Literatur

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Zitate[Bearbeiten]

  • "Als ein literarisches Denkmal steht so der Koran als einzigartige Schöpfung in der arabischen Literatur ohne Vorläufer noch Nachfolger in einer ihm eigenen Sprache da. Muslime aller Zeiten sind sich einig, die Unnachahmlichkeit nicht nur des Inhalts, sondern auch des Stiles zu bekräftigen." - Hamilton Gibb: Arabische Literaturgeschichte. Deutsch von Jacob M. Landau. Artemis 1968, S. 52 books.google
  • "Beim Studium der mit meiner Arbeit in Zusammenhang stehenden Literatur lernte ich die große, allgemeine Bedeutung der visionären Schau kennen." - Albert Hofmann, "LSD - mein Sorgenkind -- Die Entdeckung einer »Wunderdroge«", Vorwort, S. 7; (c) 1979 J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart; ungekürzte Ausgabe, dtv München 1994; ISBN 3-423-30357-3
  • "Die schlimmste und verbreiteste Krankheit, die uns alle, unsere Literatur, unsere Erziehung, unser Verhalten zueinander durchseucht, ist die ungesunde Sorge um den Schein." - Walt Whitman, Tagebuch, 1876
  • "Eine Zeitung ist nicht sehr viel literarischer als ein Stammtisch." - Jules Renard, Ideen, in Tinte getaucht. Aus dem Tagebuch
  • "Hierin liegt die Schönheit der Literatur: Sie sinkt nicht herab zur Materie, taucht den Geist nicht in die niedrigsten Mächte, sondern sie gibt Kraft, sich in kürzester Zeit wieder aufzurichten und zum Seienden hinaufzueilen. In einem solchen Leben ist auch das Unten ein Oben." Synesios von Kyrene, Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), übersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 23
  • "[...] ich fand es total schwachsinnig, dass wir in der DDR keine Konzerte spielen durften, dass man sich nicht kennenlernen durfte, um gemeinsam unsere Literatur und unsere Sprache zu pflegen." - Udo Lindenberg, über seine Auftrittsverbote in der DDR, Magazin einestages, Ausgabe 1/2008 vom 1. September 2008, S. 46
  • "Ist die Literatur noch von Nutzen ? – Ja, sicher ! Sie dient dazu uns eine Welt zu verleiden, die uns ständig als begehrenswert vorgestellt ist." Philippe Muray. (frz. :« -- La littérature sert-elle encore à quelque chose ? -- Oui. À nous dégoûter d’un monde, que l’on n’arrête pas de nous montrer comme désirable. »)
  • "Journalismus ist unlesbar und Literatur wird nicht gelesen." - Oscar Wilde, Der Kritiker als Künstler / Gilbert (auf die Frage, was der Unterschied zwischen beiden ist)
  • "Literatur: das ist – durch die Grammatik gezügelter Kummer." (frz.: « La littérature, c'est du chagrin dominé par la grammaire. » Jean d’Ormesson,Qu’ai-je donc fait? Éditions Robert Laffont, 2008).
  • "Literatur eignet sich nicht zur Darstellung von Sachverhalten, wohl aber zur Manipulation des Lesers und meiner selbst." - Thomas Raab 2002, Tropen-Verlag, archive.org
  • "Mich interessiert die Literatur, nicht das Buch." - Marcel Reich-Ranicki, Das Literarische Quartett, ZDF, zitiert in: Punkt! Das Magazin des Nordbayerischen Kuriers, 4. Februar 2005, reich-ranicki.com
  • "Prosa kann Abend und Mondlicht malen, aber die Morgendämmerung zu besingen, bedarf es der Dichter." - George Meredith, Diana vom Kreuzweg
  • "Reich hat nur einen Glauben, den an die Überlebenskraft der Literatur und Kultur. Dieser Glaube ist frei von falschen Illusionen, aber er ist schön und stark." - Hellmuth Karasek, über Marcel Reich-Ranicki, Stern Nr. 20/2008 vom 8. Mai 2008, S. 167
  • "Tausende von Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass die Evolution ein realhistorischer Prozess ist. Kein vernünftiger Mensch, der die internationale Fachliteratur kennt, würde das bezweifeln." - Ulrich Kutschera, Katholisches Sonntagsblatt 19, 7. Mai 2006, S. 8
  • "Was habe ich aus dem Gespräch mit Anna Seghers gelernt? Daß die meisten Schriftsteller von der Literatur nicht mehr verstehen als die Vögel von der Ornithologie." - Marcel Reich-Ranicki, Mein Leben, Stuttgart Deutsche Verlagsanstalt 1999, S. 342 f.
  • "Wir brauchen und sollten uns nicht schämen, Kriminalliteratur zu produzieren." - Friedrich Glauser, Offener Brief, 25. März 1937. In: Gesprungenes Glas. Das erzählerische Werk Band IV: 1937-1938. Hg. von Bernhard Echte und Manfred Papst. Zürich: Limmat-Verlag, 1993. S. 218. ISBN 3-85791-206-5

Weblinks[Bearbeiten]

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Siehe auch: Dichtung, Poesie, Aphorismus
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Vergleiche auch: Schreiben, Schriftsteller, Buch
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