Max Beckmann

aus Wikiquote, der freien Zitatsammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche

Max Beckmann (1884-1950)[Bearbeiten]

deutscher Maler und Grafiker

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Was würden wir armen Menschen machen, wenn wir uns nicht immer wieder eine Idee schaffen würden von Vaterland, Liebe, Kunst und Religion, mit der wir das finstere schwarze Loch immer wieder so ein bisschen verdecken können." - Briefe im Krieg, Max Beckmann
  • "Ich glaube, dass ich alles erreichen werde, was ich will, alles. Nur weiss ich nicht bestimmt, ob ich mich immer darüber freuen werde." - Frühe Tagebücher, Max Beckmann, 14. August 1903, S. 10; zitiert nach "Max Beckmann - Meisterwerke 1907 - 1950", ed. Karin von Mauer, Staatsgalerie Stuttgart, Verlag Gerd Hatje, Stuttgart 1994
  • "...denn das ist das einzig Neue, (in der Kunst) was es gibt. Die Gesetze der Kunst sind ewig und unveränderlich, wie das moralische Gesetz in uns." - Kritik auf Franz Marc in Pan, Heft 17, März 1912; zitiert nach Kat. Bielefeld 1983, S 28ff
  • "...die unsagbaren Dinge des Lebens festzuhalten... ...dieses schaurig zuckende Monstrum von Vitalität in glasklare scharfe Linien und Flächen einzusperren... - Beitrag von 1918 zu 'Schöpherische Konfession', Max Beckmann, in Schriften und Gespräche, S. 22
  • "Das Unsichtbare sichtbar zu machen durch die Realität ... Entscheidend hilft mir dabei die Durchtastung des Raumes. - Höhe, Breite und Tiefe in die Fläche zu übertragen, so dass aus diesen drei Raumgegebenheiten sich die abstrakte Bildfläche des Raums gestaltet, die mir Sicherheit gibt gegen die Unendlichkeit des Raumes. - Meine Figuren kommen und gehen ... Ich aber suche sie festzuhalten in der Entkleidung ihrer scheinbaren Zufälligkeit." - Londoner Rede von 1938, Max Beckmann, in Schriften und Gespräche, S. 49

Zitate mit Bezug auf Max Beckmann[Bearbeiten]

  • "Max Beckmann ist ein Zeitzeuge. Oft ist der Zeuge schon vor dem Ereignis da." - Stephan Reimertz, Max Beckmann, Biographie. München 2003, S. 136