Angela Merkel

aus Wikiquote, der freien Zitatsammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Angela Merkel (*1954)

deutsche Politikerin (CDU)

Zitate mit Quellenangabe

nach Jahren geordnet

2017

  • "Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei, das habe ich in den letzten Tagen erlebt. Und deshalb kann ich nur sagen: Wir Europäer müssen unser Schicksal wirklich in unsere eigene Hand nehmen. [...] wir müssen selber für unsere Zukunft kämpfen, als Europäer, für unser Schicksal." - Nach dem G7-Gipfel in Taormina bei einer Wahlkampfveranstaltung mit Horst Seehofer in einem Bierzelt in München-Trudering am 28. Mai 2017, spiegel.de

2015

  • "Es liegt nicht in meiner Macht – und nicht in der Macht irgendeines Menschen in Deutschland – zu bestimmen, wie viele Menschen hierher kommen." - Im Interview mit Anne Will am 7. Oktober 2015, tagesspiegel.de
  • "Ich muss ganz ehrlich sagen: Wenn wir jetzt noch anfangen müssen, uns dafür zu entschuldigen, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land." - Pressekonferenz mit dem österreichischen Bundeskanzler Faymann am 15. September 2015, bundesregierung.de
  • "Deutschland ist ein starkes Land. Das Motiv, mit dem wir an diese Dinge herangehen, muss sein: Wir haben so vieles geschafft – wir schaffen das! Wir schaffen das, und dort, wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden" - auf der Sommerpressekonferenz am 31.8.2015 zum Thema der "vielen Menschen aus aller Herren Länder, die bei uns in Deutschland Zuflucht suchen" bundesregierung.de
  • "Von meiner Seite möchte ich sagen, dass unser früherer Bundespräsident Christian Wulff gesagt hat: 'Der Islam gehört zu Deutschland.' Das ist so; dieser Meinung bin ich auch." - Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem türkischen Ministerpräsidenten Davutoğlu am 15. Januar 2015, Stephan Detjen: „Die Geschichte eines Satzes“, deutschlandfunk.de 13. Januar 2015

2013

  • "Das Internet ist für uns alle Neuland, und es ermöglicht auch Feinden und Gegnern unserer demokratischen Grundordnung natürlich, mit völlig neuen Möglichkeiten und völlig neuen Herangehensweisen unsere Art zu leben in Gefahr zu bringen." - auf einer Pressekonferenz mit US-Präsident Barack Obama am 19. Juni 2013, orf.at, https://www.youtube.com/watch?v=2n_-lAf8GB4 bei 2:33
  • " Ich habe, seitdem wir über die NSA sprechen, auch immer wieder gegenüber dem amerikanischen Präsidenten deutlich gemacht: Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht - das habe ich im Juni, als er in Berlin war, gesagt, auch im Juli und gestern in einem Telefonat -, und zwar aus dem Interesse für die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland." - Pressestatement vor der Sitzung des Europäischen Rates in Brüssel am 24. Oktober 2013. bundesregierung.de

2012

  • "Keine Euro-Bonds, solange ich lebe." - „Keine Euro-Bonds, solange ich lebe“ zitiert aus einer Sitzung der FDP-Bundestagsfraktion am Dienstag, 26. Juni 2012 spiegel.de

2011

2010

  • "Laßt uns doch mal über das Christentum wieder reden. Laßt uns das doch mal mit fröhlichem Herzen verkünden. Wie oft machen wir denn das?" – im Oktober 2010 auf dem Deutschland-Tag der Jungen Union spiegel.de[1]
  • "Man könne in Europa nicht zusammenarbeiten, wenn die Politik danach ausgerichtet werde, wie viele Menschen gerade auf der Straße stehen." – September 2010 bezüglich den Demostrationen gegen Stuttgart21 [2]ngz-online.de

2009

  • "Es gibt das Gerücht, dass Staaten nicht pleitegehen können. Dieses Gerücht stimmt nicht." - auf einer Veranstaltung der Privatbank Metzler im Januar 2009 (Der Spiegel Nr. 5/2009 vom 26.01.2009, Titelstory: "Irgendwann ist Zahltag", Seite 50, 2. Spalte) spiegel.de
  • "Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial – und das macht die CDU aus." - in der ARD-Sendung "Anne Will" am 22.März 2009, sueddeutsche.de

2008

  • "Wir werden nicht zulassen, dass technisch manches möglich ist, aber der Staat es nicht nutzt." - Zum Thema Überwachung auf einer Wahlkampfveranstaltung in Osnabrück, [3] Mitschnitt, Januar 2008
  • „Jede Bundesregierung und jeder Bundeskanzler vor mir waren der besonderen historischen Verantwortung Deutschlands für die Sicherheit Israels verpflichtet. Diese historische Verantwortung Deutschlands ist Teil der Staatsräson meines Landes. Das heißt, die Sicherheit Israels ist für mich als deutsche Bundeskanzlerin niemals verhandelbar.“ - Rede vor der Knesset in Jerusalem, 18. März 2008, zitiert in: Markus Kaim: Israels Sicherheit als deutsche Staatsräson – Was bedeutet das konkret?, Aus Politik und Zeitgeschichte Nr. 6/2015.

2007

  • "Aber Demokratie ist nicht immer eine Sache von einsamen Entscheidungen, sondern in der Regel ein Geschäft der Meinungsbildung vieler." - In einem Interview mit der Berliner Zeitung, berlinonline.de, 7. November 2007
  • "Ich ahne, wovon ich spreche, meine Damen und Herren." - Auf einer Rede anlässlich des Steinkohletages, bundesregierung.de
  • "Man bekommt beim Schweigen ganz gut ein Maß für die Zeit." - Süddeutsche Zeitung Nr. 86/2007 vom 14. April 2007, S. VIII
  • "Mit dem Kopf durch die Wand wird nicht gehen. Da siegt zum Schluss immer die Wand." - spiegel.de

2006

  • "China muss lernen, mit dem geistigen Eigentum so umzugehen, wie wir das gewöhnt sind, denn das ist Raub, wenn man da einfach kopiert." - Interview mit dem ZDF, bundesregierung.de, 23. Mai 2006
  • "Der Maßstab der CDU ist und bleibt das christliche Menschenbild. Das ist auch Absage an jedwede Ideologie"; auf der Wertekonferenz der CDU, 20. Februar 2006, Netzeitung
  • "Der Staat muss fördern und darf nicht einschränken. In diesem Sinne muss er Gärtner sein und nicht Zaun. Wir sollten den Menschen zutrauen, dass sie sich engagieren und Verantwortung übernehmen wollen." - Interview in der Süddeutschen Zeitung, 20. Mai 2006, bundeskanzlerin.de
  • "Es ist wahr: Europa ist kein Christenklub. Aber wahr ist auch: Europa ist ein Grundwerteklub. Hier bei uns gelten Menschen- und Bürgerrechte. Diese Menschen- und Bürgerrechte beruhen bei uns ganz wesentlich auf dem Menschenbild des Christentums." - Rede auf dem 20. Bundesparteitag der CDU am 27. November 2006 in der Dresdner Frauenkirche, dresden2006.cdu.de
  • "Nicht jede heilige Kuh kann mit einem Prinzip gerechtfertigt werden." - Rede im Bundestag, März 2006, sueddeutsche.de
  • "Wenn wir nicht heute helfen, die Probleme vor Ort zu lösen, werden sie uns eines Tages im eigenen Land einholen." - 24. Mai 2006, zeit.de
  • "Wer weiß, wie dem demografischen Wandel erfolgreich zu begegnen ist, den beglückwünsche ich"; Bundespressekonferenz 20.08.2006, sueddeutsche.de

2005

2004

  • "Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert." - FAZ.net, 20. November 2004
  • "Ich denke an dichte Fenster! Kein anderes Land kann so dichte und so schöne Fenster bauen." - BILD-Zeitung, 29. November 2004 auf die Frage, welche Empfindungen Deutschland in ihr weckt
  • "Vor lauter Globalisierung und Computerisierung dürfen die schönen Dinge des Lebens wie Kartoffeln oder Eintopf kochen nicht zu kurz kommen." - Rede auf dem Hessentag in Heppenheim vor 4000 Landfrauen in: Handelsblatt, 24. Juni 2004

Zugeschrieben

  • "Sozial ist, was Arbeit schafft." - Für Wachstum - Sozial ist, was Arbeit schafft. Gemeinsamer Beschluss der Präsidien von CDU und CSU. München, 4. Mai 2003, UID-Dokumentation 14/2003 S.2

Zitate mit Bezug auf Angela Merkel

Weblinks

Commons
Commons führt Medien zu Angela Merkel.
Wikinews
Wikinews führt Nachrichten zu Angela Merkel.