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* "Ach, Unsinn", sagte er [Beethoven], "ich habe nie daran gedacht, wegen Ruhm und Ehre zu schreiben. Was in meinem Herzen ist, muß heraus, und deswegen schreibe ich." - ''Carl Czerny: Erinnerungen aus meinem Leben. Hrsg. von Walter Kolneder, Baden-Baden 1968, S. 47. Hier zitiert nach [http://www.beethoven-haus-bonn.de/sixcms/detail.php?id=82464 beethoven-haus-bonn.de]. Mit abweichendem Wortlaut |
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* "Ach, Unsinn", sagte er [Beethoven], "ich habe nie daran gedacht, wegen Ruhm und Ehre zu schreiben. Was in meinem Herzen ist, muß heraus, und deswegen schreibe ich." - ''[[w:Carl Czerny|Carl Czerny]]: Erinnerungen aus meinem Leben. Hrsg. von Walter Kolneder, Baden-Baden 1968, S. 47. Hier zitiert nach [http://www.beethoven-haus-bonn.de/sixcms/detail.php?id=82464 beethoven-haus-bonn.de]. Mit abweichendem Wortlaut: |
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* "Ach, Unsinn", sagte er, "ich habe niemals daran gedacht, für den Ruf und die Ehre zu schreiben. Was ich auf dem Herzen habe, muß heraus, und darum schreibe ich." - ''bei Ludwig Nohl: Beethoven. Nach den Schilderungen seiner Zeitgenossen. Cotta Stuttgart 1877. [https://archive.org/stream/beethovennachde01nohlgoog#page/n63/mode/2up/search/niemals S. 37 archive.org]. Erstmals in englischer Übersetzung als "Recollections of Beethoven. By Carl Czerny" in Cock's Musical Miscellany vol. 1 (London 2. August 1852) und Dwight's Journal of Music vol. 1 (Boston 18. September 1852 [https://archive.org/stream/dwightsjournalof12dwig#page/n195/mode/2up/search/nonsense Seite 186 archive.org]): '' "Oh! nonsense," he said, "I never thought of writing for fame or honor. What is in my heart must come out, and that is why I write." |
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** "Ach, Unsinn", sagte er, "ich habe niemals daran gedacht, für den Ruf und die Ehre zu schreiben. Was ich auf dem Herzen habe, muß heraus, und darum schreibe ich." - ''bei Ludwig Nohl: Beethoven. Nach den Schilderungen seiner Zeitgenossen. Cotta Stuttgart 1877. [https://archive.org/stream/beethovennachde01nohlgoog#page/n63/mode/2up/search/niemals S. 37 archive.org]. Erstmals in englischer Übersetzung als "Recollections of Beethoven. By Carl Czerny" in Cock's Musical Miscellany vol. 1 (London 2. August 1852) und Dwight's Journal of Music vol. 1 (Boston 18. September 1852 [https://archive.org/stream/dwightsjournalof12dwig#page/n195/mode/2up/search/nonsense Seite 186 archive.org]): '' "Oh! nonsense," he said, "I never thought of writing for fame or honor. What is in my heart must come out, and that is why I write." |
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* "[[Schiller]]s Dichtungen sind für die Musik äußerst schwierig. Der [[Tonsetzer]] muß sich weit über den Dichter zu erheben wissen. Wer kann das bey Schiller? Da ist [[Goethe|Göthe]] viel leichter!" - ''Carl Czerny: Anekdoten und Notizen über Beethoven [Manuskript, 1852]. In: Über den richtigen Vortrag der sämtlichen Beethoven'schen Klavierwerke, Hrsg. [[w:Paul Badura-Skoda|Paul Badura-Skoda]], Universal-Edition, Wien 1963, [https://books.google.de/books?hl=de&id=Cl8YAQAAIAAJ&dq=%22schillers+dichtungen%22 S. 19 books.google]'' |
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* [[Bettina von Arnim|Bettina]] läßt in dem enthusiastischen Briefe, den sie über Beethoven an Göthe schreibt, den großen Tondichter sagen: „wenn ich die Augen aufschlage, so muß ich seufzen, denn was ich sehe, ist gegen meine Religion und die Welt muß ich verachten, die nicht ahnt, daß Musik höhere Offenbarung ist, als alle Weisheit und Philosophie, sie ist der Wein, der zu neuen Erzeugungen begeistert und ich bin der Bachus, der für die Menschen diesen herrlichen Wein keltert und sie geistestrunken macht, [...]!" Ob Beethoven wirklich so gesprochen hat? Schwerlich — es war seine Art so nicht. Also hat Bettina wohl verschiedene seiner Aeußerungen zusammengefaßt und nach ihrer Art ausgedrückt — oder aber sie hat geradezu gedichtet, was Beethoven allenfalls hätte mit Fug und Recht sagen können. Und fürwahr, damit hat das seltsam geniale Wesen hier das Rechte getroffen. - ''August Wilhelm Ambros: Das ethische und religiöse Moment in Beethoven. In: Culturhistorische Bilder aus dem Musikleben der Gegenwart. Leipzig 2. Auflage 1865. [http://books.google.de/books?id=3Cc9AAAAcAAJ&pg=PA16&dq=Offenbarung S. 16 /books.google.de]; vgl. Goethe's Briefwechsel mit einem Kinde. Seinem Denkmal. Zweiter Theil. Berlin 1835. [http://books.google.de/books?id=W2k6AAAAcAAJ&pg=PA192&dq=augen S. 192 f.] |
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* [[Bettina von Arnim|Bettina]] läßt in dem enthusiastischen Briefe, den sie über Beethoven an Göthe schreibt, den großen Tondichter sagen: „wenn ich die Augen aufschlage, so muß ich seufzen, denn was ich sehe, ist gegen meine Religion und die Welt muß ich verachten, die nicht ahnt, daß Musik höhere Offenbarung ist, als alle Weisheit und Philosophie, sie ist der Wein, der zu neuen Erzeugungen begeistert und ich bin der Bachus, der für die Menschen diesen herrlichen Wein keltert und sie geistestrunken macht, [...]!" Ob Beethoven wirklich so gesprochen hat? Schwerlich — es war seine Art so nicht. Also hat Bettina wohl verschiedene seiner Aeußerungen zusammengefaßt und nach ihrer Art ausgedrückt — oder aber sie hat geradezu gedichtet, was Beethoven allenfalls hätte mit Fug und Recht sagen können. Und fürwahr, damit hat das seltsam geniale Wesen hier das Rechte getroffen. - ''August Wilhelm Ambros: Das ethische und religiöse Moment in Beethoven. In: Culturhistorische Bilder aus dem Musikleben der Gegenwart. Leipzig 2. Auflage 1865. [http://books.google.de/books?id=3Cc9AAAAcAAJ&pg=PA16&dq=Offenbarung S. 16 /books.google.de]; vgl. Goethe's Briefwechsel mit einem Kinde. Seinem Denkmal. Zweiter Theil. Berlin 1835. [http://books.google.de/books?id=W2k6AAAAcAAJ&pg=PA192&dq=augen S. 192 f.] |
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