Susanne Gaschke

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Susanne Gaschke (*1967)

deutsche Journalistin und Autorin

[Bearbeiten] Überprüft

[Bearbeiten] Die Erziehungskatastrophe

  • "Das Lesen fördert die Identitätsentwicklung des Kindes; es hilft ihm, die Sichtweisen anderer zu verstehen; es lehrt den spielerischen Umgang mit Sprache, es eröffnet die Möglichkeit, in der Parallelwelt des Buches Prüfungen zu bestehen, die man auch in der wirklichen Welt fürchtet." - Die Erziehungskatastrophe. Kinder brauchen starke Eltern, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2001, ISBN 3-421-05465-7, S. 251
  • "Der (bequeme) Glaube, das Kind wisse schon selbst am besten, was gut für es sei, scheint das hartnäckigste Sediment der antiautoritären Ideologie zu sein." - Die Erziehungskatastrophe, S. 14
  • "Die Signale der Konsumgesellschaft wirken sich verheerend auf die Kinder aus. Es reicht heute nicht, sauber und angemessen warm gekleidet in die Schule zu kommen: Von allen Seiten wird Kindern in einem medialen Mehrfrontenangriff deutlich gemacht, dass sie nur jemand sind, wenn sie den Dress-Code erfüllen können." - Die Erziehungskatastrophe, S. 55
  • "Wer seinen Kindern die Kindheit erhalten will […] kämpft […] gegen Zeitnot und Geldmangel, gegen das Unverständnis und Rücksichtslosigkeit der Single-Gesellschaft, gegen die eigene Erziehungsverunsicherung und den Zeitgeist, der das Recht der Kinder auf Erziehung vergessen hat." - Die Erziehungskatastrophe, S. 27
  • "Zu viel Charakter, zu sperrige Werthaltungen dürfen sie, wenn sie beruflich erfolgreich sein wollen, nicht ausbilden: Dann stören sie nämlich die reibungslosen Abläufe in einer durchökonomisierten Welt. Das ist eine fatale Wirkung der 68er-Bewegung gewesen: Sie hat Werte, Verbindlichkeit, Traditionen, gewachsene Milieus aufgelöst und damit die gesellschaftlichen Voraussetzungen für ein Zusammenleben gekappt, das sich den reine Marktmechanismen widersetzen könnte." - Die Erziehungskatastrophe, S. 23f.

[Bearbeiten] Die Emanzipationsfalle

  • "Die alten Rollen zu schleifen war das eine; was an ihre Stelle treten sollte, damit Männer und Frauen in unserer Gesellschaft tatsächlich partnerschaftlich zusammenleben können, hat niemand richtig formulieren können." - Die Emanzipationfalle. Erfolgreich, einsam, kinderlos., München 2005, ISBN 3-570-00821-5, S. 10
  • "Die Selbstverstümmelungsbereitschaft (durch Schönheitschirugie) hätte man früher als Folge ideologischer Gehirnwäsche betrachtet." - Die Emanzipationsfalle, S. 141
  • "Vielleicht wäre die Antwort auf Scheidungsrekorde, Geburtenkrise und flächenbrandartige Einsamkeit tatsächlich eine neue Version der arrangierten Ehe. […] Langzeitstudien zwischen in traditioneller Weise arrangierten indischen und westlichen „romantischen“ Ehen, dass die arrangierten Ehen zwar weniger glücklich begännen, dass aber nach fünf Jahren die Zufriedenheit der Partner die der „Romantiker“ übersteige." - Die Emanzipationsfalle, S. 193
  • "Zentrale Probleme des Frauenlebens – namentlich die Kinderfrage und die Beziehungsverhandlungen mit Männern – sind so ganz und gar ungelöst geblieben." - Die Emanzipationsfalle, S. 26

[Bearbeiten] Andere Quellen

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