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Benutzer Diskussion:Skipper Michael~dewikiquote

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aus Wikiquote, der freien Zitatsammlung
Letzter Kommentar: vor 12 Jahren von Skipper Michael
Sonnenblume
Sonnenblume

Hallo Skipper Michael, herzlich willkommen bei Wikiquote! Wir freuen uns hier über jeden, der sich aktiv am Aufbau einer freien Zitatesammlung beteiligen möchte. Für den Einstieg kann ein Blick in folgende Artikel helfen: Erste Schritte und Richtlinien. Fragen kann man unter Fragen zur Wikiquote stellen oder komm in den Chat #wikiquote-de (dort ist aber nur sehr selten jemand anzutreffen). Bitte beachte, dass aus urheberrechtlichen Gründen bei Zitaten eine ordentliche Quellenangabe erforderlich ist. Ein Blick in Was Wikiquote nicht ist kann helfen, Irrtümer zu vermeiden. Viel Spaß!

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Liebe Grüße, Vsop.de (Diskussion) 00:19, 28. Mär. 2013 (CET)Beantworten


Auch für das beim Josef Sayer Erfasste sehe ich keine WQ:RK#Verbreitung als Zitat. Ein Interview in einer großen Zeitung, das von einer Vorabmeldung begleitet wird, die dann viele Blätter bringen, genügt nicht. WQ sammelt Zitate, die über die Tagesaktualität hinaus verwendet werden. Das kann man von dem Sayer-Ausspruch sicher noch nicht sagen. Zudem zitiert Sayer seinerseits ja auch nur, was Bergoglio seiner Darstellung nach in Aparecida sagte. Dann kann man Sayer aber nicht als Autor auftreten lassen. Die bei w:Franziskus (Papst) eingestellten Auszüge aus seiner Predigt vom 19.03.2013 sind ebenfalls keine Zitate iSv WQ. Da haben sich bloß Leute ausgetobt, die copy & paste mit der Arbeit an einer Enzyklopädie verwechseln. --Vsop.de (Diskussion) 00:19, 28. Mär. 2013 (CET)Beantworten

Hallo Vsop! Meinen Dank für die Begrüßung, mehr aber noch für Deine Kritik!
Über die Tagesaktualität hinaus? Ok! Das Sayer-Zitat über den Papst ist mindestens für dessen gesamtes Pontifikat, vermutlich aber bis zum Ende des menschenverachtenden Neoliberalismus programmatisch und als der signifikante Wendepunkt der Kirchenpolitik ein historisches Ereignis für alle Zeit (glücklicherweise passen die Zeitpunkte von Wahl und Veröffentlichung des Zitats direkt zusammen...). Der Papst hat diese neue Richtung zudem wiederholt und erst jetzt - den heutigen Nachrichten zufolge - wieder bestätigt (Gründonnserstagsmesse). Soviel zur Bedeutung. Nun noch zur Verbreitung. Über meine Schwester, die eine der höchsten Laienpositionen ihrer Diozese innehat, und meine Neffen, die als "Missionar auf Zeit" gearbeitet haben, bestehen viele Verbindungen nach Lateinamerika. Von dort kommen Fragen, wieso eigentlich eine dt. Zeitung zitiert werde, wenn es um einen südamerikanischen Papst gehe!
Eine ganz andere Sache ist die Frage der Autorenschaft: genau da habe ich auch - und zwar gleich in zwei Richtungen - überlegt: a) Zudem zitiert Sayer seinerseits ja auch nur, was Bergoglio seiner Darstellung nach in Aparecida sagte. sagst Du. Naja, ob "in Aparecida" weiß ich nicht, von dort kommt das in den Artikeln ebenfalls meist miterwähnte Abschlußdokument der Synode. Aber ansonsten war genau das mein Gedanke gewesen. Aber stimmt das eigentlich? Sicher? Laß uns, liebe Vsop, mal im Zusammenhang logisch analysieren, Du hast ja bemerkenswerter- wie freundlicherweise den Artikel selbst gelesen: die Headline (›Ein Papst gegen die "rechte Szene"‹) ist natürlich geballter Schwachsinn, eine gezielte Verwechselung unterschiedlicher Begriffe mit gleichem Wortlaut, möglich nur durch einerseits die Verkürzung und andererseit durch die weitest verbreitete Unkenntnis davon, daß es den Begriff auch in der Kirche gibt, wo er keine Nazis, Neonazis, Faschisten etc. bezeichnet, sondern jene Kräfte (vorallem im höheren Klerus), die an überkommenen Denkweisen und Machtstrukturen festhalten.
Unter der Headline folgt nun nach einem Bildchen eine kurze Einleitung, die eine Brücke schlägt von der - nun richtig gestellten - Headline zu deren Autor Josef Sayer, und dann kommt das Interview. Darin die 5. Frage: "Welchen Beitrag hat Bergoglio dazu geleistet?" und die Antwort: "Ich habe aus seinem Mund die schärfste Verurteilung des neoliberalen Wirtschaftsmodells vernommen, die ich bis dahin gehört habe: Diese globale Wirtschaftsordnung braucht die Armen nicht. Sie sind nicht nur Marginalisierte und Ausgeschlossene, sondern lediglich „Abfall“. Diese Aussage mit ihrem klaren Blick für die Realität, für Ungleichheit und Ungerechtigkeit prägt auch das Schlussdokument von Aparecida." Was hat der Papst wörtlich gesagt? In welcher Sprache? Sayer behauptet nicht, ein wörtliches Zitat wiederzugeben. Meineswissens sprechen beide fließend Deutsch und Spanisch (Sayer war von 80 bis 88 in Peru, erst in den Anden bei der Landbevölkerung, dann in den Slums von Lima). In welcher Sprache unterhielten sie sich? Sayer gibt - das dürfen wir, denke ich mal, voraussetzen - eine Aussage des damaligen Kardinals und jetzigen Papstes inhaltlich unverfälscht wieder. Das ist schon viel, genaugenommen sogar sehr viel, wenn man den sonst üblichen Umgang mit den Worten anderer sieht. Aber es ist nun mal möglicherweise kein Zitat, zumindest ist es nicht als solches ausgewiesen, sondern "nur" als Aussage. Das "Zitatsein" ist also nicht auszuschließen, aber eben auch nicht nachzuweisen. Ganz sicher aber ist - so wie ich es da sehe - der gesamte Absatz wörtliche Rede von Sayer. Das genau ist ja der Unterschied zwischen der Aufzeichnung eines Interviews und der Schilderung von / dem Bericht über / der Zusammenfassung von einem Gespräch.
b) nun meine andere Überlegung: ist der Interviewer der Autor oder Sayer? Am einfachsten ist es bei einem Fernsehinterview: Die "Rechte" liegen beim Hersteller, bei der Anstalt oder bei beiden; "Autor" sind Ideengeber und/oder Regisseur, was aber der einzelne im Interview sagt, ist und bleibt aber dessen geistiges Eigentum, solange er nicht selbst zitiert. Wenn also das Interview korrekt wiedergegeben ist, so ist und bleibt eine Wiedergabe der Wiedergabe doch immer noch ein Zitat des Originalwortlautes. Wie aber ist das nun bei dem Abdruck eines Interviews in einer Zeitung? Die Wiedergaberechte liegen unbedingt beim Herausgeber, möglicherweise zugleich beim Artikelautor, doch auch da gilt: was aber der einzelne im Interview ... etc. Allenfalls könnte man daher sagen ›zitiert nach‹, aber dafür habe ich hinter die exakte Quellenangabe extra noch das exaktere "Joachim Frank interviewt Josef Sayer" gesetzt.
Natürlich ist bei Zitaten die klare Quellenlage unabdingbar, ebenso die exakte und leicht nachprüfbare Quellenangabe. Aber ebenso wichtig scheint mir, daß schon bei uns die Darstellung so klar ist, daß eine Überprüfung der Quelle garnicht mehr nötig ist, dennoch durchgeführt aber nur jeden Buchstaben bei uns bestätigt.
Damit stellt sich mir die Sache so dar, daß ich die Autorenschaft nicht beim Interviewer finden kann, aber zZ. auch nicht unbedingt beim Papst, was sich aber noch ändern kann (zB. möglicherweise "wie ich schon zu Herrn Sayer gesagt habe ...."), woraufhin wir natürlich nochmal nachbessern müßten. Doch bis dahin sehe ich Sayer als Autor, wobei unbedingt dazugehört, daß es um den Papst geht, und ebenso der Zitatanfang "Ich habe aus seinem Mund die schärfste Verurteilung ...", damit die ganze Chose von Anfang an glasklar bleibt.
Soviel dazu, entschuldige bitte, daß ich mich nicht kürzer fassen konnte. Und erlaube mir bitte noch ein paar Worte zum derzeitigen Inhalt des "Artikels" (und zu den Zitaten in der wp):
I. Hier: der Inhalt der Zitate ist gut und inhaltlich richtig und pastoraltheologisch wichtig. Sicher aber scheint mir, daß fast alles Übersetzungen sind. Vier mögliche Primärquellen sind auf der verlinkten Seite von Radion Vatican angegeben: "El Jesuita", vermutlich ein Ordensperiodikum der Jesuiten, möglicherweise ordensweit in spanischer Ausgabe, möglicherweise "nur" der argentinischen Ordensprovinz; "nach der Tageszeitung „Il Fatto Quotidiano“, 13. März 2013" nachprüfbar, aber schon seitens Radio Vatican nur "nach" wiedergegeben, also kein Zitat; "Brief zur Senatsabstimmung in Buenos Aires über ein Gesetz zur Legalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen und der Adoption durch Homosexuelle, 15. Juli 2010" - ganz sicher so autentisch, wie eine Übersetzung nur sein kann und ebenfalls nachprüfbar; "Was ich beim Konsistorium gesagt hätte - Interview mit Kardinal Jorge Mario Bergoglio, in: 30 Tage, 11/2007": wohl wieder ein Periodikum, möglicherweise der kna, des Radio Vatican oder wieder der Jesuiten, vermutlich sogar auf Deutsch. So weit, so gut. Aber Du hast Recht mit Deiner Kritik: a) die ersten drei sind spanisch, der Übersetzer ist nirgendwo explizit mitangegeben, b) die Verbreitung läßt sogar innerhalb der Kirche noch sehr zu wünschen übrig, c) die Überprüfung der Quellen ist selbst für "Insider" sehr schwierig, außer bei der Zeitung, bei der aber Spanischkenntnisse nötig sind und nach der zitiert wurde, wo man also ert noch sehen muß, was genau dort überhaupt steht. Ein Außenstehender kann damit garnichts anfangen. - Dessen ungeachtet sind sie gut und brauchbar für zB. ein Bild des Papstes. Aber hierher gehören sie nicht unbedingt. Jedenfalls nicht jetzt und ohne Ergänzung. Ob man einen Link herein nimmt, zB. "... zu Positionen und Meinungen siehe hier.", das wäre - möglicherweise, dazu bin ich hier noch zu unerfahren - überlegenswert.
II. Artikeltext hier: "Priester" - das ist zwar ein schönes Zeichen von Bescheidenheit, aber kein Artikeltext, da gehören noch viele Daten dazu.
III. WP-Artikel: was da aus welcher Version übernommen werden kann, müßte unbedingt mit der Lupe überprüft werden, nicht nur auf die Verbreitung, sondern auch auf die Bedeutung hin. Manches ist uralt, aber endlich mal klar und prägnant gesagt, das paßt hervorragend für wp-Artikel über zB. "Kirche und Abtreibung" oder "Kirche und Homosexualität", bis aber etwas davon hier her paßt (si!) dürfte wohl noch so mancher Tropfen Wasser den Rhein und so mancher Tropfen Wein meine Kehle hinuntergeflossen sein. Anderes aber könnte für uns durchaus relevant sein, da es nicht nur inzwischen weltweit bekannt ist ("Meine Brüder, die Kardinäle [...] ans Ende der Welt [...] Gute Nacht!"), sondern auch ein bezeichnendes Schlaglicht auch die Person und die Persönlichkeit des Papstes wirft, besonders auf seine Bescheidenheit und seinen Humor. Aber wie gesagt, da muß jedenfalls mit engmaschigem Sieb gesiebt werden.
So, und nun hab ich Deine Zeit und Geduld wirklich lange genug beansprucht. Lieben Gruß, --Skipper Michael (Diskussion) 18:46, 28. Mär. 2013 (CET)Beantworten

Dein Konto wird umbenannt

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23:44, 17. Mär. 2015 (CET)

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05:54, 19. Apr. 2015 (CEST)