Macht

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[Bearbeiten] Zitate

[Bearbeiten] A

  • "Abhängigkeit ist das Los der Frauen; Macht ist da, wo die Bärte sind." - Molière, Die Schule der Frauen, III, 2 / Arnolphe
  • "Akzeptiere ich, dass jede Krise eine Chance ist, dann nehme ich ihr ein großes Stück Macht über mich." - Nina Ruge, Alverde, Ausgabe Juli 2008, S. 21
  • "Alle Räder stehen still, // Wenn dein starker Arm es will." - Georg Herwegh, Bundeslied für den Allgemeinen deutschen Arbeiterverein
  • "Also besitzen Selbstgenügen und Macht ein und dasselbe Wesen." - Boëthius, Trost der Philosophie
  • "Amtsträger sind tragende Elemente beim Bau von Machtstrukturen." - Erhard H. Bellermann, Veilchen, so weit das Auge reicht

[Bearbeiten] B

  • "Betrug: die Triebkraft des Geschäfts, die Seele der Religion, der Köder der Liebeswerbung und die Grundlage politischer Macht." - Ambrose Bierce, Des Teufels Wörterbuch, Gesellschaftskritisches Wörterbuch eines Zynikers
  • "Bevor es also nicht gelingt, Afrika ganz unter die Europäischen Mächte zu vertheilen und auch wirklich zu colonisiren oder die Negerstaaten ökonomisch so weit zu heben, dass sie zu einem gegenseitig und von den Europäischen Mächten anerkannten Besitzstande gelangen, wird es auch nicht möglich sein, die eigentliche Quelle der Sklaverei zu verstopfen, so sehr man auch mit dem besten Willen an den Symptomen herumcuriren mag." - Ludo Moritz Hartmann, Zur Geschichte der antiken Sklaverei. In: Deutsche Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Bd. 11 (1894), S. 1–17. Seite 16.

[Bearbeiten] C

[Bearbeiten] D

  • "Da man Macht haben muss, um das Gute durchzusetzen, setzt man zunächst das Schlechte durch, um Macht zu gewinnen." - Ludwig Marcuse, Argumente und Rezepte
  • "Das Geheimniß jeder Macht besteht darin: zu wissen, daß Andere noch feiger sind, als wir." - Ludwig Börne, Der Narr im weißen Schwan. 2. Kapitel. Aus: Gesammelte Schriften. Dritte, vermehrte und rechtmäßige Ausgabe. 2. Theil. Stuttgart: Brodhag, 1840. S. 447. books.google.com
  • "Das Schmollen der Weiber ist nichts als ein Guerillakrieg, den sie gegen die konzentrierte Macht der Männer führen, ein Krieg, in dem sie immer siegen." - Ludwig Börne, Aufsätze und Erzählungen: Über das Schmollen der Weiber. Aus: Sämtliche Schriften. Neu bearbeitet und hg. von Inge und Peter Rippmann, Bd. 1-3, Düsseldorf: Melzer-Verlag, 1964. Band 1, S. 750
  • "Das Volk, welches die Macht ausübt, ist nicht immer dasselbe Volk wie das, über welches sie ausgeübt wird." - John Stuart Mill, Über die Freiheit
  • "Der Geist hat die Aufgabe, die Macht zu zersetzen. Ich würde ihm die Parole geben: libera et divide." - Otto Flake, Die Deutschen. Aufsätze zur Literatur und Zeitgeschichte. Hamburg: Rütten & Loening, 1963. S. 153
  • "Der hat die Macht, an den die Menge glaubt." - Ernst Raupach, Die Hohenstaufen, Kaiser Friedrich II. Tod I, 3
  • "Der Klerus ging noch in jeder Geschichtsstunde mit jedem Machtherren ins Bett." - Friedrich Heer, zitiert in: „Mit Gott und dem Führer. Die Politik der Päpste zur Zeit des Nationalsozialismus“, 1988, S. 228
  • "Der Mensch ist denselben Gesetzen unterworfen wie die Natur. Macht und Freiheit sind identisch." - Karl Marx, Friedrich Engels, Die heilige Familie, MEW 2, S. 136
  • "Der Philosoph, der in der Öffentlichkeit eingreifen will, ist kein Philosoph mehr, sondern Politiker; er will nicht mehr nur Wahrheit, sondern Macht." - Hannah Arendt, Wahrheit und Politik, S. 338 in: "Zwischen Vergangenheit und Zukunft", 2000
  • "Die „antropologische Konstante der abendländischen Kultur und Zivilisation, [die] einen integralen Bestandteil der historischen Erbmasseí (H. Broder) darstellt […] beruht auf der religiösen Dynamik und Sprengkraft eines christlichen Glaubens, der mit der Liebesethik des Jesus von Galiläa wenig gemein hat, viel aber mit dem ideologischen Machtanspruch einer totalitären „Heilsinstitution“." - Gerhard Czermak „Christen gegen Juden. Geschichte einer Verfolgung.“, 1989, S. 482
  • "Die Botschaft der Missionare machte fast nirgendwo nennenswerte Fortschritte, solange nicht die Macht von Besatzern hinter ihr stand." - Gert von Paczensky, „Verbrechen im Namen Christi. Mission und Kolonialisierung.“, 2000, S. 470
  • "Die eifrigsten Reformer haben lernen müssen, dass sie sich selbst jeglicher Macht berauben, wenn sie den schwerfälligen Massen zu weit voraneilen. Auf eine Revolution ist stets eine Reaktion gefolgt." - Woodrow Wilson, Der Staat
  • "Die Freiheit lieben, heißt andere lieben; die Macht lieben, sich selbst zu lieben." - William Hazlitt, Politische Essays
  • "Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht." - Karl Marx, Friedrich Engels, Die deutsche Ideologie. MEW 3, S. 46, 1846/1932
  • "Die Gewalt besitzt nicht halb so viel Macht wie die Milde." - Samuel Smiles, Charakter
  • "Die Kirche […] mobilisierte stets nur ihr Potential an Anpassungsenergien mit dem Ziel der Erhaltung bzw. Erweiterung der eigenen Macht unter revolutionär veränderten Bedingungen, niemals übernimmt sie echt emanzipatorische Führungsrollen." - Hubertus Mynarek, „Gedanken zur Logik der Macht“, aus: „Aufklärung und Kritik“ 1/1998, S. 27 ff.
  • "Die Kirche ist eine konservative Macht; dessen hat sie sich von jeher gerühmt." - Carl Spitteler, Erzbischöfliche Demokratie
  • "Die Lüge kann nie zur Wahrheit werden dadurch, dass sie an Macht wächst." - Rabindranath Tagore, Verirrte Vögel
  • "Die Macht der Gewohnheit ist die gewöhnlichste, aber auch gefährlichste Form der Macht." - Gerhard Uhlenbruck, Die Wahrheit lügt in der Mitte, S. 20
  • "Die Macht der Gewohnheit ist wahrlich stark." - Publilius Syrus, Sententiae G8
  • "Die Macht der Könige ist auf die Vernunft und auf die Torheit des Volkes gegründet - und viel mehr auf die Torheit." - Blaise Pascal, Pensées
  • "Die Macht des Geldes zu vergöttern, ist zweifelsohne ein kapitaler Fehler." - Ernst Ferstl, Unter der Oberfläche
  • "Die Macht ist nicht etwas, was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; die Macht ist etwas, was sich von unzähligen Punkten aus und im Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht." - Michel Foucault, Sexualität und Wahrheit 1983, S. 115
  • "Die Macht verschleißt nur den, der sie nicht hat." - Giulio Andreotti, in: FOCUS Nr. 40 (1995), Ausland, Italien, Der Kuß des Paten, Mit Giulio Andreotti steht in Palermo die gesamte Nachkriegspolitik vor Gericht, Eva Maria Kallinger und Gaby Neujahr, 30. September 1995, focus.de
  • "Die privaten Mächte der Wirtschaft wollen freie Bahn für ihre Eroberung großer Vermögen. Keine Gesetzgebung soll ihnen im Wege stehen. Sie wollen die Gesetze machen, in ihrem Interesse, und sie bedienen sich dazu eines selbstgeschaffenen Werkzeugs, der Demokratie, der bezahlten Partei." - Oswald Spengler, Untergang des Abendlandes, Seite 1193
  • "Die Wahrheit ist die Macht, deren der Mensch mit seinem Denken nie mächtig werden kann. Immer bleibt er in ihrer Gewalt." - Friedrich Gogarten, Der Mensch zwischen Gott und Welt
  • "Doch mit des Geschickes Mächten / Ist kein ew'ger Bund zu flechten, / Und das Unglück schreitet schnell." - Friedrich Schiller, Das Lied von der Glocke
  • "Du ersehnst Macht? Den Nachstellungen der Unterworfenen verfallen, wirst du unter Gefahren leben." - Boëthius, Trost der Philosophie
  • "Du wirst mit Recht alles in deiner Macht haben, wenn du König über dich selbst sein kannst." - Claudian, De quarto consulatu honorii Augusti

[Bearbeiten] E

  • "Ein Volk ist für seine Machthaber durchaus verantwortlich." - Paul Bertololy, Aphorismen
  • "Eine ewige Erfahrung lehrt, dass jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu missbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt." - Charles de Montesquieu, Vom Geist der Gesetze, XI, 4
  • "Es ist wichtig für einen jeden, dass er sich nach eigenem Geheiß oder Verbot der List zu bedienen vermag. Denn sie hat Macht über die Widrigkeiten des Lebens." - Torquato Accetto, Über die ehrenwerte Kunst der Verstellung
  • "Es sinnt Gewalt und List nur dies Geschlecht; // Was will, was soll, was heißet denn das Recht? // Hast du die Macht, du hast das Recht auf Erden." - Adelbert von Chamisso, Die Giftmischerin. Aus: Gedichte. 3. Auflage. Stuttgart: Hausmann, 1835. S. 230

[Bearbeiten] F

[Bearbeiten] G

  • "Gegen organisierte Macht gibt es nur organisierte Macht; ich sehe kein anderes Mittel, so sehr ich es auch bedaure." - Albert Einstein, Brief an einen Studenten, 14. Juli 1941, zitiert in M. Maurer, P. Seibert: "Weil nicht sein darf was nicht sein kann" in WECHSELWIRKUNG 54/55, 1992, S. 84, zitiert auf tu-harburg.de
  • "Geld produziert Geld. Geld ist ein Herrschafts- und Machtmittel. Der Wille zur Herrschaft ist unausrottbar. Er kennt keine objektiven Grenzen." - Jean Ziegler, Die neuen Herrscher der Welt

[Bearbeiten] H

  • "Hierin liegt die Schönheit der Literatur: Sie sinkt nicht herab zur Materie, taucht den Geist nicht in die niedrigsten Mächte, sondern sie gibt Kraft, sich in kürzester Zeit wieder aufzurichten und zum Seienden hinaufzueilen. In einem solchen Leben ist auch das Unten ein Oben." Synesios von Kyrene, Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), übersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 23

[Bearbeiten] I

  • "Ich hatte Ratzinger in Deutschland als brillanten, offenen Theologen kennengelernt. Als Ratzinger dann nach Rom ging, übernahm er die Logik des römischen Systems, die Logik der Macht. Das enttäuschte mich. Als Papst ist er noch schlimmer." - Leonardo Boff, über Papst Benedikt XVI., Stern Nr. 30/2008 vom 17. Juli 2008, S. 154
  • "[...] ich würde doch lügen, wenn ich das abstreiten würde. Die Tatsache, dass ich zu allem nein sagen kann, wenn nicht genug Geld da ist, gibt mir Macht." - Freya Van den Bossche, auf die Frage, ob sie sich mächtig fühle
  • "In der moralischen wie in der politischen Welt den Punkt zu erkennen, wo die Freiheit aufhört und ihr Übermaß anfängt, wo die Macht aufhört und die Willkür beginnt, oder zu lernen, wo der Mut in Tollkühnheit ausartet, die Zärtlichkeit in Schwäche und die Liebe zum Guten in Narrheit; das heißt zweifellos den vollständigsten Kursus der Philosophie durchmachen." - Napoléon III., in einem Brief vom 20. Juni 1845 an George Sand, aus: Joachim Kühn, Napoleon III, Ein Selbstbildnis in ungedruckten und zerstreuten Briefen, Napoleon-Museum Arenenberg 1993, ISBN 3-85809-086-7 A, S. 302

[Bearbeiten] J

  • "Je rascher die Arbeiterklasse die ihr feindliche Macht, den fremden, über sie gebietenden Reichtum vermehrt und vergrößert, unter desto günstigern Bedingungen wird ihr erlaubt, von neuem an der Vermehrung des bürgerlichen Reichtums, an der Vergrößerung der Macht des Kapitals zu arbeiten, zufrieden, sich selbst die goldnen Ketten zu schmieden, woran die Bourgeoisie sie hinter sich herschleift." - Karl Marx, Lohnarbeit und Kapital, 1849, MEW 6, S. 416
  • "Goethe hält durch die Macht seiner Werke die Entwicklung der deutschen Sprache wahrscheinlich zurück." - Franz Kafka, Tagebücher, 1911

[Bearbeiten] K

  • "Keine Macht für Niemand!" - Rio Reiser, Keine Macht für Niemand

[Bearbeiten] L

  • "Lass dich die Macht der Gewohnheit auf vielbetretene Wege nicht drängen, // Trau nicht dem irrenden Blick und dem vom Echo verrauschten Ohre, // Auch nicht der Zunge: allein der Verstand sei Prüfer und Richter." - Parmenides von Elea, gemäß Diogenes Laertius: Leben und Meinungen berühmter Philosophen IX, 22
  • "Leider Gottes ist das Geld eine Macht, die auch innerlich mehr wirkt und aushält, als man gewöhnlich glauben und zugestehen will." - Henriette Feuerbach, Ihr Leben in ihren Briefen. Hg. von Hermann Uhde-Bernays. Berlin [u.a.]: Meyer und Jessen, 1912. S. 111

[Bearbeiten] M

  • "Macht hat der, der die See beherrscht. Neptuns Dreizack ist das Szepter der Welt." - Antoine-Marin Lemierre, Le Commerce
  • "Macht hat für mich etwas Negatives. Da klingt Missbrauch mit." - Mirjam Müntefering, Stern Nr. 22/2008 vom 21. Mai 2008, S. 161
  • "Macht hat Legitimität nur im Dienst der Vernunft. Allein von hier bezieht sie ihren Sinn. An sich ist sie böse." - Karl Jaspers, Wohin treibt die Bundesrepublik?
  • "Macht ist ein produktives Prinzip in der Gesellschaft. Sie bringt Wissen hervor, erschafft durch ihre Kontrolle das Individuum und ganze Institutionen und Techniken." - Michel Foucault, Überwachen und Strafen, 1975
  • "Macht ist eine relativ geistvolle Form des Hungers. Macht ist, theologisch gesehen, der Drang mehr zu sein als bloss irdisch." - Billy, Wir Kleindenker, S. 308
  • "Mächtige Regierungen haben einen Widerwillen gegen das Geniale." - Jacob Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen
  • "Man erkennt das Leben erst, wenn es entflieht, und man begreift es erst, wenn man die Macht darüber verloren hat." - Francesco de Sanctis, Über die Wissenschaft und das Leben
  • "Mann der Arbeit, aufgewacht! // Und erkenne deine Macht!" - Georg Herwegh, Bundeslied für den Allgemeinen deutschen Arbeiterverein
  • "Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden." - Kurt Tucholsky, "Der Mensch", in "Die Weltbühne", 16. Juni 1931, S. 889

[Bearbeiten] N

  • "Nach jüdisch-christlicher Sitte galt die Kopfbedeckung der Frau als ein Symbol ihrer Autorität, als ein Zeichen ihrer Macht." - Georg Denzler, „Die verbotene Lust. 2000 Jahre christliche Sexualmoral.“, 1991, S. 247
  • "Nicht die Macht, der Mensch, der sie in der Hand hat, ist schuld an dem Verderben seines Geschlechts. Alle Folgen der Macht sind heilig und gut, solange der Mensch, der sie in der Hand hat, treu ist und sein Wort ein biederes Wort und seine Treue unbeweglich ist wie die unbeweglichen Sterne." - Johann Heinrich Pestalozzi, Meine Nachforschungen über den Gang der Natur in der Entwicklung des Menschengeschlechts, 1797, Sämtliche Werke, Band 12, S. 49
  • "Nicht Macht korrumpiert die Menschen, sondern Furcht." - Aung San Suu Kyi
    • (Original englisch: "It is not power that corrupts but fear" - Annahmebotschaft des Sacharow-Preises 1991. Aung San Suu Kyi, Michael Aris (Hrsg.): "Freedom from Fear", London : Penguin 1995, ISBN 978-0140253177, Seite 192
  • "Nichts ist mächtiger als die Gewohnheit." - Ovid, Liebeskunst
  • "Niemals ist das Bündnis mit einem Mächtigen verlässlich." - Phaedrus, Fabeln

[Bearbeiten] O

[Bearbeiten] P

  • Politik« würde für uns also heißen: Streben nach Machtanteil oder nach Beeinflussung der Machtverteilung, sei es zwischen Staaten, sei es innerhalb eines Staates zwischen den Menschengruppen, die er umschließt." - Max Weber, Politik als Beruf, 1919

[Bearbeiten] Q

[Bearbeiten] R

  • "Religiöser Fundamentalismus ist das stärkste, massivste, allerdings meist auch attraktivste und faszinierendste, die Massen am meisten einnehmende und einfangende Motiv, weswegen jede Machtpolitik stets bedacht sein wird, eine Religion oder Konfession für ihre Ziele einzuspannen. Kein Zufall, daß der römische Kaiser Konstantin das immer stärker werdende Christentum zur Staatsreligion machte, obwohl er zu dem Zeitpunkt selbst noch kein Christ war." - Hubertus Mynarek, „Gedanken zur Logik der Macht“, aus: „Aufklärung und Kritik“ 1/1998, S. 27 ff.

[Bearbeiten] S

[Bearbeiten] T

[Bearbeiten] U

  • "Und nun ist die Macht an sich böse, gleichviel wer sie ausübe. Sie ist kein Beharren, sondern eine Gier und eo ipso unerfüllbar, daher in sich unglücklich und muß also andere unglücklich machen." - Jacob Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen, 1905
  • "Unsere tiefste Angst ist nicht die, dass wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist die, dass wir über die Maßen machtvoll sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten erschreckt." - Marianne Williamson, Rückkehr zur Liebe, 1992

[Bearbeiten] V

  • "Verbunden werden auch die Schwachen mächtig." - Friedrich Schiller, Wilhelm Tell, I,3 / Stauffacher

[Bearbeiten] W

  • "Warum folgt man der Mehrheit? Etwa, weil sie mehr Vernunft hat? Nein, sondern weil sie mehr Macht hat." - Blaise Pascal, Pensées
  • "Weder hohe Ämter, noch Macht, einzig die Zepter der Wissenschaft überdauern." - Tycho Brahe, Inschrift am Nordportal von Uranienborg
  • "Wenn also Geist, Seele und Leben sich in allen Dingen vorfindt und in gewissen Abstufungen die ganze Materie erfüllt, so ist der Geist offenbar die wahre Wirklichkeit und die wahre Form aller Dinge. Die Weltseele ist also das constituierende Formalprinzip des Universums und dessen was es enthält; d.h. wenn das Leben sich in allen Dingen findet, so ist die Seele Form aller Dinge; sie ist überall die ordnende Macht für die Materie und herrscht in dem Zusammengesetzten; sie bewirkt die Zusammensetzung und den Zusammenhalt der Theile." - Giordano Bruno, "Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen"
  • "Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche." - René Descartes, Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie 4
  • "Wenn das Gesetz gebrochen werden muß, dann nur, um die Macht zu ergreifen; ansonsten ist es heilig zu halten." - Cicero, De officiis 82
  • "Wenn man jemanden fürchtet, dann kommt es daher, daß man diesem Jemand Macht über sich eingeräumt hat." - Hermann Hesse, Demian, 2. Kap. (Romanfigur Max Demian), GW Bd. 5 (Suhrkamp Verlag, 1987, S. 40)
  • "Wenn sich Arroganz mit Ignoranz paart, zerfällt die Macht." - Hans-Ulrich Jörges, Stern Nr.14/2008 vom 27. März 2008, S. 66
  • "Wer nichts fürchtet ist nicht weniger mächtig als der, den alles fürchtet." - Friedrich Schiller, Die Räuber I, 1 / Franz
  • "Wer Politik betreibt, erstrebt Macht." - Max Weber, Politik als Beruf, 1919
  • "Wir müssen uns dazu durchringen, legitime Macht als Autorität anzuerkennen, die Macht Gottes, die Macht des Staates und die Macht der Erziehungsberechtigten." - Bernhard Bueb, zitiert in Julia Friedrichs, Gestatten: Elite, Hoffmann & Campe 2008, S. 169
  • "Wissen selbst ist eine Macht." - Francis Bacon, Meditationes sacrae, 11

[Bearbeiten] X

[Bearbeiten] Y

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