Walther Rathenau

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Walther Rathenau

Walther Rathenau (1867-1922)[Bearbeiten]

deutscher Industrieller und Politiker

Überprüft[Bearbeiten]

  • "Das höchste Glück des Menschen ist die Befreiung von der Furcht, also vom Zweck." - "Auf dem Fechtboden des Geistes - Aphorismen aus seinen Notizbüchern", nach der Auswahl Wiesbaden 1953, Seite 71, zitiert nach walter-rathenau.de
  • "Denken heißt Vergleichen!" - Inschrift U-Bahn-Station Rathenauplatz, Nürnberg, aus "Auf dem Fechtboden des Geistes - Aphorismen aus seinen Notizbüchern", nach der Auswahl Wiesbaden 1953, Seite 32, zitiert nach walter-rathenau.de
  • "Die Klage über die Schärfe des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen." - Von der Grundlage der Geschäfte. In: Gesammelte Schriften, 4. Band. Berlin: Fischer, 1918. S. 90 Google Books-USA*
  • "In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form. Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes." - Walther Rathenau: Gesammelte Schriften in fünf Bänden, Bd. 4, Berlin 1918, S. 227
  • "Verschmilzt die Wirtschaft Europas zur Gemeinschaft, und das wird früher geschehen als wir denken, so verschmilzt auch die Politik." - Walther Rathenau: Gesammelte Schriften in fünf Bänden, Bd. l, Berlin 1918, S. 278
  • "Wäre die Liebe ein physikalisches Phänomen, als Freude am Besitz, Freude an Vollkommenheit, Erinnerung an Freude oder dergleichen, so liebten wir nicht Unvollkommenes, Abwesendes, Tote. Je vollkommener und je gegenwärtiger etwas ist, desto schwerer ist es uns, es zu lieben." - "Auf dem Fechtboden des Geistes - Aphorismen aus seinen Notizbüchern", nach der Auswahl Wiesbaden 1953, Seite 24, zitiert nach walter-rathenau.de
  • "Das mittlere Denken, das Denken in bekannten, leicht erlernbaren Formen, mit modemäßig wechselnden, leicht erlernbaren Begriffen, rast im Gehirn des Volkes und erstickt alles tiefe Denken. Der Reisende im Eisenbahnabteil verzehrt sein Butterbrot und widerlegt im Kauen alle Weisheit von Hammurabi bis Hegel." - Kritik der dreifachen Revolution, Nördlingen 1987, S. 23.

Unvollständige Quellengabe (Hinweis)

  • "Gerechtigkeit entspringt dem Neide, denn ihr oberster Satz ist: Allen das Gleiche." - Auf dem Fechtboden des Geistes. Aphorismen aus seinen Notizbüchern
  • "Im Alter waren wir jung. Im Neuen werden wir alt sein." - Auf dem Fechtboden des Geistes. Aphorismen aus seinen Notizbüchern
  • "Zum Beweisen sind die Privatdozenten da." - Auf dem Fechtboden des Geistes. Aphorismen aus seinen Notizbüchern

Zugeschrieben[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons
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