Partei
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[Bearbeiten] Zitate
- "Alle Leute sind entweder charmant oder langweilig. Ich ergreife Partei für die Charmanten." - Oscar Wilde, Lady Windermeres Fächer, 1. Akt / Lord Darlington
[Bearbeiten] Partei als Seite in einer Auseinandersetzung
- "Eitelkeit ist eines der häufigsten Motive der Parteinahme." - Carl Spitteler, Politische Sympathien und Antipathien
- "Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten." - John Stuart Mill, Utilitarismus
- "Es ist eine beliebte Manier der herrschenden Zeitungsschreiberei, solche Tatsachen oder Erscheinungen im öffentlichen, sozialen oder kirchlichen Leben, die gewissen Parteien nicht in den Kram passen, entweder möglichst kurz und oberflächlich abzutun oder gar sie so schief zu drehen und zu zerren, daß jedenfalls die Sache dadurch aus ihrem wahren und natürlichen Lichte hinausgerückt wird, oder auch sie völlig zu ignorieren, was man die Manier des „Totschweigens“ nennt." - Adolph Kolping, AKS 4, S. 317
- "Euer Gott scheint parteiisch zu sein." - Seattle, Chief Seattle - A Gentleman by Instinct - His native Eloquence. Urfassung der Rede Hauptling Seattles
- "Früher oder später muss man Partei ergreifen, wenn man ein Mensch bleiben will." - Graham Greene, Der stille Amerikaner
[Bearbeiten] Politische Parteien
- "Alle Parteien sind Hunderudel." - Mirjam Müntefering, Stern Nr. 22/2008 vom 21. Mai 2008, S. 7
- "Der Dichter steht auf höhern Warte, als auf den Zinnen der Partei." - Ferdinand Freiligrath, Aus Spanien
- "Der Ignorant weiß nichts, der Parteimann will nichts wissen." - Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 79
- "Der Krebs der Republik, die festgefügten Parteien, hat seine Metastasen längst in alle Organe, ja in alle Teile des Körpers des Gemeinwesens ausgebreitet." - Karl Albrecht Schachtschneider, Sittlichkeit und Moralität
- "Die Fratze des Parteigeists ist mir mehr zuwider als irgendeine andere Karikatur." - Johann Wolfgang von Goethe, Brief an Schiller, 17. Mai 1797
- "Die Grünen kommen als Partei aus der Friedensbewegung. Schade. Mir wäre es lieber, wenn sie noch drin wären!" - Ove Lieh, Satiremagazin Eulenspiegel, Mai 2002
- "Die Mehrheit der Menschen, die rechtsextremen Aussagen zustimmt, wählt übrigens klassische Parteien und nicht die NPD. Ausländerfeindlichkeit ist die Einstiegsdroge zum Rechtsextremismus." - Elmar Brähler, Chismon 9/2005, S. 7
- "Die privaten Mächte der Wirtschaft wollen freie Bahn für ihre Eroberung großer Vermögen. Keine Gesetzgebung soll ihnen im Wege stehen. Sie wollen die Gesetze machen, in ihrem Interesse, und sie bedienen sich dazu eines selbstgeschaffenen Werkzeugs, der Demokratie, der bezahlten Partei." - Oswald Spengler, Untergang des Abendlandes, Seite 1193
- "Die Selbständigkeit der Partei bedingt die Unselbständigkeit der Parteiglieder." - Max Stirner, Der Einzige und sein Eigentum
- "Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der Gerechtigkeit, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die Freiheit zum Privilegium wird." - Rosa Luxemburg, Unvollendetes Manuskript zur russischen Revolution, Gesammelte Werke Band 4, Dietz Verlag (Ost)Berlin 1983
- "Heute sind Regierungen wie Parteien geschlossene Systeme. Posten werden zugeteilt, demokratische Auswahl ist zumeist fingiert, bloß formal legitimiert. Kabinette sind zusammengeflickt nach Koalitionsproporz, Parteibalance und regionaler Herkunft. Es zählt nicht, wer's kann, sondern wer darf." - Hans-Ulrich Jörges, Stern Nr. 52/2008 vom 17. Dezember 2008, S. 32
- "Ich bin tatsächlich der einzige Parteivorsitzende seit Gründung der Bundesrepublik, der seine Partei finanziert." - Gerhard Frey, DNZ 37/1998, 12. Juni 1998, zitiert nach Mecklenburg, Braune Gefahr, S.15
- "Ich glaube, dass ein Christ auch politisch sein muss, wenngleich nicht parteipolitisch." - Desmond Tutu, Interview in "DER SPIEGEL", Ausgabe 43/1984
- "Keine Partei will eine Große Koalition, aber letztlich entscheidet das Wählervotum." - Frank-Walter Steinmeier, Stern Nr. 44/2008 vom 23. Oktober 2008, S. 58
- "Lasst mich Euch nochmals auf das eindringlichste vor den verderblichen Wirkungen der Parteien warnen." - George Washington, Abschiedsbotschaft, 1796
- "Man hat mir oft angeboten, in eine Partei einzutreten - eher sterbe ich. Ich will frei sein und nicht den Mist irgendeines Bezirksvorsitzenden nachbeten und Wähler anlügen." - Joachim Fuchsberger, Stuttgarter Zeitung Nr. 58/2007 vom 10. März 2007, S. 35
- "Meine Herren Richter,
- Ich bin angeklagt, zu 30 Millionen Franzosen, Proletarier wie ich, gesagt zu haben, daß sie das Recht auf Leben hätten. Wenn das ein Verbrechen ist, so scheint es mir wenigstens, dann sollte ich mich dafür nur vor Menschen verantworten, die in dieser Sache weder Richter noch Parteien sind." - Louis-Auguste Blanqui in seiner Verteidigungsrede vor dem Schwurgericht am 12. Januar 1832, übersetzt von Dagmar Dilcher, aus: Auguste Blanqui, Instruktionen für den Aufstand, herausgegeben von Frank Deppe, Frankfurt am Main 1968
- "Partei ist der Wahnsinn der Vielen zum Vorteil von Wenigen." - Alexander Pope, Vermischte Gedanken
- "Was immer für Aufschrift die Parteien tragen, was immer für Schlachtruf von den Demagogen erschallt, die sie führen, man hat tatsächlich nur die Wahl zwischen der Plutokratie auf der einen und einer Horde lächerlicher Utopisten auf der anderen Seite." - Henry Louis Mencken, Letzte Worte, Demokratenspiegel
[Bearbeiten] Weblinks
| Siehe auch: Politische Parteien (Liste) |
| Vergleiche auch: Politik, Politiker |
| Wikipedia führt einen Artikel über Partei. |
| Wiktionary führt den Wörterbucheintrag Partei. |