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deutscher Komponist
eigentlich: Wilhelm Richard Wagner
- "Der Feinde Meute // hetzte mich müd, // Gewitterbrunst // brach meinen Leib: // doch schneller als ich der Meute // schwand die Müdigkeit mir; // sank auf die Lider mir Nacht, // die Sonne lacht mir nun neu!" - Die Walküre/Siegmund, 1. Akt, 1. Szene. Die Musikdramen, Hamburg 1971. S. 587
- "Die Würde des Virtuosen beruht daher lediglich auf der Würde, welche er der schaffende Kunst zu erhalten weiß: Vermag er mit dieser zu tändeln und zu spielen, so wirft er seine eigene Ehre fort." - Der Virtuose und der Künstler
- "Ein politischer Mann ist widerlich, ein politisches Weib aber grauenhaft." - An Franz Liszt, 30. Januar 1852
- "Gleichwohl geht der Prozess der Emanzipation des Weibes nur unter ekstatischen Zuckungen vor sich. Liebe - Tragik." - 13. Februar 1883, letzte Notiz
- "Luft! Luft! Mir erstickt das Herz!" - Tristan und Isolde / Isolde
- "O zahme Kunst der Zauberin, die nur Balsamtränke noch braut!" - Tristan und Isolde / Isolde
- "Wer als Meister ward geboren, der hat unter Meistern den schlimmsten Stand." - Die Meistersinger von Nürnberg
- "Verachtet mir die Meister nicht." - Die Meistersinger von Nürnberg
- "Nie sollst Du mich befragen!" - Lohengrin
- "Nun sei bedankt, mein lieber Schwan!" - Lohengrin
[Bearbeiten] Zitate mit Bezug auf Wagner
- "Bis ans Ende seines Lebens hat Richard Wagner die Herkunft seines gesellschaftstheoretischen Denkens aus dem deutschen Linkshegelianismus nicht verleugnet, sowenig wie die Tatsache, daß seine Vorstellungen von Politik und politischer Organisation sich dem radikaldemokratischen Diskurs des deutschen Vormärz verdankten […] Bayreuth war für Wagner von allem Anfang an eine gesellschaftspolitische Aufgabe, nicht irgendein Festspielhaus, sondern ein Ort, an dem sich die revolutionäre Erneuerung der Gesellschaft ein Stück weit vollziehen sollte." - Udo Bermbach, "Deutschlands Wahnfried. Über Richard Wagner und die SPD", FAZ vom 5. Februar 1999
- "Ich liebe Wagners Musik mehr als die irgendeines anderen Komponisten. Sie ist so laut, daß man die ganze Zeit reden kann, ohne daß die anderen Leute hören, was man sagt." - Oscar Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray
- "Wagners Kunst ist krank. Die Probleme, die er auf die Bühne bringt - lauter Hysteriker-Probleme -, das Convulsivische seines Affekts, seine überreizte Sensibilität, sein Geschmack, der nach immer schärferen Würzen verlangte, seine Instabilität, die er zu Prinzipien verkleidete, nicht am wenigsten die Wahl seiner Helden und Heldinnen, diese als physiologische Typen betrachtet (- eine Kranken-Galerie! -): Alles zusammen stellt ein Krankheitsbild dar, das keinen Zweifel lässt. Wagner est une névrose." - Friedrich Nietzsche, Der Fall Wagner, Kapitel 5