Mensch (n-z)
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[Bearbeiten] Zitate
[Bearbeiten] N
- "Naturnotwendig will der Mensch das Gute." - Thomas von Aquin, Über die Wahrheit
- "Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und die Urteile über die Dinge." - Epiktet, Handbüchlein der Moral
- "Nicht durch die Hand eines anderen sollen die Menschen sterben, sondern an der Hand eines anderen." - Horst Köhler, Rede auf der Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz in Würzburg am 8. Oktober 2005, bundespräsident.de
- "Nicht Menschenrechte werden verletzt, sondern Menschen." - Walter Ludin, Einfach ins Blaue, S. 9
- "Nichts ist dem Menschen nützlicher als der Mensch selbst." - Michel Houellebecq, Plattform, Köln 2002, S. 284
- "Normal ist einfach, was normale Menschen tun - und nicht, endlose Löcher zu graben, um aus ihnen herauszuklettern." - Arthur Janov, Der Urschrei, Fischer - Bücher des Wissens, 1985 (88.-91. Tausend), S. 136
- "Nun sind aber beide Sätze wahr: Der Mensch ist ein Gott für den Menschen und der Mensch ist ein Wolf für den Menschen; jener, wenn man die Bürger untereinander, dieser, wenn man die Staaten untereinander vergleicht. Ergo, der Mensch ist ein Gott für den Menschen, wenn man die Bürger untereinander vergleicht." - Thomas Hobbes, Widmung des Buches "Vom Bürger" an William Cavendish Graf von Devonshire
- "Nun versteh' ich den Menschen erst, da ich ferne von ihm und in der Einsamkeit lebe!" - Friedrich Hölderlin, zitiert in Wilhelm Waiblinger, Friedrich Hölderlins Leben, Dichtung und Wahnsinn
- "Nur beim Dilettanten decken sich Mensch und Beruf." - Egon Friedell, Ecce Poeta. Berlin: Fischer, 1912. S. 133. books.google.com-USA*
- "Nur durch die Liebe kann der Mensch von sich selbst befreit werden." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebücher, 2. Band. 2115 (1810). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 65. books.google.com-USA*
- "Nur unter Bauern bin ich völlig natürlich, das heißt wirklich Mensch." - Leo Tolstoi, Tagebücher, 1884
[Bearbeiten] O
- "[...] Obama kann wie kaum ein anderer sehr verschiedene Menschen hinter sich versammeln. Er bringt frischen Wind in die Politik. Dass er zusätzlich noch schwarz ist - das ist natürlich wunderbar!" - Desmond Tutu, über Barack Obama, Stern Nr. 28/2008 vom 3. Juli 2008, S. 52
- "Oh, so wohltuend und still! Welche Erholung für die Gedanken! Frei von dem betäubenden Lärm der Menschen." - Fridtjof Nansen, In Nacht und Eis. Die norwegische Polarexpedition
- "Ohne alle Weltanschauung wäre der Mensch ohne jegliche Kultur, eine große zweifüßige Ameise." - Houston Stewart Chamberlain, Grundlagen des 19. Jahrhunderts
[Bearbeiten] P
- "Phantasie ist für einen Kriminalisten etwas, das zu seinem Handwerkszeug gehört. Wer keine Phantasie hat, wird niemals ein guter Kriminalist sein. Er muß die Fähigkeit besitzen, sich in die Denkweisen und Gefühlslagen anderer Menschen zu versetzen." - Herbert Reinecker, Drei Tote reisen nach Wien, Scherz-Verlag, Bern, München, Wien, 1974, Seite 53-54, ISBN 3-502-50454-7
- "Politik ohne Religion ist eine Menschenfalle." - Mahatma Gandhi zitiert von Prof. Dr. Hubertus Mynarek, Odernheim, in „Gedanken zur Logik der Macht“, gkpn.de
[Bearbeiten] R
- "Romane schließen damit, dass Held und Heldin heiraten. Damit müsste man anfangen, aufhören aber damit, dass sie sich wieder trennen, das heißt befreien. Denn das Leben von Menschen so beschreiben, dass man mit der Schilderung der Hochzeit abbricht, ist nicht anders, als beschriebe man die Reise eines Mannes und bräche den Bericht an der Stelle ab, wo er Räubern in die Hände fällt." - Leo Tolstoi, Tagebücher (1894)
[Bearbeiten] S
- "Satan bedeutet, daß der Mensch lediglich ein Tier unter anderen Tieren ist" - Anton Szandor LaVey, Die Satanische Bibel, Second Sight Books, 1999 Berlin, ISBN 3-00-004343-8, S. 29
- "Schlaf ist ein Hineinkriechen des Menschen in sich selbst." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebücher, 1. Band. 1753 (1839). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 393. books.google.com-USA*
- "Sehr kluge und verständige Menschen tun oft im gemeinen Leben Schritte, bei denen wir den Kopf schütteln müssen." - Adolph Freiherr Knigge, Über den Umgang mit Menschen
- "Sehr viele und vielleicht die meisten Menschen müssen, um etwas zu finden, erst wissen, daß es da ist." - Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher Heft J (688)
- "Seitdem der erste Mensch die Augen auftat und erkannte, dass er nackt sei, trug er Sorge, sich selbst vor den Blicken seines Schöpfers zu verhüllen. Das Bestreben, sich zu verstecken, ist also so alt wie die Menschheit." - Torquato Accetto, Über die ehrenwerte Kunst der Verstellung
- "Selbst Himmel und Erde können nichts Dauerndes schaffen, um wie viel weniger der Mensch." - Laotse, Dao-de-dsching, Kapitel 23
- "Siehe, kein Wesen ist so eitel und unbeständig wie der Mensch." - Homer, Odyssee
- "Sind einem gegebenen Menschen, unter gegebenen Umständen, zwei Handlungen möglich, oder nur Eine? - Antwort aller Tiefdenkenden: Nur Eine." - Arthur Schopenhauer, Freiheit des Willens, Der Wille vor dem Bewußtseyn anderer Dinge
- "So einsam ist der Mensch // sucht gen Osten // wo die Melancholia im Dämmerungsgesicht erscheint // Rot ist der Osten vom Hähnekrähen." - Nelly Sachs, So einsam ist der Mensch. Aus: Späte Gedichte. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1965. S. 146
- "So sind die guten Menschen die Lehrer der Nichtguten, und die nichtguten Menschen sind der Stoff für die Guten. Wer seine Lehrer nicht werthielte und seinen Stoff nicht liebte, der wäre bei allem Wissen in schwerem Irrtum. Das ist das große Geheimnis." - Laotse, Dao-de-dsching, Kapitel 27
- "So verschieden die äußere Bildung der Menschen ist, so verschieden ist auch ihre innere Natur, ihr Leben und ihre Wünsche." - Karoline von Günderrode, Geschichte eines Braminen
- "So viele Menschen sind, so viele Kräfte, so viele Eigenschaften hat die Menschheit." - Ludwig Feuerbach, Das Wesen des Christentums
- "So wie keine Blume ohne Farbe gedacht werden kann, so ist kein Mensch ohne Poesie." - Sophie Bernhardi, Lebensansicht
- "Sprichwörtlich heißt es: Kein Mensch ist unersetzlich. Aber die wenigen, die es eben doch sind, sind groß." - Jacob Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen
- "Stammt der Mensch, wenn auch als der höchste, geläutertste Sprößling, aus dem Thierreich her, so ist er von Hause aus ein irrationelles Wesen; es wird, bei allen Fortschritten von Vernunft und Wissenschaft, doch die Natur, Begierde und Zorn, immer eine große Gewalt über ihn behalten;" - David Friedrich Strauß, Der alte und der neue Glaube, IV: Wie ordnen wir unser Leben? Leipzig: Hirzel, 1872. S. 256. books.google.com-USA* gemeint ist der Bürgerstand
- "Stell dir eine Welt vor, in der jeder Mensch auf der Erde freien Zugang zum gesamten menschlichem Wissen hat. Das ist, was wir machen." - Jimmy Wales, über Wikipedia, Slashdot
- "Stünd ich, Natur, vor dir ein Mann allein, // Da wär's der Mühe wert, ein Mensch zu sein." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust II, Vers 11406 f. / Faus
- "Sucht nur die Menschen zu verwirren, // Sie zu befriedigen ist schwer." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 131 f. / Direktor
[Bearbeiten] T
- "Tiere fressen, Menschen essen, aber nur der Mann von Geist weiß, wie man isst." - Jean Anthelme Brillat-Savarin, Physiologie des Geschmacks
- "Träumen ist vielleicht die Fähigkeit, die den Menschen am meisten von den anderen Tieren unterscheidet. Wir träumen von unmöglichen Reisen in das Land der Träume und der Phantasie." - João de Melo, Dicionário de Paixões
- "Türen öffnen Häuser und Räume. Zuneigung öffnet Menschen und Herzen." - Ernst Ferstl, "Die kleine LebensKunst", Coppenrath Verlag, Münster, Ausgabe 2004, ISBN 3-8157-4362-2
- "Tugendhafte Männer haben im Laufe der Geschichte Häuser zweifelhaften Rufes und Freudenhäuser immer wieder verurteilt, doch die Menschen sind nicht tugendhaft, und wenn ein Staatsmann Freudenhäuser und Kurtisanen verbietet, ist er ein Narr; denn dann werden bald größere Übel aufbrechen gleich einer Pestbeule." - James Clavell, Shogun
[Bearbeiten] U
- "Über was der Mensch sei und was er hier macht // möchte ich ein bisschen philosophieren. // Aber ich sehe, dass wenn er aus dem Schoß kriecht // bereits wie ein Verzweifelter weint." - Giorgio Baffo, aus Poesie, Seite 241
- "Um ruhig zu seyn, muß der Mensch nicht denken; er muß nur träumen." - Johann Jakob Engel, Über den Tod. Aus: Schriften, Zweiter Band: Der Philosoph für die Welt. 2. Theil. Berlin: Myliussisch, 1801. S. 116. books.google.com
- "…und darum ist der Güter Gefährlichstes, die Sprache dem Menschen gegeben, damit er schaffend, zerstörend, und untergehened, und wiederkehrend zur ewiglebenden, zur Meisterin und Mutter, damit er zeuge, was er sei / geerbt zu haben, gelernt von ihr, ihr Göttlichstes, die allerhaltende Liebe." - Friedrich Hölderlin, betitelt mit "Im Walde" nach der Großen Stuttgarter Ausgabe, Bd.2.1, S.325; Betitelung, Zuordnung und Genese jedoch sehr umstritten
- "Und wenn die Menschen mit allem lügen und heucheln könnten, Blick und Stimme und Gang der Starken und Reinen können sie nicht erheucheln und nachtäuschen." - Walter Flex, Der Wanderer zwischen beiden Welten
- "Und wer unter Menschen nicht verschmachten will, muss lernen, aus allen Gläsern zu trinken; und wer unter Menschen rein bleiben will, muss verstehn, sich auch mit schmutzigem Wasser zu waschen." - Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra, 2. Teil; Von der Menschen-Klugheit
- "Unsere Zivilisation befindet sich in einem Zwischenstadium; nicht mehr das vollständig vom Instinkt geleitete Tier, noch nicht der vollständig von der Vernunft geleitete Mensch." - Theodore Dreiser, Sister Carrie, Kapitel 8
[Bearbeiten] V
- "Verantwortung ist doch nicht nur ein Wort, eine chemische Formel, nach der helles Menschenfleisch in dunkle Erde verwandelt wird. Man kann doch Menschen nicht für ein leeres Wort sterben lassen. Irgendwo müssen wir doch hin mit unserer Verantwortung. Die Toten – antworten nicht. Gott – antwortet nicht. Aber die Lebenden, die fragen." - Wolfgang Borchert, „Draußen vor der Tür“, ISBN 3-499-10170-X, 1956, S. 26
- "Verloren ist das, was nicht dort ist, wo es hingehört. Der Autoschlüssel, der nicht in der Handtasche, sondern im Müllbeutel liegt, ist verloren. Und der Mensch, der sich nicht in der Hand Gottes befindet, wo er hingehört, der ist eben verloren." - Theo Lehmann, »Verkaufen Sie auch Waschmittel? Aus meinem Fragekasten«, 3.Aufl. 2000; zitiert in „idea Spektrum“, Nr. 22, 31. Mai 2007, S. 22-23, idea.de
- "Vernünftige Menschen sind für das Gedeihen der Menschheit wichtiger als religiöse Menschen. Allerdings sind die religiösen Menschen oft die vernünftigeren." - Gregor Brand, gregorbrand.com
- "Viele Menschen haben nicht die Kraft, anderen etwas zu geben, sie bauen Kälte um sich und leiden schrecklich unter ihrer Isolation." - Maxie Wander, Alraune. Aus: Guten Morgen, du Schöne. Protokolle nach Tonband. Berlin, 1978. S. 210
- "Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht." - Ludwig Börne, Über den Umgang mit Menschen. Aus: Sämtliche Schriften. Neu bearbeitet und hg. von Inge und Peter Rippmann, Bd. 1-3, Düsseldorf: Melzer-Verlag, 1964. Band 1, S. 743
- "Vielleicht ginge es besser, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen, wenn die Menschen an der Leine und die Hunde an der Religion geführt würden. Die Hundswut könnte in gleichem Maße abnehmen wie die Politik." - Karl Kraus, Fackel 198;299 46; Pro domo et mundo
- "Vier Wochen Golf spielen ist ein toller Spaß, den Sie auch mal versuchen sollten – aber im zweiten Monat beschleicht einen ein mulmiges Gefühl. Das Nichtstun ist ein merkwürdiges Dasein. Im dritten Monat setzt bei denkenden Menschen die Volldepression ein." - Hugh Grant, Der Spiegel, Nr. 10/2007, S. 189
- "Von keinem Nutzen ist die Todesstrafe, da sie den Menschen ein Grausamkeitsbeispiel gibt." - Cesare Beccaria aus Dei delitti e delle pene
- "Vor tausend Jahren hatten die Pflanzen dieselben Formen und Farben wie heute. Aber die Menschen der damaligen Zeit - wie erstaunlich sind sie von den unsrigen verschieden!" - Christian Garve, Über Gesellschaft und Einsamkeit
[Bearbeiten] W
- "Wahrheiten sind so zerbrechlich wie die Menschen, die sie erschaffen." - Andreas Steinhöfel, Die Mitte der Welt, Carlsen Verlag, 1999, ISBN 3551580294
- "Warum sind nicht mehr Leute aus Trotz gut?" - Elias Canetti, Die Provinz des Menschen. Aufzeichnungen 1942 - 1972
- "Was braucht der alte Mensch denn schon? Das Tageslicht wird dunkler, die Schatten werden heller, die Nacht ist nicht mehr zum Schlafen, die Wege verkürzen sich. Nur noch zwei, drei Wege, zuletzt einer." - Johannes Bobrowski, Brief aus Amerika. Aus: Erzählungen. 1. Auflage. Leipzig: Reclam, 1978. S. 31
- "Was der Mensch auch tun mag aus Mitleid, es ist nie genug und immer zuviel." - Richard Dehmel, Die Menschenfreunde. 3. Akt / Christian
- "Was ein Mensch gilt oder wert ist, ist, wie bei allen anderen Dingen, sein Preis, das heißt so viel, wie für den Gebrauch seiner Kraft gegeben wird." - Thomas Hobbes, Leviathan
- "Was für ein grobes Tier ist der Mensch! Alles // was die Natur gutes tut entstellt er, // sie macht eine Sache einfach und rein // und er mit seinen Händen wandelt sie um. " - Giorgio Baffo, aus Poesie, Seite 186
- "Was glauben sie was der Papst ist? Er ist ein Narr, // ein Verrückter mit drei Kronen auf dem Kopf, // ein Mensch der die Leute verflucht // die seiner Meinung keinen Glauben schenken." - Giorgio Baffo, aus Poesie, Seite 207
- "Was ist am Ende der Mensch anderes als eine Frage?" - Rahel Varnhagen, Briefe
- "Was ist ein Dichter? Ein unglücklicher Mensch, dessen Lippen so geformt sind, dass sein Seufzen und Schreien sich in schöne Musik verwandelt, während sich in seiner Seele geheime Qualen verbergen." - Søren Kierkegaard, Entweder - Oder
- "Was ist selbst der glücklichste Mensch ohne Glauben? Eine schöne Blume in einem Glase Wasser, ohne Wurzel und ohne Dauer." - Ludwig Börne, Briefe aus Paris. 42. Brief, Paris, Dienstag, den 15. März 1831. Aus: Sämtliche Schriften. Neu bearbeitet und hg. von Inge und Peter Rippmann, Bd. 1-3, Düsseldorf: Melzer-Verlag, 1964. Band 3, S. 232f.
- "Was Menschen zu guten Christen macht, macht sie auch zu guten Staatsbürgern." - Daniel Webster, Reden, 1820
- "Was nun andererseits die Menschen gesellig macht ist ihre Unfähigkeit, die Einsamkeit, und in dieser sich selbst, zu ertragen." - Arthur Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, Aphorismen zur Lebensweisheit, Kapitel 5, Punkt 9
- "Welcher Mensch befindet sich nicht manchmal an einem Kreuzweg?" Louis-Auguste Blanqui, L´Eternité par les astres, Paris 1872, in: Karl Hans Bergmann: Blanqui, Ein Rebell im 19. Jahrhundert, Frankfurt am Main, 1986, ISBN 3-593-33593-X, S. 499
- "Wenn diese törichten Gesetzgeber doch nur wüssten, wie beflissen sie unsere Gefühle befördern, in dem sie sich das Recht anmaßen, den Menschen Satzungen aufzuerlegen. Sich keinen Deut um Gesetze zu scheren, sie samt und sonders zu brechen, mein Freund, dies ist die wahre Kunst, Wollust zu empfinden. Erlerne diese Kunst und zerreiße alle Zügel." - Donatien Alphonse François de Sade, Justine und Juliette
- "Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und ihn gesund pflegst, wird er dich nicht beißen. Das ist der Hauptunterschied zwischen Hund und Mensch." - Mark Twain, The Tragedy of Pudd'nhead Wilson, Kap. 16
- "Wenn ein Mensch im Ruf der Redlichkeit und Menschlichkeit steht, so kommt es vor, dass man ihn ausnutzen möchte; man kommt ihm mit Vorschlägen, die man keinem anderen machen würde. Man zählt auf seine Großmut." - Charles de Montesquieu, Meine Gedanken
- "Wenn ein schlechter Mensch einmal lächelt, sucht ihn Gott heim." - Paul Keller, Kleine Erkenntnisse. Aus: Gedichte und Gedanken. 1. Auflage. Breslau: Bergstadtverlag, 1933. S. 143
- "Wenn Gesetze gemacht werden, um den Menschen die Freiheit zu nehmen, ist der einzige Weg, um frei zu bleiben, diese Gesetze zu brechen." - Vandana Shiva, bei der Abschlußrede des G8-Alternativgipfels, g8-alternative-summit.org
- "Wenn Gott das Wort Mensch hört, ruft er den Dolmetscher." - Billy, Wir Kleindenker, S. 45, Books on Demand Verlag GmbH, Norderstedt, ISBN 3-8334-4810-5
- "Wenn Gott existiert, ist der Mensch ein Sklave; der Mensch kann und soll aber frei sein: folglich existiert Gott nicht." - Michail Bakunin "Gott und der Staat"
- "Wenn man bei gewissen Menschen, deren Unterstützung man braucht, ohne Erfolg alles Mögliche versucht hat, sie für sich zu gewinnen, bleibt als letztes Mittel nur übrig, sich nicht mehr um sie zu bemühen." - Jean de La Bruyère, Die Charaktere
- "Wenn Menschen auf die Erde spucken, bespucken sie sich selbst." - Seattle, Die Rede des Indianerhäuptlings Seattle. Neuere Version
- "Wer nicht Gott, sondern den Menschen gefallen will, dessen Tugend leidet an Knochenfraß und geht unter." - Johann Geiler von Kaysersberg, Das Seelenparadies
- "Wer seine Liebe andern Dingen zuwendet und nicht die Menschen liebt, der kann nicht gütig genannt werden. Wer seine Liebe andern Geschöpfen nicht zuwendet und nur die Menschen liebt, der kann innerlich noch als gütig bezeichnet werden." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 382
- "Wer unter Menschen nur einen Engel sucht, der findet kaum Menschen. Wer aber unter Menschen nur Menschen sucht, der findet gewiß seinen Engel." - Moritz Gottlieb Saphir, Große, gewaltige Wohlthätigkeits-Akademie und Vorlesung von Menschen und Thieren in der Arche Noa, zum Besten der ersten großen Ueberschwemmung. In: Ausgewählte Schriften. Band 8. Brünn und Wien, 1865. S. 27. books.google.com-USA*
- "Wer über Menschen schreibt, braucht kein Thema - er braucht Stil." - Billy, Wir Kleindenker, S. 428, Books on Demand Verlag GmbH, Norderstedt, ISBN 3-8334-4810-5
- "Wie hurtig schwamm nunmehr die Schöne // Dem Ufer zu! Wie schön sang sie, wie zauberisch! // Er reicht' ihr seine Hand. »Komm, göttliche Sirene!« - // Doch welch Entsetzen! Seine Schöne, // Sein Liebling, war halb Mensch, halb Fisch." - Christian Fürchtegott Gellert, Der Schäfer und die Sirene
- "Wie? ist der Mensch nur ein Fehlgriff Gottes? Oder Gott nur ein Fehlgriff des Menschen?" - Friedrich Nietzsche, Götzen-Dämmerung, Sprüche und Pfeile, 7.
- "Wie schad, o Mensch, dass dir das Gute // Im Grunde so zuwider ist." - Wilhelm Busch, "Zu guter Letzt, Nicht artig" und "Aphorismen und Reime, Wir Kinder der Vergangenheit"
- "Wie leid mir tut die Menschenrasse, // mitten in dieser Welt voll Ärger. // Ich glaube, dass wir lauter Verzweifelte sind // oder Leute mit einem kranken Hirn." - Giorgio Baffo, aus Poesie, Seite 187
- "Wie übel wären wir dran, wenn unsere Hoffnung auf Menschen ruhte." - Adolph Kolping, AKS 2, S. 285
- "Wir haben jetzt in der menschlichen Geschichte das Stadium erreicht, in dem zum ersten Male das Fortbestehen des Menschengeschlechts davon abhängt, wieweit Menschen lernen können, sich sittlichen Überlegungen zu beugen." - Bertrand Russell, zitiert in "Die philosophische Hintertreppe", Autor: Wilhelm Weischedel, dtv, ISBN 3-423-30020-5
- "Wir können doch heute schon bei Sozialhilfe-Biografien über Generationen beobachten, dass Menschen, die von Transfereinkommen leben, nicht aktiviert werden. Sozialhilfeempfänger werden keineswegs schöpferisch aktiv. Viele sehen ihren Lebenssinn darin, Kohlehydrate oder Alkohol in sich hinein zu stopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen. Die wachsen dann verdickt und verdummt auf." - Oswald Metzger, stern.de, 20. November 2007
- "Wir Menschen sind keine Ameisen oder Graugänse, die ihrer genetischen Bestimmung folgen. Wir können denken und wählen und über unsere Geschichte nachdenken." - Arno Gruen, Der Kampf um die Demokratie
- "Wir müssen den Menschen und seine tägliche Milchstraße malen. All das ist das Motiv des Malers. Und sein Ziel? Die Feuer des Enthusiasmus zu entfachen, die Begeisterung zu beleben, das Trotzalledem zu mozartisieren." - Roberto Matta, Jürgen Claus: Theorien zeitgenössischer Malerei, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1963, S. 38
- "Wir sind als Menschen gleich […], einfach durch die Tatsache, dass wir alle Menschenantlitz tragen… Wir sind verschieden voneinander durch unsere individuellen Begabungen, die aber unserer Innerlichkeit angehören." - Rudolf Steiner, GA 192, S. 39f.
- "Wir sind doch thörichte Menschen! Wie oft durchkreuzt die Furcht vor dem Lächerlichwerden unsere innigsten, zartesten Gefühle! Man schämt sich der Thräne und - spottet; man schämt sich des fröhlichen Lachens und - schneidet ein langweiliges Gesicht. - Wilhelm Raabe, Die Chronik der Sperlingsgasse. Berlin, 1897. S. 161
- "Wir sollten vom Menschen, wie vom Wetter, das Beste und das Schlechteste erwarten." - Luc de Vauvenargues, Réflexions et maximes
- "Wo das Bewusstsein schwindet, daß jeder Mensch uns als Mensch etwas angeht, kommen Kultur und Ethik ins Wanken." - Albert Schweitzer, Verfall und Wiederaufbau der Kultur
- "Woher kommt dem Menschen so großer Hunger nach verbotenen Speisen?" - Ovid, Metamorphosen
[Bearbeiten] Z
- "Zu den Dingen, welche einen Denker in Verzweiflung bringen können, gehört die Erkenntnis, dass das Unlogische für den Menschen nötig ist, und dass aus dem Unlogischen vieles Gutes entsteht." - Friedrich Nietzsche, "Menschliches, Allzumenschliches" - "Von den ersten und letzten Dingen", 31.
- "Zu einem vollkommenen Menschen gehört die Kraft des Denkens, die Kraft des Willens, die Kraft des Herzens." - Ludwig Feuerbach
- "Zwei Menschen sind immer zwei Extreme." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebücher, 1. Band. 503 (1836). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 90. books.google.com-USA*
- "Zweifellos ist der Mensch immer der gleiche, ein unsichtbarer nexus verbindet den Säugling mit dem Greis, sie sind ein Mensch." Thomas De Quincey, aus: `suspiria de Profundis´ in: Thomas de Quincey, Bekenntnisse eines englischen Opiumessers, aus dem Englischen übersetzt von Walter Schmiele, orig. Confessions of an English Opium-Eater, London 1822, dtv München 1965, S. 110
[Bearbeiten] Weblinks
| Siehe auch: Menschheit, Menschengeschlecht, Menschlichkeit, Übermensch, Mensch (a-d), Mensch (e-m) |
| Gegenbegriff: Tier, Pflanze |