Diskussion:Wolfgang Pauli

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  • "ES GIBT KEINEN GOTT, UND PAUL [Dirac] IST SEIN PROPHET!" Aussage Wolfgang Paulis in einer Diskussion mit Paul Dirac über dessen Löchertheorie: Die Antimaterie (genauer: das Positron) soll aus einem Meer physikalisch unbeobachtbarer Elektronen mit negativer Energie entstehen. Beim "Sprung" in die beobachtbare physikalische Welt soll es dann sogar noch Löcher in diesem Meer hinterlassen. Die physikalisch unhaltbare metaphysische Begründung des Positrons durch Dirac veranlasste "das Gewissen der Physik" (W. Pauli) zu der obigen ironischen Aussage. Sie gilt auch heute noch, doch kaum ein Physiker beschäftigt sich mit der metaphysischen Begründung der Antimaterie. [Zitiert in E.P. Fischer, An den Grenzen des Denkens, Herder, Freiburg, 2000, S. 66, sowie in Heisenberg, W., Der Teil und das Ganze]
  • "Everything comes to him who knows how to wait." Antwort-Telegramm Wolfang Paulis nach Los Alamos, von wo ihn 20 Jahre nach seiner Postulierung des Neutrinos/Antineutrinos die Nachricht erreichte, dass es endlich nachgewiesen worden war. [Enz, Ch.P., Rationales und Irrationales im Leben Wolfgang Paulis, in: Der Pauli-Jung-Dialog, ed., Atmanspacher, Primas, et al., Springer, Berlin, 1995, S. 25]