Roger Penrose
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[Bearbeiten] Roger Penrose (*1931)
englischer Mathematiker, theoretischer Physiker und Autor
[Bearbeiten] Zitate mit Quellenangabe
- "Begriffe wie Geist und Psyche wären wenig nützlich, wenn der Geist keinen Einfluß auf den Körper hätte und auch von ihm nicht beeinflußt werden könnte.Wäre der Geist lediglich ein „Epiphänomen“ - eine zwar spezifische, aber völlig passive Eigenschaft des Gehirnzustandes -, dann könnte dieser Zustand als bloßes Nebenprodukt des Körpers nicht auf ihn zurückwirken, und dem Geist käme offensichtlich nur eine ohnmächtige und unbedeutende Nebenrolle zu." - Schatten des Geistes: Wege zu einer neuen Physik des Bewusstsein. Heidelberg, 1995, ISBN 3-86025-260-7; Kapitel 4.1: Der Geist und die Naturgesetze, S 268. Übersetzer: Anita Ehlers
- "Nach meiner derzeitigen Auffassung ist das Gehirn kein Quantencomputer im eigentlichen Sinn. Quantentätigkeiten sind zwar für seine Arbeitsfähigkeit von Bedeutung, aber seine nichtberechenbaren Aktivitäten spielen sich am Übergang von von der Quanten- zur klassischen Ebene ab, und dieser Übergang liegt jenseits unseres heutigen Verständnisses von Quantenmechanik." - "Das Bewusstsein umfasst nicht berechenbare Bestandteile" in John Brockman: Die dritte Kultur - Das Weltbild der modernen Naturwissenschaft; aus dem Amerikanischen übertragen von Sebastian Vogel, Goldmann Verlag, München 1996, ISBN 3-442-72035-4, Seite 9 und 342, Kapitel 14 (engl.)
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- (Original engl.: "My present view is that the brain isn't exactly a quantum computer. Quantum actions are important in the way the brain works, but the brain's noncomputational actions occur at the bridge from the quantum to the classical level, and that bridge is beyond our present understanding of quantum mechanics." - "Consciousness Involves Noncomputable Ingredients" in John Brockman: The third culture - Simon & Schuster, New York 1995., ISBN 0-684-80359-3, Page 11 and 246, Chapter 14)
- "Wenn der Geist den Körper dazu bringen könnte, die Naturgesetze zu verletzen, würde er die Exaktheit dieser rein physikalisch begründeten Naturgesetze stören. Deshalb ist eine rein dualistische Sicht kaum aufrecht zu erhalten. Selbst wenn die physikalischen Naturgesetze, denen der Körper unterworfen ist, dem Körper einen Freiraum zur Beeinflussung des Körpers lassen, dann muss diese Art von Freiheit selbst ein wichtiger Inhalt dieser Naturgesetze sein." - Schatten des Geistes : Wege zu einer neuen Physik des Bewusstsein. Heidelberg, 1995, ISBN 3-86025-260-7; Kapitel 4.1: Der Geist und die Naturgesetze, S 268. Ü*bersetzer: Anita Ehlers
- "Zweifellos gibt es in Wirklichkeit nicht drei Welten, sondern nur eine, und das wahre Wesen dieser Welt können wir gegenwärtig nicht einmal erahnen" - Schatten des Geistes: Wege zu einer neuen Physik des Bewusstseins; aus dem Englischen übers. von Anita Ehlers. - Heidelberg, 1995. ISBN 3-86025-260-7; Schlußsatz des Buches S. 529.
