Max Weber
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Max Weber (1864-1920)[Bearbeiten]
deutscher Soziologe
vollständig: Maximilian Carl Emil Weber
Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]
- "Da liegt der entscheidende Punkt. Wir müssen uns klarmachen, daß alles ethisch orientierte Handeln unter zwei voneinander grundverschiedenen, unaustragbar gegensätzlichen Maximen stehen kann: es kann »gesinnungsethisch« oder »veranwortungsethisch« orientiert sein." - Politik als Beruf. München und Leipzig: Duncker & Humblot, 1919, S. 56
- "Die Bergpredigt […] ist kein Fiaker, den man beliebig halten lassen kann, um nach Befinden ein- und auszusteigen." - Politik als Beruf. München und Leipzig: Duncker & Humblot, 1919, S. 55
- "Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich." - Politik als Beruf. München und Leipzig: Duncker & Humblot, 1919, S. 66
- "Dieses Dokument [Kommunistische Manifest] ist in seiner Art, so sehr wir es in entscheidenden Thesen ablehnen (wenigstens tue ich das) eine wissenschaftliche Leistung ersten Ranges. Das läßt sich nicht leugnen, das darf auch nicht geleugnet werden, weil es einem niemand glaubt und weil es mit gutem Gewissen nicht geleugnet werden kann." - Der Sozialismus. Rede zur allgemeinen Orientierung von österreichischen Offizieren in Wien 1918. In: Gesammelte Aufsätze zur Soziologie und Sozialpolitk. Hrsg. von Marianne Weber. Tübingen ²1988, S. 504 f. zeno.org
- "Ein weiterer Grundbegriff ist derjenige der »Uebung«. Sie bedeutet: Steigerung der Leichtigkeit, Schnelligkeit, Sicherheit und Gleichmäßigkeit einer bestimmten Leistung durch deren oftmalige Wiederholung." - Zur Psychophysik der industriellen Arbeit, II. »Uebung«. In: Gesammelte Aufsätze zur Soziologie und Sozialpolitik. Hrsg. von Marianne Weber. Tübingen ²1988, S. 72. zeno.org
- "»Politik« würde für uns also heißen: Streben nach Machtanteil oder nach Beeinflussung der Machtverteilung, sei es zwischen Staaten, sei es innerhalb eines Staates zwischen den Menschengruppen, die er umschließt." - Politik als Beruf. München und Leipzig: Duncker & Humblot, 1919, S. 4
- "Staat ist diejenige menschliche Gesellschaft, welche innerhalb eines bestimmten Gebietes […] das Monopol legitimer physischer Gewaltsamkeit für sich (mit Erfolg) beansprucht." - Politik als Beruf. München und Leipzig: Duncker & Humblot, 1919, S. 4
- "Wenn nur soziale Gebilde beständen, denen die Gewaltsamkeit als Mittel unbekannt wäre, dann würde der Begriff »Staat« fortgefallen sein, dann wäre eingetreten, was man in diesem besonderen Sinne des Wortes als »Anarchie« bezeichnen würde." - Politik als Beruf. München und Leipzig: Duncker & Humblot, 1919, S. 4
- "Wer Politik treibt, erstrebt Macht." - Politik als Beruf. München und Leipzig: Duncker & Humblot, 1919, S. 5
- "Wir haben lieber Leute als Beamte, auf die wir spucken, als eine Beamtenkaste, die auf uns spuckt." - Weber zitiert die amerikanische vox populi in Bezug auf Europa, Politik als Beruf. München und Leipzig: Duncker & Humblot, 1919, S. 44, zitiert auf weltwoche.ch
Weblinks[Bearbeiten]
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