Wikiquote:Löschkandidaten/Dezember 2005

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Archie Goodwin[Bearbeiten]

Der Spruch hat schon was, aber: kennt irgendjemand diesen Typen? Scheint mir doch sehr fraglich zu sein. Außerdem einen Comicautoren in einer Zitasammlung zu verewigen - räusper - das Comicals Medium ist ja nun weniger für seinen trefflich-geschliffenen Sprachgebrauch bekannt, als für textferne, sprich bildliche Unterhaltung.

  • Behalten - Der Mann existiert, ist ein bisschen prominent und hat einen guten Spruch zum Besten gegeben. Meines Erachtens genügt das. --Hattakiri 23:48, 1. Jan 2006 (UTC)
  • Behalten - Das Argument zieht nicht; Comicautoren sind nicht automatisch Deppen. --Thomas 23:51, 1. Jan 2006 (UTC)
  • Behalten - Naja, dass ich als Urheber der Seite für den Erhalt bin verwundert wohl nicht. Den Satz hat er übrigens im Vorwort des Abenteuer-Krimis "Manhutner" (Paperback-Version)formuliert; das Ding (Manhunter) wurde seinerzeit sogar in den Feuilletons amerikanischer Zeitungen wie der New York Times besprochen, war so ganz kulturfern also nicht. Und, ja, den Mann wird in einer Repräsentativumfrage wahrscheinlich nur ein Promille-Teil der Bevölkerung kennen: aber mit Ausnahme der Kuschel-Prominenz die durch Dauerpräsenz in Bunte, Bild und RTL-EXCLUSIV und ähnlichen Formaten der breiten Masse ins kollektive Gedächtnis gefrässt ist geht es wohl fast allen herausragende Menschen auf irgendeinem Gebiet so: nach der Logik müsste man vermutlich auch alle englischen Premierminsiter außer Churchill, Thatcher und Blair aus Wikiquote streichen, denn wer auf der Straße kennt noch Aberdeen oder Douglas-Home, die wenigsten, da bin ich sicher. Oder Schriftsteller: außer einem sehr kleinen Kreis an "Stars" sind die alle nur den wenigen 1000 Menschen bekannt die ihr Buch gelesen haben, damit aber sicher weitaus. Prominenz fängt nicht erst an wenn einen Millionen Rindviehcher kennen: einem Kreis von einigen tausend bekannt zu sein, spricht auch für gewisse Leistungen. Meist sogar eine Tiefenleistung die einem dauerhafte Klein-Prominenz verschafft anstatt der vergänglichen Breiten-Prominenz vieler Modells und Sing-Sang-Künstler. Man denke nur an die meisten Forscher (mein Chef hat beispielsweise dieses Jahr als erster Historiker aus Deutschland den renommierten Siemenspreis bekommen; aber kennen tut den Herren trotz hervorragender wissenschaftlicher Leistungen nur ein Publikum aus Universitätsprofessoren oder universitär täigen Menschen und bestenfalls ein paar interessierte Laien, die an den Themen zu denen er veröffentlicht, interessieren).

Es ist wohl ein Kennzecihen vieler wichtiger Leute, ob nun Maler oder Staatssekretär, dass sie nur einer fachinteressierten Minderheit bekannt sind und Otto-Normal-Bürger sie nicht kennt, weil man eben nicht alles mit sich im Kopf herumschleppen kann (und braucht). Deswegen gibt es ja auch Lexika: damit wichtiges Wissen, das permanent parat zu haben aber nicht not tut in seiner persönlichen berufs- und Alltagssphäre, verfügbar ist und man einen Anhaltspunkt über die Bedeutung eines naturgemäß einem eher unbekannten Menschen erhalten kann. Und den Grad der Prominenz als Indikator der Zitierwürdigkeit zu nehmen ist gelinde gesagt dumm: Heidi Klum, Bohlen oder Naddel und wie das ganze Gevieh heißt sollen mit wenig belangvollen und intiligenten Sprüchen zitiert werden nur weil sie momentan jeder kennt (in 50 Jahren aber keiner mehr), während ein Mann der nur "segmentielle Berühmtheit" für ein Fachpublikum besitzt, mit einem wie ich finde ziemlich schlauen (ok bin parteiisch) Spruch verbannt werden soll. --80.142.197.217 15:55, 2. Jan 2006 (UTC) Zsasz