Tadel
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[Bearbeiten] Zitate
- "Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt." - Gotthold Ephraim Lessing, Sämtliche Schriften, Hrsg. Karl Lachmann
- "Die Freunde nennen sich aufrichtig. Die Feinde sind es - daher man ihren Tadel zur Selbsterkenntnis benutzen sollte, als eine bittere Arznei." - Arthur Schopenhauer: Aphorismen zur Lebensweisheit, Insel Verlag, Frankfurt/M, Leipzig, 1976, S. 187
- "Ich bin mehrmal wegen begangener Fehler getadelt worden, die mein Tadler nicht Kraft oder Witz genug hatte, zu begehen." - Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher Heft K (37)
- "Tadeln ist leicht, deshalb versuchen sich so viele darin. Loben ist schwer, darum tun es so wenige." - Anselm Feuerbach, Rom
- "Über den Tadel sind viele erhaben; wenige über das Lob." - Carl Gustav Jochmann, Erfahrungsfrüchte III,36. Darin: Lob und Tadel
- "Und wenn die Muse heut, // Des Tanzes freie Göttin und Gesangs, // Ihr altes deutsches Recht, des Reimes Spiel, // Bescheiden wieder fordert - tadelt`s nicht!" - Schiller, Wallensteins Lager, Vers 129-132 - Prolog
- "Wir sind leicht bereit, uns selbst zu tadeln, unter der Bedingung, dass Niemand einstimmt." - Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen
[Bearbeiten] Sprichwörter und Volksmund
- "Der Tadel ist wie der Wind: Man sieht ihn nicht, aber man spürt ihn." - Aus Madagaskar
[Bearbeiten] Weblinks
| Siehe auch: Kritik |
| Vergleiche auch: Lob |
| Wikipedia führt einen Artikel über Tadel. |
| Wiktionary führt den Wörterbucheintrag Tadel. |