Theodor W. Adorno

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Theodor W. Adorno 1965

Theodor W. Adorno (1903-1969)[Bearbeiten]

deutscher Soziologe, Philosoph und Musiktheoretiker
eigentlich: Theodor Ludwig Wiesengrund-Adorno

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

Adorno-Denkmal

Dialektik der Aufklärung[Bearbeiten]

Minima Moralia[Bearbeiten]

  • "Es gibt kein richtiges Leben im falschen." Minima Moralia. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 22. Auflage 1994, ISBN 3-518-01236-3, S. 42
  • "Bei vielen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie Ich sagen." - Minima Moralia. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 22. Auflage 1994, ISBN 3-518-01236-3, S. 57
  • "Der Mechanismus der Reproduktion des Lebens, seiner Beherrschung und seiner Vernichtung ist unmittelbar der gleiche, und demgemäß werden Industrie, Staat und Reklame fusioniert." Minima Moralia. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 22. Auflage 1994, ISBN 3-518-01236-3, S. 62
  • "Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen." Minima Moralia. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 22. Auflage 1994, ISBN 3-518-01236-3, S. 67
  • "Kunst ist Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein." Minima Moralia. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 22. Auflage 1994, ISBN 3-518-01236-3, S. 298

Negative Dialektik[Bearbeiten]

  • "Leben, das Sinn hätte, fragte nicht danach." - Negative Dialektik. Gesammelte Schriften 6, Hg. Rolf Tiedemann, Frankfurt a.M.:Suhrkamp, 1. Auflage 1997, ISBN 3-518-06511-4, S. 369

Ästhetische Theorie[Bearbeiten]

  • "Kunst will das, was noch nicht war, doch alles, was sie ist, war schon." - Ästhetische Theorie. Gesammelte Schriften 7, Hg. Rolf Tiedemann, Frankfurt a.M.:Suhrkamp, 1. Auflage 1997, ISBN 3-518-06511-4, S. 203

Erziehung nach Auschwitz[Bearbeiten]

  • "Die Forderung, daß Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, daß ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen." - Erziehung zur Mündigkeit. Frankfurt a.M.:Suhrkamp, 1. Auflage 1971, ISBN 3-518-36511-8, S. 88

Philosophie und Lehrer[Bearbeiten]

  • "Der Panzer verdeckt die Wunde." - Erziehung zur Mündigkeit. Frankfurt a.M.:Suhrkamp, 1. Auflage 1971, ISBN 3-518-36511-8, S. 45

Zitate mit Bezug auf Theodor W. Adorno[Bearbeiten]

  • "Er hat mir auch die Augen geöffnet, dass man erst einmal den primären Text ausschöpfen muss, und zwar systematisch ausschöpfen muss, bevor man in die Wirkungsgeschichte hineingeht." - Jürgen Habermas, Die Neue Unübersichtlichkeit, 1985, S. 168
  • "[..] in den siebziger Jahren hat man die Frauen bekommen, weil man über Adorno geredet hat, das funktioniert heute nicht mehr. Ich wünsche mir, dass es wieder cool wird, schlau zu sein." - Moritz Bleibtreu im Interview bei ZEIT Online, 19.11.2007 zeit.de

Weblinks[Bearbeiten]

Commons
Commons führt Medien zu Theodor W. Adorno.