Mensch (a-d)

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[Bearbeiten] Zitate

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  • "Aber der Mensch entwirft, und Zeus vollendet es anders." - Homer, Ilias, 18. Gesang, 328
  • "Aber Gott will auch, daß der Mensch betrachte die vergangenen Zeiten; nicht als Eintagsfliege ohne Zukunft hat Gott den Menschen geschaffen, und wer die ihm geordnete Zukunft genießen will, muß sich dazu stärken an der Vergangenheit." - Jeremias Gotthelf, Kurt von Koppigen. Aus: Schriften. Neue wohlfeile Ausgabe. 8. Band. Berlin: Springer, 1861. S. 3. books.google.com
  • "Aber während die Menschen nur in bestimmten Ordnungen leben können, tendieren sie als Masse dazu, gerade die funktionsfähigen Ordnungen zu zerstören." - Walter Eucken, Grundsätze der Wirtschaftspolitik, I. Kapitel, Stuttgart. 7. Auflage, 2008, ISBN 3825215725
  • "Ach, wie der Mensch aus Erde gemacht ist und wieder zur Erde wird, so ist alle Schönheit aus Sehnsucht gemacht und wird wieder zu Sehnsucht. Wir jagen ihr nach, bis sie zur Sehnsucht wird." - Walter Flex, Der Wanderer zwischen beiden Welten
  • "[...] alle Menschen, ausgenommen die Damen, spricht der Weise, sind mangelhaft." - Wilhelm Busch, Eduards Traum. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. ISBN 3570030040. S. 403
  • "Alle Menschen haben die gleichen Leidenschaften, aber sie haben sie nicht alle im gleichen Grade." - Friedrich Buchholz, Hermes oder Über die Natur der Gesellschaft mit Blicken in die Zukunft
  • "Alle Menschen werden ehrlich geboren und sterben als Betrüger." - Luc de Vauvenargues, Réflexions et maximes
  • "Alle Organe des Menschen sind doppelt angelegt - vor allem die Zunge." - Gerhard Uhlenbruck, No Body is perfect!, Rhein Eifel Mosel-Verlag, Ausgabe 1989, S. 74, ISBN 3-924182-16-7
  • "Allein ist der Mensch ein unvollkommenes Ding; er muss einen zweiten finden, um glücklich zu sein." - Blaise Pascal, Wissen des Herzens: Gedanken und Erfahrungen des großen abendländischen Philosophen, P. Eisele, Bern/München/Wien, o.J., ISBN 3502330077
  • "Allen Menschen ist es gegeben, sich selbst zu erkennen und klug zu sein." - Heraklit, Fragmente, B 116
  • "Altbekannt ist die Tatsache, dass die reinste Freude der Menschen die Schadenfreude ist." - Willy Reichert, Lerne lachen, ohne zu klagen
  • "An die Tagliatelle gewidmetes Sonett: // Dies Gericht das Bologna ehrt, // Nicht umsonst die Fette genannt, // Liebkost den Menschen wo er es braucht, // Gibt den Muskeln Kraft und lässt den Verstand // Alles mit Philosophie nehmen, // Schmeckt, nährt und tröstet, und so sei es." - Lorenzo Stecchetti, Sonetten
  • "Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die menschliche Natur." - John Locke, Über den menschlichen Verstand
  • "Armes Menschengeschlecht! Aus welchen Abgründen hast du dich noch emporzuarbeiten!" - Georg Forster, Über die Beziehung der Staatskunst auf das Glück der Menschheit
  • "Auch der Indianer ist Mensch und steht im Besitze seiner Menschenrechte; es ist eine schwere Sünde, ihm das Recht, zu existieren, abzusprechen und die Mittel der Existenz nach und nach zu entziehen." - Karl May, Ein Ölbrand, in: Das Neue Universum, 1882, S. 3
  • "Auch der vernünftigste Mensch bedarf von Zeit zu Zeit wieder der Natur, das heißt seiner unlogischen Grundstellung zu allen Dingen." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches I, Aph. 31

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  • "Darin sind sich die Menschen aller Zeiten ähnlich gewesen, dass sie hartnäckig an sich selbst geglaubt haben." - Friedrich Heinrich Jacobi, Werke, Bd. 6
  • "Darum, Meine Freunde und Brüder, schaffet den Blinden vorerst eine rechte Lebensleuchte ins Herz, und lasset durch solche Leuchte dann erst auch der Seele Verstand erleuchten, und es wird dann alle Wissenschaft dem Menschen zu einem wahren Segen werden!" - Jakob Lorber, Großes Evangelium Johannes, Band 3, Kapitel 175, Absatz 05
  • "Das Christentum lehrt uns: Liebe deinen Nächsten! Wenn man die Bedeutung dieser wunderbaren Worte verstanden hat - nämlich Demut -, so weiß man, was ein Mensch mit guten Manieren als Basis für seine Philosophie haben muss." - Asfa-Wossen Asserate im Interview mit Hanno Gerwin, 21. Juli 2004, ERB Medien, Karlsruhe
  • "Das erste ist, dass der Mensch zu wissen beginnt, dass das Gute und Wahre etwas Höheres ist. Ganz äußerliche Menschen wissen nicht einmal, was gut und was wahr ist. Denn sie meinen, alles, was Gegenstand der Selbstliebe und Weltliebe ist, sei gut, und meinen, alles, was jene Liebe begünstigt, sei wahr." - Emanuel Swedenborg, Himmlische Geheimnisse, Nr. 20
  • "Das ist das Ende der verdammten Spaßgesellschaft. Die Vorstellung, dass die Welt gut und alle Menschen lieb sind, die ist endlich wieder zurechtgerückt worden." - Peter Scholl-Latour, u.a. zitiert von Peter Hahne in »Schluss mit lustig! Das Ende der Spaßgesellschaft«, Kapitel "Die Welt danach", (S. 14 der Lizenzausgabe der RM Buch und Medien)
  • "Das kleinste Samenkorn trägt... das große Ganze in sich und es entwickelt es im Zusammenhange mit dem großen Lebensganzen. So trage auch ich als Mensch die ganze Vergangenheit, die Fülle der Gegenwart und den Reichtum der Zukunft in mir." - Friedrich Fröbel, 1851
  • "Das Leben erzieht die großen Menschen und lässt die kleinen laufen." - Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen
  • "Das Menschengeschlecht wird nicht vergehen, bis dass alles geschehe! Bis der Genius der Erleuchtung die Erde durchzogen!" - Johann Gottfried von Herder, Journal meiner Reise im Jahr 1769
  • "Das Misstrauen gegen den Geist ist Misstrauen gegen den Menschen selbst - ist Mangel an Selbstvertrauen." - Heinrich Mann, Geist und Tat (entst. 1910) Frankfurt am Main 1981, S. 13
  • "Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen - der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt." - Johann Heinrich Pestalozzi, Der natürliche Schulmeister
  • "Das unfehlbare Mittel, Autorität über die Menschen zu gewinnen, ist, sich ihnen nützlich zu machen" - Marie von Ebner-Eschenbach: Aphorismen, Reclam Verlag, Stuttgart, 2002, S. 30
  • "Das wahre Glück des Menschen ist eine zarte Blume; tausenderlei Ungeziefer umschwirret sie; ein unreiner Hauch tödtet sie." - Jeremias Gotthelf, Geld und Geist oder die Versöhnung. Aus: Bilder und Sagen aus der Schweiz. 2. Bändchen. Solothurn: Jent & Gaßmann, 1843. S. 3. books.google.com
  • "Das Wichtigste im Verkehr mit Menschen: ihnen ihre Ausreden wegräumen." - Arthur Schnitzler, Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass
  • "Das Wort Seele hat ja seinem Ursprung nach mit »See« zu tun, es steht für Tiefe des Menschen, für das Unergründliche, das Geheimnisvolle in ihm, für seine innere Welt." - Anselm Grün, Stern Nr. 38/2008 vom 11. September 2008, S. 118
  • "Dass der Mensch das edelste Geschöpf sei, lässt sich auch schon daraus abnehmen, dass es ihm noch kein anderes Geschöpf widersprochen hat." - Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher Heft D (331)
  • "Das Wunderbare an uns Menschen ist, dass wir zwei Vererbungssysteme besitzen - ein chemisches und ein kulturelles. … Unser chemisches System erhebt uns kaum über andere Tiere, doch unser kulturelles System ist in der Natur ohne Beispiel. Seine formende Kraft schenkt uns Sprache, Kunst, Wissenschaft und sittliche Verantwortung." - Gottfried Schatz: Jenseits der Gene: Essays über unser Wesen, unsere Welt und unsere Träume von Gottfried Schatz. - NZZ Libro - Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung, 2008 - ISBN 978-3-03823-453-1 - Kapitel "Bedrohliche Gäste", S. 9
  • "Dass mein Berliner Schnoddergesang und die [...] Lieder Reaktionen von »supergeil« bis »superscheiße« hervorgerufen haben, freut mich. Ich lasse mich gerne ausbuhen. Denn damit zeigen die Menschen, dass sie nicht kalt sind, dass ihnen nicht alles scheißegal ist." - Anna Fischer, TV-Beilage des Stern Nr. 11/2008 vom 6. März 2008, S. 2
  • "Das Traurige ist - in Sachen Moral und Gewissen fängt jede Generation von vorn an. In der Forschung und der Wissenschaft entwickelt sich der Mensch rasant. Aber Charakter und Moral - da sind wir nicht weiter, als wir unter den alten Römern waren." - Jürgen Todenhöfer, Stern Nr. 31/2008 vom 24. Juli 2008, S. 63
  • "Den Menschen kann man nicht anders als unter Menschen und im Umgange mit ihnen kennen lernen." - Christian Garve, Über Gesellschaft und Einsamkeit
  • "Denn der Mensch als Kreatur // hat von Rücksicht keine Spur." - Wilhelm Busch, Julchen. Julchen, das Wickelkind. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. ISBN 3570030040, S. 274
  • "Denn selbst die Neger müssen wir als Menschen ansehen und in ihnen ist ja die menschliche Gestalt in einer ganz anderen Weise verwirklicht als in uns, zum Beispiel." - Rudolf Steiner, GA 305, S. 100
  • "Der Arzt soll und darf nichts anderes tun, als Leben erhalten, ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Wert habe oder nicht, dies geht ihn nichts an. Und maßt er sich einmal an, diese Rücksicht in sein Geschäft mit aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate." - Christoph Wilhelm Hufeland, Enchiridion medicum oder Anleitung zur medizinischen Praxis, 2. Auflage, Jonas, Berlin, 1836, S. 893-903
  • "Der bedeutende Mensch unterliegt nicht der Geschichte, er hat seine unmittelbare Verbindung mit Gott in den Formen seiner Zeit." - Paul Ernst, Grundlagen der neuen Gesellschaft
  • "Der Betrug ist ein Grundübel des Menschen. Er ist ein Missbrauch der Vernunft, seiner höchsten Gabe." - Torquato Accetto, Über die ehrenwerte Kunst der Verstellung
  • "Der charakteristische Gegenstand der Theologie ist der Mensch, der der Sünde schuldig und verworfen ist, und Gott, der den sündigen Menschen rechtfertigt und errettet. Was außerhalb dieses Gegenstandes in der Theologie erfragt und erörtert wird, ist Irrtum und Gift." - Martin Luther, zitiert in: reformatorischeschriften.de
  • "Der Despotismus forderte Automaten; - und Priester und Leviten waren fühllos genug, sie ihm aus Menschen zu schnitzen." - Georg Forster, Über die Beziehung der Staatskunst auf das Glück der Menschheit. Aus: Werke, Band 3, Leipzig: Insel, [1971]. S. 709
  • "Der edle Mensch ist festen Sinnes, doch eigensinnig ist er nicht." - Konfuzius, Gespräche
  • "Der freie Mensch handelt niemals arglistig, sondern stets aufrichtig." - Baruch de Spinoza, Ethik, Buch IV, "Über die menschliche Knechtschaft oder die Macht der Affekte", Lehrsatz 72
  • "Der gewöhnliche Mensch, diese Fabrikware der Natur, wie sie solche täglich zu Tausenden hervorbringt, ist wie gesagt, einer in jedem Sinn völlig uninteressirten Betrachtung, welches die eigentliche Beschaulichkeit ist, wenigstens durchaus nicht anhaltend fähig: er kann seine Aufmerksamkeit auf die Dinge nur insofern richten, als sie irgend eine, wenn auch nur sehr mittelbare Beziehung auf seinen Willen haben." - Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, Drittes Buch, § 36
  • "Der große heilige Krieg ist der Kampf des Menschen gegen die Feinde, die er in sich trägt. Genauer gesagt, ist der Kampf des übernatürlichen Elements im Menschen gegen alles, was triebhaft, leidenschaftsbedingt, chaotisch, den Kräften der Natur hörig ist." - Julius Evola, Revolte gegen die moderne Welt
  • "Der Hauptfehler des Menschen bleibt, dass er so viele kleine hat." - Jean Paul, Siebenkäs, 1. Bändchen, Kap. 4 - Quelle: Johannes John: Reclam Zitaten-Lexikon (1997,3. Aufl., Philipp Reclam, Stuttgart)
  • "Der Himmel erinnert den Menschen an seine Bestimmung, daran, dass er nicht bloß zum Handeln, sondern auch zur Beschauung bestimmt ist." - Ludwig Feuerbach, Das Wesen des Christentums
  • "Der Künstler kann und muss, als Mensch, die Heiligkeit der Moral einsehen und respektieren, als Künstler braucht er von der Moral keine Notiz zu nehmen, nur muss er in seinen Darstellungen die ewige Sittlichkeit nicht verletzen." - Zacharias Werner, an E. F. Peguilhen, 5. Dezember 1803
  • "Der Mensch arbeitet, um Arbeit zu vermeiden, er arbeitet, um nicht zu arbeiten. Es ist unglaublich, welche Arbeiten der Mensch auf sich nimmt, nur um nicht arbeiten zu müssen." - Miguel de Unamuno: Plädoyer des Müßiggangs. Ausgewählt und aus dem Spanischen übersetzt von Erna Pfeiffer, Literaturverlag Droschl Graz - Wien, 2. Auflage 1996, S. 21 ISBN 3-85420-442-6
  • "Der Mensch braucht Drang, Spannung - ja." - Leo Tolstoi, Tagebücher, 1860
  • "Der Mensch braucht wenig, und auch das nicht lang." - Edward Young, Nachtgedanken
  • "Der Mensch erkenne durch den Geist den Körper und durch den Körper den Geist, schaue eines durch das andere und stelle eines durch das andere dar." - Friedrich Fröbel, 1821
  • "Der Mensch gibt ebenso schwer eine Furcht auf als eine Hoffnung." - Otto Ludwig, Zwischen Himmel und Erde. Aus: Ausgewählte Werke, Band 1. Hrsg. von Wilhelm Greiner. Leipzig: Reclam, [1956]. S. 485
  • "Der Mensch hat freien Willen - d. h. er kann einwilligen in's Nothwendige." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebücher, 2. Band. 2504 (1842). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 155. books.google.com-USA*
  • "Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören." - Kurt Tucholsky, "Der Mensch", in "Die Weltbühne", 16. Juni 1931, S. 889f
  • "Der Mensch hat immer eine Heimat und wär es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist. Entfernung macht Heimat, Verlust Besitz." - Alexander von Villers, Briefe eines Unbekannten
  • "Der Mensch hat neun Öffnungen. Wenn er mit seiner Aufmerksamkeit bei der einen verharrt, so stehen die andern acht leer. Stehen aber die andern acht dauernd leer, so stirbt der Leib." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 39
  • "Der Mensch ist am wenigsten er selbst, wenn er für sich selbst spricht. Gib ihm eine Maske und er wird dir die Wahrheit sagen." - Oscar Wilde, Der Kritiker als Künstler / Gilbert
  • "Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das erröten kann oder Grund dazu hat." - Mark Twain, Following the Equator, XXVII
  • "Der Mensch ist das klügste aller Wesen, weil er Hände hat." - Anaxagoras, Überliefert durch Aristoteles, De partibus animalium, IV, 10; 687 a 7
  • "Der Mensch ist das Maß aller Dinge. Derjenigen, die sind, so wie sie sind. Derjenigen, die nicht sind, so wie sie nicht sind." - Protagoras, zitert von Platon in "Theaitetos", 152a
  • "Der Mensch ist dem Menschen kein Wolf, wie es bei den Lateinern heißt- der Mensch ist dem Menschen ein Schwein. Und das ist er offensichtlich gern." - Wiglaf Droste, Interview im Stadmagazin 37 aus Göttingen im Oktober 2006
  • "Der Mensch ist der einzige unter den Primaten, der die Tötung seiner Artgenossen planvoll, in größerem Maßstab und enthusiastisch betreibt. Der Krieg gehört zu seinen wichtigsten Erfindungen." - Hans Magnus Enzensberger, Aussichten auf den Bürgerkrieg, Frankfurt am Main, 2000, ISBN 3518407694
  • "Der Mensch ist ein einfaches Wesen. Und wie reich, mannigfaltig und unergründlich er auch sein mag, so ist doch der Kreis seiner Zustände bald durchlaufen." - Johann Peter Eckermann, Gespräche mit Goethe, Leipzig, Band 1 und 2: 1836, Band 3: 1848, S. 612
  • "Der Mensch ist ein geldgieriges Tier, und diese Eigenschaft kommt allzu oft seiner Güte in die Quere." - Herman Melville, Moby Dick
  • "Der Mensch ist ein leidendes Wesen, daran besteht kein Zweifel." - Hans Peter Dreitzel, Die gesellschaftlichen Leiden und das Leiden an der Gesellschaft
  • "Der Mensch ist ein religiöses Tier. Er ist das einzige Tier, das seinen Nächsten wie sich selber liebt und, wenn dessen Theologie nicht stimmt, ihm die Kehle abschneidet." - Mark Twain, The Lowest Animal
  • "Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Seil über einem Abgrunde." - Friedrich Nietzsche, Zarathustras Vorrede (4)
  • "Der Mensch ist eine Maschine. Er hat keine unabhängigen Bewegungen, weder äußerlich noch innerlich. Er ist eine Maschine, angetrieben von äußeren Einflüssen und von äußeren Anstößen. Von sich aus ist er nur ein Automat mit einer gewissen Ansammlung von Erinnerungen vergangener Erfahrungen und mit einer gewissen Menge von Energie in Reserve." - P. D. Ouspensky, Quelle: Die Psychologie der möglichen Evolution des Menschen, Seite 17
  • "Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei, // Und würd' er in Ketten geboren." - Friedrich Schiller, Die Worte des Glaubens; Gedichte, Gesammelte Schriften (1776-1805)
  • "Der Mensch ist gut und will nicht, daß man vor einem andern als ihm selbst krieche." - Jean Paul, Bemerkungen über den Menschen, SW Abt.2, Bd.5 - Quelle: G. Fieguth: Deutsche Aphorismen (1978, Philipp Reclam)"
  • "Ein Mensch ist immer das Opfer seiner Wahrheiten." - Albert Camus, Der Mythos von Sisyphos, 1942
  • "Der Mensch ist immer traurig; seine Freuden sind Blitze in der Nacht." - Wilhelm Heinse, Ardinghello
  • "Der Mensch ist nicht der Herr des Seienden. Der Mensch ist der Hirt des Seins." - Martin Heidegger, aus Brief über den "Humanismus" (1946), Wegmarken, Klostermann Verlag, 2004
  • "Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste der Natur; aber er ist ein denkendes Schilfrohr. Es ist nicht nötig, dass das ganze Weltall sich waffne, ihn zu zermalmen: Ein Dampf, ein Wassertropfen genügen, um ihn zu töten." - Blaise Pascal, Pensées
  • "Der Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Tier." - Edmund Burke, Betrachtungen über die Französische Revolution
  • "Der Mensch ist von Natur böse. Er thut das Gute nicht aus Neigung, sondern aus Sympathie und Ehre." - Immanuel Kant, Reflexionen zur Anthropologie, 1425. AA XV, Seite 622, 9f
  • "Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will es, dass, wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht. " - Blaise Pascal, Pensées VI, 358
  • "Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt." - Jean-Paul Sartre, L'existentialisme est un humanisme
  • "Der Mensch ist zu weit größeren Leistungen fähig, als er sich je bewusst geworden ist." - Norman Vincent Peale, Die Kraft positiven Denkens
  • "Der Mensch kann die Natur nicht erreichen, nur übertreffen; er ist entweder über ihr oder unter ihr." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebücher, 3. Band. 4404 (1848). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 305. books.google.com-USA*
  • "Der Mensch kann mehr, als er will." - Sophie Mereau, Betrachtungen
  • "Der Mensch kann sich zwar auch ohne Krisen entwickeln, wenn er hellhörig für das ist, was an ihn herantritt, sehr häufig aber schiebt er die unangenehmen Dinge von sich weg. Er hofft, daß sie ihm auf diese Weise erspart bleiben. Das kann Jahre so gehen [...], bis eine äußere Veränderung das weitere Aufschieben unmöglich macht. [...] Ihm bleibt keine andere Wahl, als hineinzugehen und Veränderungen zu vollziehen. Oder er wird krank." - Jürg Willi, Stuttgarter Zeitung Nr. 92/2007 vom 21. April 2007, S. 47
  • "Der Mensch lebt in einer ewigen Furcht vor seinem Glück. Es tritt ihm schon als Kind entgegen, und er entzieht sich der liebenden Gewalt, er möchte gern sich selbst versuchen und durch eigene Kraft das erringen, was ihm ein freundliches Geschick früh mit auf die Welt gab." - Sophie Bernhardi, Lebensansicht
  • "Der Mensch schlägt vor, aber Gott ordnet an." - Thomas von Kempen, Nachfolge Christi 1, 19, 2
  • "Der Mensch soll immer annehmen, er stände kurz vor seinem Tode, er könne in seiner Sündhaftigkeit plötzlich sterben." - Moses Maimonides, Die Starke Hand, Vorschrift über die Umkehr, 7,2
  • "Der Mensch soll nicht sorgen, daß er in den Himmel, sondern daß der Himmel in ihn komme. Wer ihn nicht in sich selber trägt, der sucht ihn vergebens im ganzen All." - Otto Ludwig, Zwischen Himmel und Erde. Aus: Ausgewählte Werke, Band 1. Hrsg. von Wilhelm Greiner. Leipzig: Reclam, [1956]. S. 629
  • "Der Mensch soll nicht tugendhaft, nur natürlich sein, so wird die Tugend von selbst kommen." - Gottfried Keller, Briefe
  • "Der Mensch sollte alle seine Werke zunächst einmal in seinem Herzen erwägen, bevor er sie ausführt." - Hildegard von Bingen, Welt und Mensch
  • "Der Mensch sollte sich besser bemühen, selber intelligent zu werden." - Stanislaw Lem, ZEIT WISSEN, Interview über künstliche Intelligenz
  • "Der Mensch steht heute vor der Alternative: Untergang des Menschen oder Wandlung des Menschen." - Karl Jaspers, Philosophie und Welt
  • "Der Mensch tut viel, um geliebt zu werden, aber alles, um beneidet zu werden." - Mark Twain, Following the Equator, chapter XXI
  • "Der Mensch verkrüppelt in der Einsamkeit, der richtige, volle, gesunde Mensch ist nur der Mensch in der Gesellschaft." - Rudolf von Jhering, Der Zweck im Recht. Zweiter Band. Leipzig: Breitkopf & Härtel, 1883. S. 340f. books.google.com-USA*
  • "Der Mensch vermag in jedem Augenblick ein übersinnliches Wesen zu sein. Ohne dies wäre er nicht Weltbürger - er wäre ein Tier." - Novalis, Blütenstaub
  • "Der Mensch war moralisch-tot geboren oder erschaffen worden, so sagt man, und das heißt: Er war vollkommen. Da beschlich der Zweifel seinen Geist, und er ward ein lebendiges, tätiges Wesen." - Friedrich Maximilian Klinger, Betrachtungen und Gedanken
  • "Der Mensch will Eintracht; aber die Natur weiß besser, was für seine Gattung ist: sie will Zwietracht." - Immanuel Kant, Idee zur allgemeinen Geschichte, A 395
  • "Der Mensch wird am Du zum Ich." - Martin Buber, Werke I. Schriften zur Philosophie, S. 97
  • "Der Mensch wird frei geboren, und überall ist er in Banden. Mancher hält sich für den Herrn seiner Mitmenschen und ist trotzdem mehr Sklave als sie." - Jean-Jacques Rousseau, Vom Gesellschaftsvertrag, Buch I, Kapitel 1
  • "Der Mensch wirft alles, was er sein nennt, in eine Pfütze, aber kein Gefühl." - Heinrich von Kleist, Das Käthchen von Heilbronn II, 6 / Freiburg
  • "Der Moderne ist der Mensch, der vergisst, was der Mensch vom Menschen weiß." - Nicolás Gómez Dávila, Auf verlorenem Posten. Neue Scholien zu einem inbegriffenen Text, S.49
  • "Der Montag ist am schwierigsten. Da sind die Leute etwas muffig, weil die Arbeitswoche wieder angefangen hat. Am Freitag stehen sie dann unter Strom, schließlich soll unser Konzert das perfekte Start ins Wochenende sein. Der Samstag ist auch schwierig. Den Abend haben die Menschen für besondere Anlässe freigehalten, also wollen sie auch etwas Geniales erleben." - Max Raabe, über die Stimmungen seines Publikums, Stuttgarter Nachrichten Nr. 92/2008 vom 19. April 2008, S. 47
  • "Der nachahmende Mensch ist weniger als ein Mensch, und darum gibt es kein zur Besserung dienendes Beispiel." - Sophie Bernhardi, Lebensansicht
  • "Der Schlüssel der Geschichte ist nicht in der Geschichte; er ist im Menschen." - Théodore Jouffroy, Das grüne Heft
  • "Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen." - Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen
  • "Der Schnee ist weiß, wo nicht Menschen sind. // Der Schnee ist weiß für jedes Kind." - Joachim Ringelnatz, aus Schnee
  • "Der, so sich zum Tier macht, befreit sich von dem Leid, ein Mensch zu sein." - Samuel Johnson, zitiert in den Büchern 'Hell's Angels - A Strange and Terrible Saga'
  • "Der Staat ist Pflanzschule der Menschenveredlung." - Zacharias Werner, an E. F. Peguilhen, 5. Dezember 1803
  • "Der Staat muss fördern und darf nicht einschränken. In diesem Sinne muss er Gärtner sein und nicht Zaun. Wir sollten den Menschen zutrauen, dass sie sich engagieren und Verantwortung übernehmen wollen." - Angela Merkel, Interview in der Süddeutschen Zeitung, 20. Mai 2006, auf www.bundeskanzlerin.de
  • "Der Übermensch ist ein verfrühtes Ideal, das den Menschen voraussetzt." - Karl Kraus, Fackel 264/265, S. 24; Sprüche und Widersprüche
  • "Der Wert eines Menschen hängt nicht von seinem Soldbuch ab." - Kurt Tucholsky, Schnipsel
  • "Der Unnerschied von einen Mensch und einen Engel ist leicht. Das meiste von ein Engel ist innen, und das meiste von ein Mensch ist außen." - Fynn, Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 1978. ISBN 3-596-22414-4, S. 7. Deutsche Übersetzung von Helga Heller-Neumann

[Bearbeiten] Df bis Dz

  • "Die Aufgabe wechselt nicht nur von Mensch zu Mensch - entsprechend der Einzigartigkeit der Person - , sondern auch von Stunde zu Stunde, gemäß der Einmaligkeit jeder Situation." - Viktor Frankl, Ärztliche Seelsorge, München 1981
  • "Die Berliner sind unfreundlich und rücksichtslos, ruppig und rechthaberisch, Berlin ist abstoßend, laut, dreckig und grau, Baustellen und verstopfte Straßen wo man geht und steht - aber mir tun alle Menschen leid, die hier nicht leben können!" - Anneliese Boedecker
  • "Die Bibel ist eine Gebrauchsanleitung fürs Leben. Wer die Bibel liest, steht auf gutem Grund. Auf dem Boden der Tatsachen und einer Basis, die gerade in Krisen trägt. Die Bibel ist wie ein dicker Brief des Schöpfers an seine Geschöpfe, ein Liebesbrief Gottes an seine Menschen. Hier sagt er uns, was er für uns getan hat und noch tun will." - Peter Hahne, Interview in der BILD, veröffentlicht auf www.peter-hahne.de
  • "Die einzigen unentbehrlichen Menschen der Geschichte waren Adam und Eva." - Sam Ewing, "The Sun", 7. September 1999
  • "Die Erde gehört nicht dem Menschen; der Mensch gehört der Erde." - Seattle, Die Rede des Indianerhäuptlings Seattle. Neuere Version
  • "Die Erniedrigung eines anderen Menschen ist immer eine Angleichung an das eigene Niveau." - Michael Richter, Wortbruch. Aphorismen, verbum-Verlag, Berlin 1993; ISBN 3-928918-06-0
  • "Die Gattung Mensch hat sich Wohnorte geschaffen, in denen ihre Kinder sich nur unter Lebensgefahr bewegen." - Susanne Mayer, "Jetzt bitte: Ein Ruck für die Familien", Die Zeit, Nr. 46 vom 8. November 2001, Seite 1
  • "Die Gesellschaft wird offener, sie säkularisiert und differenziert mehr. Aber auch wenn es uns nicht gefällt, können wir doch den Menschen nicht vorschreiben, wie sie zu leben haben." - Erwin Huber, welt.de, 21. Mai 2007
  • "Die Globalisierung hat schon Hunderte von Millionen von Menschen aus bitterster Armut befreit und dazu beigetragen, dass die Einkommensverteilung unter den Menschen der Erde seit vielleicht zwei Jahrzehnten wieder egalitärer wird." - Erich Weede, »Aufholchancen für die Armen«, Neue Zürcher Zeitung, 15./16. März 2008, Seite 33, nzz.ch
  • "Die größte Nachsicht mit einem Menschen entspringt aus der Verzweiflung an ihm." - Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen
  • "Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist." - Karl Marx, Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung. MEW 1, S. 385, 1844
  • "Die Menschen haben sich bisher stets falsche Vorstellungen über sich selbst gemacht, von dem, was sie sind oder sein sollen. Nach ihren Vorstellungen von Gott, von dem Normalmenschen usw. haben sie ihre Verhältnisse eingerichtet. Die Ausgeburten ihres Kopfes sind ihnen über den Kopf gewachsen. Vor ihren Geschöpfen haben sie, die Schöpfer, sich gebeugt. Befreien wir sie von den Hirngespinsten, den Ideen, den Dogmen, den eingebildeten Wesen, unter deren Joch sie verkümmern. Rebellieren wir gegen diese Herrschaft der Gedanken." - Friedrich Engels, Die deutsche Ideologie. Marx/Engels, MEW 3, S. 13, 1846/1932
  • "Die Meinungen der Menschen, ihre geistige Haltung, sind für die Richtung der Wirtschaftspolitik vielfach wichtiger als die wirtschaftlichen Tatsachen selbst." - Walter Eucken, Grundsätze der Wirtschaftspolitik, XII. Kapitel, Stuttgart. 7. Auflage, 2008, ISBN 3825215725
  • "Die meisten Leute empfinden es als Beleidigung, wenn sie jemanden lieben und wenn ihre Liebe nicht erwidert wird. Sie werden böse und verbittert." - William Somerset Maugham, Der bunte Schleier. (Orig.: The painted veil.) Aus dem Englischen übersetzt von Anna Keller. Berlin: Verlag Volk und Welt. 1. Auflage, 1978. S. 68
  • "Die Menschen haben ein Bedürfnis nach schöner, heiler Welt, nach Menschen, denen sie vertrauen können, wenigstens im Fernsehen." - Axel Milberg, Spiegel Nr.30/2007 vom 23. Juli 2007, S. 82
  • "Die Menschen sind grausam, aber der Mensch ist gütig." - Rabindranath Tagore, Verirrte Vögel
  • "Die Menschen sind so einfältig und hängen so sehr vom Eindruck des Augenblickes ab, dass einer, der sie täuschen will, stets jemanden findet, der sich täuschen lässt." - Niccolò Machiavelli, Der Fürst, Kapitel "Inwieweit Herrscher ihr Wort halten sollen"
  • "Die Menschen und die Pyramiden // Sind nicht gemacht, um auf dem Kopf zu stehn." - Gottlieb Konrad Pfeffel, Die Pyramide. Aus: Poetische Versuche. 5. Theil. 4. Auflage. Tübingen: Cotta, 1803. S. 33. books.google.com
  • "Die Menschen werden jenes Ding verfolgen, vor dem sie am meisten Angst haben." - Leonardo da Vinci, Philosophische Tagebücher
  • "Die Menschen wollen Vorträge, ich gebe ihnen Stille." - Mutter Meera, Antworten, Teil I
  • "Die Menschheit will nicht mehr leben, aber der Mensch will es." - Friedrich Sieburg, Die Lust am Untergang, 1954
  • "Die Neigung der Menschen, kleine Dinge für wichtig zu halten, hat sehr viel Großes hervorgebracht." - Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher Heft G (234)
  • "Die Regierung des Menschen über den Menschen ist die Sklaverei. Wer immer die Hand auf mich legt, um über mich zu herrschen, ist ein Usurpator und ein Tyrann. Ich erkläre ihn zu meinem Feinde." - Pierre Joseph Proudhon, zitiert in Daniel Guérins Anarchismus - Begriff und Praxis, Suhrkamp Verlag 1967 Frankfurt am Main, Seite 17, Zeile 13-17
  • "Die schlechteste Gesellschaft läßt dich fühlen, // Dass du ein Mensch mit Menschen bist." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 1637 f./ Mephistopheles
  • "Die Seele ist [...] der Ort, wo der Mensch mit dem Göttlichen in Berührung kommt. Man braucht vielleicht keinen konkreten Glauben, aber eine Ahnung von der Existenz eines Größeren." - Anselm Grün, Stern Nr. 38/2008 vom 11. September 2008, S. 119
  • "Die »Titanic« war so etwas wie der Gipfelpunkt der technischen Zivilisation zu ihrer Zeit. Der Mensch beherrschte die Meere, die Welt, konnte überall hin und all seinen Luxus mitnehmen." - James Cameron, Der Spiegel, 3/1998
  • "Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter." - Antiphon von Rhamnus, Fragmente
  • "Die Wahrheit ändert sich nicht. Die Menschen ändern sich." - Muzaffer Ozak, Liebe ist der Wein
  • "Die Wandlung der Gesellschaft ist nicht so wichtig; sie wird sich natürlich und zwangsläufig ergeben, wenn der Mensch die innere Wandlung vollzogen hat." - Jiddu Krishnamurti, Jenseits der Gewalt
  • "Die Welt ist so amerikanisiert, dass die Menschen hässlicher aussehen als je zuvor. Ich unterscheide zwischen wirklicher Mode und dieser grauenvollen Massenproduktion. Die Leute kaufen sich schreckliche Klamotten, die nichts mit ihrer Persönlichkeit zu tun haben. Letztlich sehen neunzig Prozent der Menschen heute wie uniformiert aus." - Vivienne Westwood, Cicero Magazin, August 2005
  • "Die Welt wird alt und wird wieder jung, // Doch der Mensch hofft immer Verbesserung!" - Friedrich Schiller, Hoffnung
  • "Die Wikis sind ein großartiges Zeichen dafür, wie Menschen kreativ werden wollen." - Tim Berners-Lee, silicon.de, 18. März 2005
  • "Drum will ich Mensch sein, um zu dichten, // will wecken, die voll Sehnsucht sind, // dass ich im Grab den Frieden find // des Schlafes nach erfüllten Plichten." - Erich Mühsam, Dichter und Kämpfer
  • "Durch das jahrelange Beobachten habe ich festgestellt, dass der Mensch gewissen Ordnungen unterliegt und ich bezeichne sie als die Ordnungen der Liebe. Heute würde ich sie als die Gesetzte des Lebens bezeichnen, welchen sich kein Mensch entziehen kann und sie ihre Wirkungsweise entfalten, ob wir sie kennen oder nicht." - Bert Hellinger, hellinger.com
  • "Durch jedes freundliche Wort wird unsere Welt ein bisschen menschlicher." - Ernst Ferstl, "Zwischenrufe", Geest-Verlag, Ausgabe 2004, ISBN 3-936389-90-X

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Siehe auch: Menschheit, Menschengeschlecht, Menschlichkeit, Übermensch, Mensch (e-m), Mensch (n-z)
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Gegenbegriff: Tier, Pflanze
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