Verderben

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[Bearbeiten] Zitate

  • " Bürgerkrieg ist für beide Parteien ein Unglück. Denn das Verderben trifft Sieger und Besiegte in gleicher Weise." - Demokrit, Fragment 249
  • "Die Einsamkeit ist wie der Duft mancher Giftpflanzen, süß, aber betäubend, und mit der Zeit geradezu verderblich, selbst für die stärkstenficken Constitutionen." - Friedrich Spielhagen, Problematische Naturen, Erste Abtheilung, Kap. 37. Sämtliche Werke. Band 1, Leipzig: Staackmann, 1874. S. 390
  • "Gute Grundsätze, zum Extrem geführt, verderben alles." - Jacques Bénigne Bossuet, Politik gezogen aus den Worten der Heiligen Schrift
  • "In der Freiheit ist zwar das Verderben groß, das völlige Verderben möglich. Ohne Freiheit aber ist das Verderben gewiss." - Karl Jaspers, Kleine Schule des Philosophischen Denkens
  • "Ist Erkennen wirklich Können? Ist die Wissenschaft das Leben, ist sie das ganze Leben? Kann sie dem Verderben und der Auflösung Einhalt gebieten?" - Francesco de Sanctis, Über die Wissenschaft und das Leben
  • "Lasst mich Euch nochmals auf das eindringlichste vor den verderblichen Wirkungen der Parteien warnen." - George Washington, Abschiedsbotschaft, 1796
  • "Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden." - Friedrich Nietzsche, „Morgenröte“, Aph. 297
  • "Nie die Geheimnisse der Höheren wissen. Man glaubt, Kirschen mit ihnen zu essen, wird aber nur die Steine erhalten. Vielen gereichte es zum Verderben, dass sie Vertraute waren: Sie gleichen einem Löffel aus Brot und laufen nachher dieselbe Gefahr wie dieser." - Baltasar Gracián y Morales, Handorakel und Kunst der Weltklugheit
  • "Schreiben: Ein Schrei gegen das Verderben! - das ist es genau. Nicht ein Protest - ein Schrei." - Katherine Mansfield, Briefe
  • "Wein richtet die Schönheit zugrunde, durch Wein wird die Blüte des Lebens verdorben." - Properz, Elegien
  • "Wenn dem innigsten heiligen Leben Verderben droht, soll man es sicherstellen um jeden Preis." - Karoline von Günderrode, Brief an Friedrich Creuzer, vor dem 26. Juni 1805. Aus: Der Schatten eines Traumes. hrsg. von Christa Wolf. Berlin: Buchverlag Der Morgen. 1979. S. 278
  • "Wenn wir keine Zugeständnisse machen, so können wir wohl zugrunde gehen, aber niemals verderben." - Waldemar Bonsels, Menschenwege, Aus den Notizen eines Vagabunden. 36.-42. Tausend. Frankfurt a.M.: Rütten & Loening, 1920. S. 244. books.google.com-USA*

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Siehe auch: Untergang, Zerstörung
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