Günter Wallraff

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Günter Wallraff (*1942)[Bearbeiten]

deutscher Journalist und Autor

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Aber man muss sich verkleiden, um die Gesellschaft zu demaskieren, muss täuschen und sich verstellen, um die Wahrheit herauszufinden." - Ganz unten, Köln, 1985. ISBN 3462019244. Anmerkung: für Recherchen zu dem Buch gab sich Wallraf als Türke aus
  • "Die Verschärfung des Asylrechts, der Fremdenhass, die zunehmende Gettoisierung - ich wusste davon und hatte es doch nie erfahren." - Ganz unten, Köln, 1985. ISBN 3462019244.
  • "Ein Stück Apartheid findet mitten unter uns statt - in unserer Demokratie." - Ganz unten, Köln, 1985. ISBN 3462019244.
  • "Durch die Unsicherheit und Angst meines übermächtigen Gegners überwand ich meine eigene Unsicherheit und Angst." - Zeugen der Anklage. Köln, 1979. ISBN 3462015400
  • "Es gibt inzwischen genug Menschen, denen man ihre Obdachlosigkeit gar nicht ansieht. Sie sehen so aus, als kämen sie gerade aus dem Büro. Man erkennt es nur an kleinen Zeichen: die Haare sind ungekämmt, der Anzug ein bisschen verknittert..." - Unter null: www.zeit.de/, 4. März 2009
  • "Ohne Springer wäre diese Republik heute demokratischer; es gäbe weniger Nationalismus und Rassismus, weniger Polizeistaat, weniger Schnüffler, weniger Misstrauen, weniger Lüge, weniger Prostitution, sexuelle wie politische. Die Bundesrepublik wäre ein friedlicheres Land, nicht so gefährlich für seine Nachbarn und seine eigenen Minderheiten." - Zeugen der Anklage, Kapitel "Der 'Bild'-Konzern", zitiert Gudrun Kruip: Das Weltbild des Springer-Verlags, Oldenbourg Wissenschafts-Verlag 1999, Seite 257
  • "Öffentlichkeit ist der Sauerstoff der Demokratie." - Kölnische Rundschau, 23. September 2007