Wilhelm Heinrich Riehl

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Wilhelm Heinrich Riehl

Wilhelm Heinrich Riehl (1823-1897)[Bearbeiten]

deutscher Kulturhistoriker, Schriftsteller und Journalist

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Das Weib wirkt in der Familie, für die Familie; es bringt ihr sein Bestes ganz zum Opfer dar; es erzieht die Kinder, es lebt das Lebens des Mannes mit; die Gütergemeinschaft der Ehe erstreckt sich auch auf die geistigen Besitzthümer, aber vor der Welt kommen die eigensten Gedanken, die eigensten sittlichen Thaten des Weibes meist nur dem Manne zu gut; auf seinem Namen häufen sich die Ehren, während man gar bald die Gattin vergißt, die ihm diese Ehren hat mitgewinnen helfen." - Die Familie. Stuttgart 1861. S. 115 books.google.de, gutenberg.spiegel.de
  • "Der praktische Staatsmann wird sich kaum vor Communismus und Socialismus fürchten, das sind Lehrgebäude der großen und kleinen Schulmeister, und die Schulmeister selber werden schon dafür sorgen, daß die Todten ihre Todten begraben." - Der vierte Stand. In: Deutsche Vierteljahrs Schrift. Stuttgart und Tübingen: Cotta, 1850, 4. Heft, S. 190 Google Books
  • "Nicht bloß die Proletarier bilden den vierten Stand, die Besitzlosen, die von der Hand zum Mund leben, die Heloten des Capitals, die beseelten Werkzeuge, welche als Rad, Walze, Kurbel von Fleisch und Blut neben den eisernen Rädern, Walzen und Kurbeln unlösbar und unerlösbar in den Mechanismus unserer märchenhaften Maschinenwelt eingekeilt sind: sie alle machen nur Ein Glied, und gerade das bewußtlosere des vierten Standes aus." - Die bürgerliche Gesellschaft: Der vierte Stand. Stuttgart und Tübingen, 1851. S. 268. Google Books

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