wie gern’, ach ! wollt’ ich diesem hin mich geben, // Allein wo find ich’s ? Fließt es irgend ein // Ins Wissen, so verwandelt’s sich in Schein, // Mit ihm vermischt, von seiner Hüll’ umgeben. » /// Ganz klar die Hülle sich vor dir erhebet, // Dein Ich ist sie, es sterbe was vernichtbar, // Und fortan lebt nur Gott in deinem Streben. /// Durchschaue, was dies Streben überlebet, // So wird die Hülle dir als Hülle sichtbar, // Und unverschleiert siehst Du göttlich Leben." - Johann Gottlieb Fichte, Fichtes Werke, Hrsg. I.H. Fichte, 1845, 8. Bd., Seite 461 ff ; 2 Sonette
  • "Nichts in unserem Leben ist so einfach, daß wir nicht imstande wären, es kompliziert zu machen." - Ernst Ferstl, "einfach kompliziert einfach", Wien-Klosterneuburg, EDITION VA BENE, Ausgabe 1995, ISBN 3-85167-033-7
  • "Nichts kommt dem Landleben gleich. Es vermittelt mehr echte Freuden als irgendeine andere Lebensweise." - Katherine Mansfield, Briefe
  • "Nimm, bevor die Müde // Deckt das Leichentuch, // Nimm in's frische Leben // Meinen Segensspruch." - Adelbert von Chamisso, Frauenliebe und Leben: 9. Traum der eignen Tage. Aus: Gedichte. 3. Auflage. Stuttgart: Hausmann, 1835. S. 17f
  • "Nur in der Bewegung, so schmerzlich sie sei, ist Leben." - Jacob Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Nur mittels der Wissenschaften vom Leben kann die Beschaffenheit des Lebens von Grund auf verändert werden." - Aldous Huxley, Schöne neue Welt, Vorwort, 1946

[Bearbeiten] O

  • "»Oh!« - sprach der Jean - »Es ist ein Graus! Wie schnell ist doch das Leben aus!«" - Wilhelm Busch, Die fromme Helene, 13. Kapitel
  • "Ohne Bezug auf den Körper könnte sich unsere Sprache nicht entwickeln. Unsere Denkwege entspringen nicht der »reinen Vernunft«, sondern der Ratio des lebendigen' Körpers." - Andreas Weber: Alles fühlt : Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften. - Berlin : Berlin Verlag, 2007 ISBN 3-8270-0670-8 - Seite 142. - Zitiert von Prof. D. Dieterich
  • "Ohne den Tod wäre das Leben nichts Rechtes." - Richard Rothe, Stille Stunden, Verlag von Hermann Koelling 1872, S. 216 Internet Archive
  • "Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum." - Friedrich Nietzsche, Götzen-Dämmerung, Sprüche und Pfeile, 33

[Bearbeiten] P

[Bearbeiten] Q

  • Quintessenz des Glücklichseins: Nicht VON sondern FÜR etwas leben.« Das heißt: Die Quelle des Glücks liegt einzig in mir." - Nina Ruge, Alverde, Ausgabe Juli 2008, S. 21

[Bearbeiten] R

[Bearbeiten] S

[Bearbeiten] T

[Bearbeiten] U

  • "Ueberall nemlich sehen wir das Leben aus der Tiefe emporsteigen, ein Niedrigeres, dem Ansehen nach Schlechteres, weil selbst Unscheinbares dem Höhern, Edleren aus ihm Hervorkommenden vorgehen." - Franz von Baader, Über die Begründung der Ethik durch die Physik. In: Sämmtliche Werke. 5. Band. Hrsg. von Franz Hoffmann. Leipzig: Bethmann, 1854. S. 12. books.google.com
  • "Überall ist Wunderland. // Überall ist Leben!" - Joachim Ringelnatz, aus Überall
  • "Und nichts Sensationelleres gibt es in der Welt als die Zeit, in der man lebt!" - Egon Erwin Kisch, Der Rasende Reporter. Vorwort zur 1. Ausgabe, 1925
  • "Und stündlich mit den schnellen Schwingen // Berühr' im Fluge sie (die Glocke) die Zeit, // Dem Schicksal leihe sie die Zunge, // Selbst herzlos, ohne Mitgefühl, // Begleite sie mit ihrem Schwunge // Des Lebens wechselvolles Spiel. // Und wie der Klang im Ohr vergehet, // Der mächtig tönend ihr entschallt, // So lehre sie, dass nichts bestehet // Dass alles Irdische verhallt." - Friedrich Schiller, Das Lied von der Glocke
  • "Und was dich angeht, Leben, so sehe ich dich als Überbleibsel vieler Tode. Sicher bin auch ich selbst schon zehntausend Mal gestorben." - Walt Whitman, "Song of Myself"
  • "Und wenn im Leben nichts Heiliges bliebe, // Ich will nicht verzagen, ich glaube an Liebe." - Theodor Körner, Worte der Liebe.
  • "Unsre Taten selbst, so gut als unsre Leiden, // Sie hemmen unsres Lebens Gang." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 632 f. / Faust

[Bearbeiten] V

  • "Vergessen wir nie: In der Medizin geht es um mehr als nur um Leben und Tod. Es geht um Euro und Cents." - Gerhard Kocher, Vorsicht, Medizin, 1555 Aphorismen und Denkanstösse, Verlag Ott/h.e.p. Verlag Bern, 3. erweiterte Auflage mit 88 Cartoons, 2006, ISBN 3-7225-0048-6, S. 102
  • "Von Jugend auf gepflegte Herzensbeziehungen sind doch das Schönste, was das Leben hat." - Theodor Fontane, Unwiederbringlich

[Bearbeiten] W

  • "Was das Leben für uns für einen Wert habe, wenn dieser bloß nach dem geschätzt wird, was man genießt (dem natürlichen Zweck der Summe aller Neigungen, der Glückseligkeit), ist zu entscheiden. Er sinkt unter Null; denn wer wollte wohl das Leben unter denselben Bedingungen, oder auch nach einem neuen, selbst entworfenen (doch dem Naturlaufe gemäßen) Plane, der aber auch bloß auf Genuß gestellt wäre, aufs neue antreten?" - Immanuel Kant, Kritik der Urteilskraft, A 392/B 396
  • "Was ist Gott anderes denn Leben und Lieblichkeit, leuchtendes Licht, unvergängliche Güte, richtende Gerechtigkeit und heilendes Erbarmen?" - Birgitta von Schweden, Offenbarungen
  • "Was ist unser Leben als eine Reihe von Präludien zu jenem unbekannten Lied, dessen erste feierliche Note der Tod anschlägt?" - Alphonse de Lamartine, Poetische Meditationen
  • "Was meinem Auge diese Kraft gegeben, // dass alle Mißgestalt ihm ist zerronnen, // Dass ihm die Nächte werden heitre Sonnen, // Unordnung Ordnung und Verwesung Leben ? /// Was durch der Zeit, des Raumes verworrnes Weben, // Mich sicher leitet hin zum ewgen Bronnen // Des Schönen, Wahren, Guten und der Wonnen, // Und drin vernichtend eintaucht all mein Streben ? /// Das ist’s: seit in Urania’s Aug, die tiefe, // Sich selber klare, blaue, stille, reine // Lichtflamm’, ich selber still hineingesehen; /// Seitdem ruht dieses Aug’ mir in der Tiefe // Und ist in meinem Sein, - das ewig Eine, // Lebt mir im Leben, sieht in meinem Sehen." - Johann Gottlieb Fichte, Fichtes Werke, Hrsg. I.H. Fichte, 1845, 8. Bd., Seite 461 ff ; 2 Sonette
  • "Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus der Kohle springt und verlischt." - Friedrich Hölderlin, Hyperion, I. Band, Erstes Buch / Hyperion an Bellarmin
  • "Was wäre das Leben ohne Liebesverhältnisse? Verstumpft, öde, langweilig." - Theodor Fontane, Unwiederbringlich
  • "Was wird kommen? Was wird die Zukunft bringen? Ich weiß es nicht, ich ahne nichts. Wenn eine Spinne von einem festen Punkt sich in ihre Konsequenzen hinabstürzt so sieht sie stets einen leeren Raum vor sich, in dem sie nirgends Fuß fassen kann, wie sehr sie auch zappelt. So geht es mir; vor mir stets ein leerer Raum; was mich vorwärtstreibt, ist eine Konsequenz, die hinter mir liegt. Dieses Leben ist grauenhaft, nicht auszuhalten." - Søren Kierkegaard, Entweder - Oder
  • "Wehrt euch, wenn euch das Leben lieb ist." - Hartmann von Aue, Iwein / Quellwächter von Brocéliande
  • "Wein richtet die Schönheit zugrunde, durch Wein wird die Blüte des Lebens verdorben." - Properz, Elegien
  • "Welch ein Leben führen wir im Haß? Wir haben keine Sonne, die uns leuchtet, kein Feuer, der uns erwärmt; wir verlieren in einer todten Einsamkeit unsern eigenen Werth." - Ludwig Tieck, Karl von Berneck / Reinhard
  • "Welchen Sinn hatte das Leben überhaupt? Er hatte sich mühsam aus den Fesseln des Alkoholismus befreit, nur um dem Nasenlosen, jetzt mit einer neuen, länglichen Maske, erneut gegenüberzustehen." - Fritz Leiber: Herrin der Dunkelheit (orig.: Our Lady Of Darkness, 1976), ins Deutsche übersetzt von Hans Maeter, München 1980, ISBN 3-453-30676-7, S. 165
  • "Wenn also Geist, Seele und Leben sich in allen Dingen vorfindt und in gewissen Abstufungen die ganze Materie erfüllt, so ist der Geist offenbar die wahre Wirklichkeit und die wahre Form aller Dinge. Die Weltseele ist also das constituierende Formalprinzip des Universums und dessen was es enthält; d.h. wenn das Leben sich in allen Dingen findet, so ist die Seele Form aller Dinge; sie ist überall die ordnende Macht für die Materie und herrscht in dem Zusammengesetzten; sie bewirkt die Zusammensetzung und den Zusammenhalt der Theile." - Giordano Bruno, "Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen"
  • "Wenn dem innigsten heiligen Leben Verderben droht, soll man es sicherstellen um jeden Preis." - Karoline von Günderrode, Brief an Friedrich Creuzer, vor dem 26. Juni 1805. Aus: Der Schatten eines Traumes. hrsg. von Christa Wolf. Berlin: Buchverlag Der Morgen. 1979. S. 278
  • "Wenn dem Menschen am Ende seines Lebens ein Lächeln übrig bleibt, so ist das ein sehr anständiger Reingewinn." - Horst Wolfram Geißler, Die Glasharmonika
  • "Wenn ich mich des Lebens, so dachte er, nicht mit absolut kindlichem Versinken in seine einfachsten Elemente freuen kann, wäre es ebensogut, wenn ich nicht geboren wäre." - John Cowper Powys, Wolf Solent, 1929, aus dem Englischen übersetzt von Richard Hoffmann, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-40091 X, S. 693
  • "Wenn längere Zeit nach dem Tode eines geliebten Wesens einen der alte Schmerz überkommt, so überlege man, was der Tote versäumt habe, während man selbst und die andern weiterlebten." - Wilhelm Raabe, Gedanken und Einfälle
  • "Wenn man das Leben der meisten Menschen ansieht: so scheinet diese Kreatur geschaffen zu sein, um wie eine Pflanze Saft in sich zu ziehen und zu wachsen, sein Geschlecht fortzupflanzen, endlich alt zu werden, und zu sterben. Er erreicht unter allen Geschöpfen am wenigsten den Zweck seines Daseins, weil er seine vorzügliche Fähigkeiten zu solchen Absichten verbrauchet, die die übrigen Kreaturen mit weit minderen, und doch weit sicherer und anständiger, erreichen." - Immanuel Kant, Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels, A 182
  • "Wenn Sie das Leben kennen, geben Sie mir doch bitte seine Anschrift." - Jules Renard, Ideen, in Tinte getaucht. Aus dem Tagebuch
  • "Wer am Ende seines Lebens noch Gesundheit übrig hat, hat falsch gelebt und viel verpasst." - Gerhard Kocher, Vorsicht, Medizin, 1555 Aphorismen und Denkanstösse, Verlag Ott/h.e.p. Verlag Bern, 3. erweiterte Auflage mit 88 Cartoons, 2006, ISBN 3-7225-0048-6, S. 98
  • "Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren." - Johann Gottfried Seume, Apokryphen
  • "Wer Dinge, die man nicht erlangen kann, begehrt, wer Dinge, an denen man sich nicht ersättigen kann, erstrebt, der kommt weit ab von der Wurzel des Lebens." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 20
  • "Wer in der Wüste schmachtet, der lernt den Wert des Tropfens erkennen, der dem Dürstenden das Leben rettet. Und auf wem das Gewicht des Leides und der Sorge lastete, ohne dass eine Hand sich helfend ihm entgegenstreckte der weiß, wie köstlich die Liebe ist, nach der er sich vergebens sehnte." - Karl May, Durchs wilde Kurdistan, 1892, S. 633
  • "Wer nicht den tiefsten Sinn des Lebens // Im Herzen sucht, der forscht vergebens." - Friedrich von Bodenstedt, Herz und Geist. In: Die Diskuren. Literarisches Jahrbuch. Wien: Rosner, 1873. S. 185. books.google.com-USA*
  • "Wer seine Restzeit nicht wichtig nimmt, der verschwendet sein Leben." - Walter E. Strahm, Seminarmanuskript: Alternatives "Time Management"
  • "Wichtig ist, die Bibel vom Lesebuch zum Lebensbuch werden zu lassen. Mir ist sie jeden Tag eine Neuerscheinung, denn die Nachrichten von heute sind morgen schon von gestern, die Bibel bleibt brennend aktuell." - Peter Hahne, Interview in NEUES LEBEN vom 19. März 2007, veröffentlicht auf www.peter-hahne.de
  • "Wie lächerlich und weltfremd ist der, der sich über irgendetwas wundert, das im Leben vorkommt." - Marc Aurel, XII, 13
  • "Wie oft im Leben wirft uns das Schicksal seinen tragischen Hut vor die Füße, und wir mögen tun, was wir wollen, Verdruß gibt's doch." - Wilhelm Busch, Eduards Traum. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. ISBN 3570030040. S. 415
  • "Wie viel ich Täuschung auch erfuhr // Im Leben und im Lieben, // Du bist mir allezeit, Natur, // Du bist mir treu geblieben." - Emanuel Geibel, Lieder aus alter und neuer Zeit (25). Aus: Werke, Band 2. Leipzig und Wien 1918, S. 114
  • "Wie viele werden zu Grabe getragen obwohl sie nicht gelebt haben." - Anke Maggauer-Kirsche, Aphoristisches
  • "Wir, die beiden Ewigjungen, // Auf dem Lande und am Strande, // Wie die rechte Räuberbande! // Kein Respekt vor den Gesetzen, // Lachen, lieben, hauen, hetzen, // Schranken, Vorschriften verletzen: // Sammeln wir die Lebensbeute, // Wie zwei freie Jägersleute – // Bellt und kläfft auch rings die Meute!" - Walt Whitman, Wir zwei Knaben, Grashalme, Leipzig 1904, S. 140
  • "Wir Frauen sind göttliche und rätselhafte Wesen. Lässig und elegant bahnen wir uns unseren Weg durchs Leben, obwohl das Gewicht der Welt auf unseren Schultern lastet." - Kathryn Eisman, Verrückt nach Handtaschen. München, 2004. ISBN 3-8225-0658-3, S. 9
  • "Wir glauben zu leben, aber in Wirklichkeit arbeiten wir nur, um nicht zu sterben." - Sully Prudhomme, Gedanken
  • "Wir haben mit den Quellen des Lebens gespielt und verloren." - François Truffaut, Jules et Jim
  • "Wir leben auf der Welt, dass wir Gott und dem Nächsten dienen." - Sophie Mereau, Raimond und Guido (Frau in der Waldhütte)
  • "Wir müssen vor dem Islam nicht in Panik verfallen. Christus ist der Herr. Mit ihm können wir uns auch in Gespräche wagen und Kontakte zu Muslimen knüpfen. Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, und daran halten wir fest." - Jürgen Werth, Interview in ideaSpektrum, Nr. 41, 11. Oktober 2006, S. 20f
  • "Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind, und unser kleines Leben ist von einem Schlaf umringt." - William Shakespeare, Der Sturm, 4. Akt, 1. Szene / Prospero
  • "Wir werden alle Augenblicke unseres Lebens wiedererlangen und sie kombinieren, wie es uns gefällt. Gott und unsere Freunde und Shakespeare werden unsere Mitarbeiter sein." - Jorge Luis Borges, Die Zeit und J.W. Dunne, 1940, aus: Borges, Eine neue Widerlegung der Zeit, Frankfurt am Main 2003
  • "Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, dass ihr nicht das Leben tötet." - Leopold von Ranke, Zur Geschichte Deutschlands und Frankreichs

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