Stille
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- "Aber er war aus der Stille, der Dämmerung, der Dunkelheit, welche ganz allein die reinen Produktionen begünstigen kann." - Johann Wolfgang von Goethe, Dichtung und Wahrheit III,13
- "Der Edle muss im Leeren weilen und im Stillen wandeln und darf keine eigene Weisheit haben wollen, dann kann er alle Weisen auf Erden für sich gebrauchen." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 438
- "Die Stille nach dem Ausbruch war ohrenbetäubend." - Henning Mankell, Mörder ohne Gesicht
- "Es gibt vielerlei Lärme. Aber es gibt nur eine Stille." - Kurt Tucholsky, "Zwei Lärme", in "Die Weltbühne", 28. Juli 1925, S. 129
- "Gib dich zufrieden und sei stille." - Paul Gerhardt, Gib dich zufrieden und sei stille. Aus: Dichtungen und Schriften, hg. und textkritisch durchgesehen von Eberhard von Cranach-Sichart, München (Paul Müller) 1957. S. 273
- "Ich habe keine Angst vor der Stille. Die Oper hat Momente, in denen Stille die schönste Musik ist." - Rolando Villazón, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Nr. 6/2007 vom 11. Februar 2007, S. 26
- "Man muss schlaflose Nächte haben, um etwas von dem Geheimnis der großen Stille um Mitternacht zu wissen." - Ferdinand Ebner, Schriften, Bd. 1
- "Manche Menschen werden von Hähnen geweckt, andere davon, dass die Stille zu groß ist." - Henning Mankell, Hunde von Riga, S. 251
- "Oh, so wohltuend und still! Welche Erholung für die Gedanken! Frei von dem betäubenden Lärm der Menschen." - Fridtjof Nansen, In Nacht und Eis. Die norwegische Polarexpedition
- "Wahre Intelligenz arbeitet im Stillen. Es ist die Stille, in der Kreativität und Problemlösungen zu finden sind." - Eckhart Tolle, "Stille spricht"
- "Wir fürchten uns wohl vor dem Schmerz, // Mehr aber vor der Stille, denn kein grausamer Alpdruck // Könnte furchtbarer sein als diese Öde. // Dies ist die Verdammnis. Dies ist der Zorn Gottes." - Wystan Hugh Auden, Weihnachtsoratorium
- "Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe noch Zerfahrenheit." - Franz von Assisi, Von der Kraft der Tugenden