René Descartes

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René Descartes (1596-1650)[Bearbeiten]

französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler.

Überprüft[Bearbeiten]

Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie[Bearbeiten]

  • "Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche." - Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie 4

Diskurs über die Methode[Bearbeiten]

  • "Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden." - Diskurs über die Methode
  • "Der gesunde Verstand ist die bestverteilte Sache der Welt, denn jedermann meint, damit so gut versehen zu sein, daß selbst diejenigen, die in allen übrigen Dingen sehr schwer zu befriedigen sind, doch gewöhnlich nicht mehr Verstand haben wollen, als sie wirklich haben." - Diskurs über die Methode, §1-1
  • "Ich will von der Philosophie nichts weiter sagen, als dass ich sah, sie sei von den vorzüglichsten Geistern einer Reihe von Jahrhunderten gepflegt worden, und dennoch gebe es in ihr nicht eine Sache, die nicht strittig und mithin zweifelhaft ist; und dass ich demnach nicht eingebildet genug war, um zu hoffen, es werde mir damit besser gehen als den anderen." - Diskurs über die Methode


Regeln zur Leitung des Geistes[Bearbeiten]

  • "Alles Wissen besteht in einer sicheren und klaren Erkenntnis." - Regeln zur Leitung des Geistes
  • "Zur Erforschung der Wahrheit bedarf es notwendig der Methode." - Regeln zur Leitung des Geistes

Letzte Worte[Bearbeiten]

  • "Nun, meine Seele, heißt es Abschied nehmen." - Letzte Worte, 11. Februar 1650
  • (Original frz.: "Ça mon âme, il faut partir.")


Zitate mit Bezug auf René Descartes[Bearbeiten]

  • "Der heiligen Siebenzahl, der heiligen Neunzahl der Astrologie haftet kraft des Prototypus der Planetenwelt, der sich in ihnen darstellt, noch eine Art dämonisch-dinglicher Macht an; aber das a und b der Algebra, wie sie Vieta im 16. Jahrhundert als Analysis speciosa begründet, das x und y der analytischen Geometrie Descartes' und das dy und dx der Leibnizischen Infinitesimalrechnung sind Symbole, in denen sich nur noch die reine Kraft des mathematischen Denkens selbst darstellt." - Ernst Cassirer, "Die Begriffsform im Mythischen Denken", in Ernst Cassirer: Wesen des Symbolbegriffs. Darmstadt 1969, S. 54
  • "Um nun aber das Verfahren des Descartes im einzelnen zu beschreiben, so macht er sich zum Grundsatz, vorläufig an allem zu zweifeln, ja, um recht sicherzugehen und ganz gewiß zu sein, sich von jedem Vorurteil befreit zu haben, vorläufig alles für falsch zu halten, was er bis dahin als wahr angenommen." - Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: Zur Geschichte der neueren Philosophie. Leipzig 1966. www.zeno.org, Descartes

Weblinks[Bearbeiten]

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