Deutsch

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Zitate[Bearbeiten]

  • "Als ich nach Berlin zurückkam und durch die Stadt fuhr, hat mich überrascht, wie die deutsche Sprache mit Anglizismen verhunzt wird. Warum machen die das? Coffee to go! Zeitung to go! Shoppen ohne zu stoppen! So ein Quatsch! Wollen die, dass wir alle verblöden?" - Angelika Schrobsdorff, Stern Nr. 39/2008 vom 18. September 2008, S. 152; Anmerkung: von 1970 bis 2006 hat Schrobsdorff nicht in Deutschland gelebt
  • "Da aber der Deutsche keine Zeit so gern erlebt als Bedenkzeit - zu seinem größten Schritt, den er tat, nämlich ins Leben, nahm er sich gar eine Bedenkewigkeit -: so gibt er dem festen langsamen Schreiben den Preis vor dem leichten her- und wegrauschenden Sprechen; ungleich dem Süden ist er weniger ein redseliges als ein schreibseliges Volk, wie seine Registraturen und Bücherschränke ansagen." - Jean Paul, Levana, 1. Bruchstück, 2. Kap. , § 13, gutenberg-for-kids.de
  • "Das ist Italien das ich verließ. […] Deutsche Redlichkeit suchst du in allen Winkeln vergebens;//Leben und Weben ist hier, aber nicht Ordnung und Zucht; // Jeder sorgt nur fuer sich, misstraut dem Andern, ist eitel, // Und die Meister des Staats sorgen nur wieder fuer sich. " - Johann Wolfgang von Goethe: Venetianische Epigramme, 4.
  • "Der deutsche Negativismus hielt das Land am Laufen. Die Deutschen wollten denken: O Gott, die Wirtschaft krepiert, o Gott, noch mehr Arbeitslose, damit sie im Angesicht der eingebildeten Katastrophe dann noch verbissener, noch mehr arbeiteten." - Ronald Reng, Mein Leben als Engländer, Köln, 2003, S. 200. ISBN 3462033395
  • "Der wohl hervorstechendste und auch erschreckendste Aspekt der deutschen Realitätsflucht liegt in der Haltung, mit Tatsachen so umzugehen, als handele es sich um bloße Meinungen." - Hannah Arendt, Nach Auschwitz. Essays & Kommentare 1 spiegel.de
  • "Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust II, Vers 6771 / Baccalaureus
  • "Keine zwei Dinge konnten einander an sich fremder sein, als das römische Papsttum und der Geist deutscher Sitten." - Johann Gottfried Herder, Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit
  • "Unser Heil - manche Wörter muss man wirklich unter Schuttbergen ausgraben -, unser Heil in diesem zur Zeit so heillosen Land ist unsere deutsche Sprache. Sie ist differenziert, genau, subtil, liebevoll, scharf und behutsam zugleich. Sie ist reich. Sie ist der einzige Reichtum in diesem Land, das sich reich glaubt und es nicht ist. Sie ist all das, was dieses Land nicht mehr ist, noch nicht wieder ist, vielleicht nie mehr sein wird." - Wim Wenders, film-dienst.kim-info.de
  • "Wenn ein Dutzend deutscher Korrespondenten in Washington die deutsche Sprache zum schlechteren verändert hat - warum sollten die 30.000 Journalisten der Bundesrepublik nicht imstande sein, sie zum besseren zu verändern?" - Wolf Schneider, Verein Deutsche Sprache e. V.

Sprichwörter und Volksmund[Bearbeiten]

  • "Deutsche Sprache, schwere Sprache." - Volksmund

Werbesprüche[Bearbeiten]

  • "Wir können alles. Außer Hochdeutsch." - Werbespruch, Baden-Württemberg, 2002

Weblinks[Bearbeiten]

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Siehe auch: Deutschland, Deutscher, Sprache
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Vergleiche auch: Französisch, Esperanto, Englisch
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