Benutzer:Der Stachel

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Dieser Account ist vom richtigen Stachel. Für Wikiquote möchte ich in Zukunft die eine oder andere Lesefrucht beisteuern, weiß zur Zeit aber noch nicht, welche Voraussetzungen für ein Zitat, das hier aufgenommen werden darf, bestehen. Momentan versuche ich, die Quellen der Zitate von Ludwig Feuerbach zu ermitteln und zu überprüfen.


„Nichts ist vollkommen auf dieser Welt
der Rose ist der Stachel beigesellt.“

(Heinrich Heine)



Als Gruß an meine Freunde und alle mir wohlgesinnten Wikipedia-Autoren:

Das Bild der anmutigen weißen Rose,
das mich zur Wahl des Benutzernamens "Weiße Rose"
und später "Der Stachel" inspiriert hat:

„Der Sieg des Lichts über die Dunkelheit“
Die weiße Rose ist Symbol für Reinheit und Unschuld, geistige Entfaltung und Anmut.


Aber die Nicht-Freunde sollen nicht leer ausgehen.
Als Gruß an alle "Gegner" - vor allem an jene,
die so gerne Listen erstellen und über mich Daten sammeln -
das nicht minder anmutige Bild einer Silberdistel:

Carlina acaulis3.jpg


Stachel gibt es in Wikipedia (fast) nicht mehr

Meine Mitarbeit in der deutschsprachigen Wikipedia, begonnen am 3. Dezember 2004, hatte ich zunächst aus Zeitgründen deutlich (z.Z. etwa auf ein Drittel) reduziert. Eigentlich hatte ich das schon lange vor, und ich wollte mich bereits zum zweiten oder dritten Jahrestag meiner Anmeldung weitgehend zurückzuziehen, bloß kamen dann immer Accountsperrungen dazwischen, die mich vom Rückzug abgehalten haben.

Seit der Sperre im Oktober 2007 gehöre ich zu den Illegalen oder Sans papiers in Wikipedia. Zunächst habe ich nur noch wenig geschrieben und mir überlegt, in welcher Form und in welchem Maße ich noch aktiv sein will. Ab dem Frühjahr 2008 schrieb ich wieder häufiger, wenn auch nicht im alten Umfang. Seit dem Herbst/Winter 2008 beträgt meine Aktivität kontinuierlich schätzungsweise zwei Drittel meiner früheren Aktivität, wobei ich mich auf regionale, philosophische und wirtschaftspolitische Themen konzentriere. Neben Themen, die ich früher schon bearbeitet habe, traten einige neue Themen, beispielsweise Musik. Auch politische Themen bearbeite ich weiterhin, wenn auch deutlich seltener als früher. Dort haben sich inzwischen auch andere Benutzer eingefunden, so daß ich nicht mehr bei manchen Themen der einzige bin, der den POV-Aktivisten entgegen tritt.

Am 11. Oktober 2007 wurde ich in Wikipedia mit dem Kommentar "unterm Strich viel zu viel regelmäßiger Ärger für das Projekt" sowie mit der Begründung "Verstoß gegen Wikipedia:Keine persönlichen Angriffe: wiederholter Verstoss gegen KPA trotz Ermahnungen; regelmäßige Editwars etc." gesperrt, nachdem ich mich gegen die Verleumdungen und unwahren Tatsachenbehauptungen durch einen anderen Benutzer gewehrt habe (dessen Verleumdungen an einer Stelle immer noch zu lesen sind, wo er mittels eines Zitats, das nicht von mir stammt, etwas unterstellt, was ich nicht geschrieben habe; in Wirklichkeit schrieb ich genau das Gegenteil des von ihm behaupteten).

Die Diskussion um die Sperre geriet zur Farce (meine Stellungnahme: [1]+ [2] sowie auf meiner Diskussionsseite quasi als abschließende Äußerung [3]). Zu einem korrekten Sperrverfahren war die WP-Community nicht in der Lage; ebensowenig waren die Admins fähig, die unberechtigte Sperre meines Accounts zurückzunehmen. Hätte jemand einen Antrag beim »Schiedsgericht« gestellt (was aber bisher nicht akzeptiert wird) hätte ich zwar eine Stellungnahme dazu geschrieben, aber ich wollte nicht selber einen Antrag beim »Schiedsgericht« stellen, weil ich zu diesem »Schiedsgericht« kein Vertrauen hatte und vor allem nicht als reumütiger Bittsteller auftreten will.

Die Sperre führt im Ergebnis auch dazu, daß berechtigte Datenschutzanliegen sowie Persönlichkeitsrechte nicht mehr respektiert werden und man als Vogelfreier weitgehend rechtlos gestellt ist (insbesondere die Verweigerung der Löschung eines links). Dann darf einem auch alles nachgesagt werden. So behauptet der Wikipedia-Admin Port(u*o)s über mich: "Und Der Stachel, meines Wissens vor allem mit rechtsradikalen Bearbeitungen in Themen zum Widerstand gege den Nationalsozialstismus, vor allem Rote Kapelle, hat vermutlich bereits über fünfhundert Sockenpuppen angelegt."[4] Daran stimmt außer der Meinung, ich hätte bereits über fünfhundert Sockenpuppen angelegt, überhaupt nichts; den Artikel Rote Kapelle habe ich noch nie bearbeitet. Manche Benutzer ohne jeden Anstand - etablierte "Trolle" - benutzen auch weiterhin den Namen, den ich ganz zu Beginn meiner Wikipedia-Existenz benutzt, aber bereits 2005 abgelegt habe, darunter auch Admins, also besonders etablierte "Trolle". Giro behauptet auf einer Dikussionsseite unter der Überschrift: "„Rechtsaußen“ haben in der wikipedia ein Problem mit ihrer Einstellung zur Demokratie": "Nix gegen Konservative - gibt es in der wikipedia wie im real life auch. Wird überall problemlos integriert. Aber hast Du schon mal über die demokratischen Regeln der wikipedia nachgedacht? Gleichheit bei Abstimmungen, jeder nur eine Stimme und sowas? Es sind so gut wie immer nur „Rechtsaußen“, die meinen, das würde für alle anderen gelten, nur nicht für sie selbst. Du nicht, aber MARK, Fernbacher, Rosa Luxemburg, Weiße Rose, alles Rechtsaußen, die deswegen gesperrt werden mussten. Giro Diskussion 20:11, 11. Jun. 2009 (CEST)" Abgesehen von der verleumderischen Einordnung als "Rechtsaußen" behauptet Giro auch wahrheitswidrig, ich wäre wegen Mißchtung des Grundsatzes "Gleichheit bei Abstimmungen" gesperrt worden. Das Argument "Wikipedia ist keine Demokratie" oder kein Staat kenne ich vor allem von Admin-Seite, die sich mit solchen und ähnlichen Argumenten" gegen auch von mir vorgebrachte Kritik an willkürlichen Admin-Entscheidungen wehrten. Ich habe noch nie mehrmals bei Abstimmungen abgestimmt oder etwa das Prinzip demokratischer Gleichheit in Frage gestellt. Aber über angebliche "Rechtsaußen" und gesperrte Benutzer darf in Wikipedia jede Lüge verbreitet werden!

Besonders niederträchtig an der Stachel-Sperre ist die Begründung KPA (siehe diese Tabelle), nachdem ich mich gegen die Verleumdungen durch einen Benutzer gewehrt habe, die dieser zunächst nicht von seiner Benutzerseite löschen wollte. Selbst nach Ansprache durch einen Admin nach meiner Sperrung wollte dieser Benutzer die Anwürfe nicht löschen, solange meine Sperrung nicht bestätigt wurde und endgültig ist (wodurch der verleumderische Zweck besonders deutlich wurde). Auf einer Diskussionsseite ist diese Verleumdung weiterhin, sogar in verschärfter Fassung, zu lesen: "Der Stachel - ein klassischer Verharmloser brauner Positionen (nur ein Zitat: Die NPD hat nämlich überhaupt nichts gegen Ausländer, das ist eine miese Unterstellung.)" Das Zitat stammt nicht von mir, sondern von einem anderen Benutzer (dem bezeichnenderweise keinerlei Vorhaltungen gemacht wurden) und wurde zudem verfälscht, indem der Sinn ins Gegenteil verkehrt wurde. Eine bösartige Unterstellung also, die als Anlaß für die Sperre meines Accounts "Der Stachel" diente!

Bei einem (Ent-) Sperrverfahren vor zwei Jahren wurde mir entgegengehalten, ich würde mit mehreren Accounts schreiben. Da diese - im wesentlichen waren es zwei (Weiße Rose und Der Stachel; damals stieg ich zunehmend vom Account "Weiße Rose" auf "Der Stachel" um) - aber ganz offen miteinander verbunden waren, sah ich darin kein Problem und habe damals auch nicht zugesagt, nur noch mit einem Account zu schreiben (allein schon deshalb, weil ich damit nicht das Sperrverfahren beeinflussen wollte). Obwohl ich deshalb als unbelehrbar galt, habe ich manchen Erwartungen an mich entsprochen und nur noch mit dem Account "Der Stachel" geschrieben. Im Laufe des folgenden Jahres wurde mir aber zunehmend bewußt, daß es sinnvoll wäre, den alten Account aufzugeben und mit mehreren neuen zu schreiben, um die bestehenden Widerstände zu unterlaufen und dem Mobbing gegen mich zu entgehen. Ich fühlte mich aber an meine Selbstverpflichtung, nur noch mit einem Account zu schreiben, gebunden. Zugegeben: Ich blieb auch aus Bequemlichkeit beim alten Account. Im Oktober 2007 hat ein Admin (Achim Raschka) den Account gesperrt.

Gegen politische POV-Interessenten sollte man in der deutschen Wikipedia besser nicht zu engagiert antreten, denn sonst gibt es zwangsläufig Ärger, und nicht nur die POV-Ritter, sondern auch die unpolitischen harmoniebedürftigen Benutzer fühlen sich dadurch in ihrer Ruhe "gestört". Wenn man sich bemüht, die Wikipedia-Richtlinien durchzusetzen, wird man wegen "zu viel regelmäßigem Ärger für das Projekt" (Achim Raschka) gesperrt. Wenn man nicht im Strom der vorherrschenden Meinungen (POV)mitschwimmt, gilt man für ein kollaboratives Projekt wie Wikipedia, trotz der Wikipedia-Forderung nach einer neutralen Darstellung, als ungeeignet. Im Strom der Meinungen mitzuschwimmen war jedoch noch nie meine Sache. Leider haben in Wikipedia auch weiterhin diejenigen das Sagen, die ihre eigenen politischen oder religiösen Vorstellungen durchsetzen wollen und für die man zum "NPOV-Fetischisten" wird, wenn man sich für die Einhaltung des NPOV einsetzt. Da wird mir doch ernsthaft «große Sorge um die "neutrale" Darstellung von Rechtsradikalismus»[5] vorgeworfen, so als ob NPOV in diesem Themenbereich nicht zu gelten hat. Manche Benutzer sehen das aber so und wollen gewisse Themen aus NPOV ausnehmen. Mit der Zunahme der Benutzerzahlen dürften es diese POV-Benutzer angesichts ihrer ansonsten meist gesellschaftlich marginalisierten politischen Positionen aber schwerer haben. Manche Kontroversen zeigen das derzeit bereits sehr deutlich. Allerdings werden durch rigorose Sperrmaßnahmen neue und besonders fachkundige Benutzer abgeschreckt, so daß die Macht der Wikipedia-Altsassen aufrechterhalten werden kann.


Neuanfang durch neues Benutzerkonto?

Es gibt auch einige Benutzer, die mir einen Neuanfang unter einem neuen Account nahegelegt haben, wozu ich jedoch keine Lust habe und was auch nicht erfolgreich wäre.

Einen Nachfolgeaccount gibt es deshalb nicht und ist auch nicht beabsichtigt. Angesichts meines spezifischen Interessenprofils würde ein Nachfolgeaccount sehr schnell erkannt und als "Sperrumgehungsaccount" gesperrt werden. Ein Beispiel war mein neues Benutzerkonto Es-te-el_1, das als Nachfolgeaccount gesperrt wurde (siehe hierzu auch diese Diskussion). Das war mir eine Lehre, nicht zu versuchen, ein neues Hauptkonto aufzubauen, sondern lieber mit ständig wechselnden Accounts zu schreiben. Ein solches Vorgehen ist deutlich erfolgreicher, auch wenn manchmal Accounts, die mir zugerechnet werden, oft schon nach völlig harmlosen Edits wie beispielsweise der Setzung eines Kommas mit der Begründung Sperrumgehung, keine Besserung erkennbar gesperrt werden. Nicht selten führt diese Sperr-Obsession dazu, daß andere Benutzer gesperrt werden, weil sie mit mir verwechselt werden. Für mich hat das jedoch den Vorteil, daß die entstehende Unübersichtlichkeit mein Schreiben eher erleichtert. Aus diesem Grund habe ich auch nichts dagegen, wenn andere Benutzer den Eindruck erwecken (wollen), Stachel zu sein, solange diese nicht extremistische oder antisemitische Positionen vertreten.

Meine Bearbeitungen führe ich meist mit thematisch und zeitlich begrenzten Accounts, häufig und idealtypisch auch nur mit einem Edit pro Account, durch, womit sich weitere Sperren in den meisten Fällen vermeiden lassen oder ohnehin ins Leere laufen. Die Accounts gebe ich fast immer auf, ohne daß diese gesperrt werden. Mit neuen Accounts sind auch "Metadiskussionen" gut führbar (was auch dadurch erleichtert wird, daß andere Benutzer, vermutlich auch manche Admins, zu "Sockenpuppen" greifen, um sich in Diskussionen unbefangen äußern zu können). Eine Liste und eine Statistik über meine verwendeten Accounts führe ich nicht (mehr), so daß ich schon deshalb immer wieder mit neuen Accounts schreibe (und schreiben muß) und gar nicht erst in Versuchung gerate, mir einen Nachfolgeaccount aufzubauen. Inzwischen fehlt mir der Überblick über die bereits genutzte Zahl von Accounts; die Zahl dürfte allmählich vierstellig sein. Würde nicht immer die IP gespeichert werden, würde ich unangemeldet schreiben. Durch Kurzfristaccounts kombiniere ich die Vorteile, die man durch unangemeldetes Schreiben hat (es entsteht kein Profil der Bearbeitungen, das die Identifizierung ermöglicht) und die bei der Anlage eines Benutzerkontos bestehen (insbesondere die Verbergung der IP und damit die Wahrung der Anonymität, aber auch die Vermeidung eines Bewegungsprofils). Am ehesten bewährt hat sich für gesperrte Benutzer das Vorgehen, regelmäßig (je nach Intensität der Mitarbeit) einzelne neue Accounts anzumelden und mit einer überschaubaren Zahl (bis max. ein Dutzend, je nach Fähigkeit mit mehreren Konten zu jonglieren) parallel einige Tage oder Wochen zu schreiben und den größeren Teil der Accounts dann wieder aufzugeben (auch wenn sie nicht gesperrt werden). Bei einer geringen Zahl von Edits pro Account ist den meisten Admins die Zuordnung kaum möglich.

Da es um die Erstellung einer Enzyklopädie geht, ist es unerheblich, ob ich alle Bearbeitungen mit einem einzigen Benutzerkonto durchführe, oder ob ich mir jeden Tag oder für jede einzelne Bearbeitung ein neues Konto zulege. Wer sich an der Vielzahl der Accounts stört, soll eben mein altes Konto entsperren.


Untergrundkämpfer und Schurke im Wikipedia-Universum

Die Sperre meines Accounts zwang mich in den Untergrund, weshalb ich mehr oder weniger zum bösen Kampftroll verurteilt bin. Inzwischen wurde ich zu meiner Freude endlich offiziell als Schurke im Wikipedia-Universum geadelt (die vorausgehende CU-Anfrage belegt jedoch die Unwissenheit mancher Admins; es ist schon bemerkenswert, was sich manche an krudem Zeug zusammenphantasieren). Hatte ich als Stachel immer offen meine Meinung gesagt, so war ich nun zum Tarnen und Täuschen gezwungen, wenn ich weiterhin aktiv sein wollte, ohne sofort gesperrt zu werden. Da ich aber nicht besonders eitel bin, fällt es mir nicht schwer, mit neuer Identität unterwegs zu sein und mich nicht als Stachel erkennen zu geben. Manchmal schreibe ich wie bisher in alter, manchmal auch in neuer Rechtschreibung. Auch mein Schreibstil und mein Verhalten unterscheiden sich je nach Account.

Bei meinen zahlreichen Benutzerkonten handelt sich nicht um "Störsocken", sondern um konstruktiv eingesetzte Accounts - aber es ist mir klar, daß Politkämpfer das anders sehen. Ich korrigiere und erweitere Artikel und schreibe gelegentlich auch neue Artikel aus meinem Interessenbereich. Daneben gibt es auch einige längerfristige Accounts vor allem zu politisch nicht umkämpften Themen (insbesondere, wie schon zu Stachel-Zeiten zu regionalen Themen, nach Region differenziert, daneben auch zu weiteren Themen, die ich als Stachel nicht bearbeitet habe), die inzwischen ihre eigene Identität und eigenen Verhaltsweisen, durchaus auch ihren eigenen "POV" in Diskussionen (aber nicht beim Schreiben in Artikeln) entwickelt haben, die ich aber teilweise nur sehr selten verwende. Zur Vermeidung von Inzest diskutieren diese Identitäten nicht miteinander, selbst wenn sie unterschiedlicher Meinung wären und sich zufällig doch mal begegnen sollten, was ich aber zu vermeiden suche. Selbstverständlich gebe ich bei Abstimmungen nicht mehrmals meine Stimme ab. Meine unterschiedlichen Accounts setze ich auch nicht dazu ein, andere Mehrheitsverhältnisse vorzutäuschen. Es widerspräche meinen Maximen.

Meine Beobachtungslisten führe ich vorrangig mit ansonsten inaktiven Accounts. Hauptgrund des Einsatzes einer großen Anzahl von Accounts ist die Verschleierung meiner Identität, sowohl meiner Identität außerhalb des Internets im "richtigen" Leben (was gerade angesichts verleumderischer Angriffe notwendig ist), als auch meiner früheren pseudonymen WP-Identität. (Beiträge zu Themen, mit denen ich beruflich befaßt bin, habe ich deshalb schon immer nicht unter meinem Hauptaccount geschrieben.) In den allermeisten Fällen bleiben meine Edits bestehen und werden auch ganz brav "gesichtet". Auch wenn es unbequem ist, war die Aufteilung meiner Bearbeitungen auf eine großere Zahl von Accounts ein erfolgreicher Weg, weiterhin in Wikipedia aktiv zu sein und Widerstände zu reduzieren.


Wie andere mich sehen

  • "Stachel ist einer der aktivsten Polit-Störer der Wikipedia, seinen Rhetorik ist raffiniert und oft nicht leicht zu durchschauen, so daß er gegenüber schlichten Rabauken und einfältigen Trollen oft erst nach einiger Zeit zu widerlegen ist, zumal nicht alles von ihm falsch ist und viele sich ihm zunächst anschließen." [6]


Anmerkung zu meinen politischen Positionen ´

Angesichts der ständigen Verunglimpfungen, ich würde Rechts-POV [7] verbreiten, oder - ein noch schäbigerer Vorwurf - mich gar durch eine klebrige, meist auf das Negative orientierte Beschäftigung mit dem Thema Judentum, Israel, jüdische Lobby [8] auszeichnen, ein Auszug aus meiner früheren WP-Benutzerseite (etwas ergänzt):

Obwohl es hier keine Rolle spielen sollte, welche politische Position man vertritt, weil die Artikelbearbeitungen neutral und unparteilich erfolgen sollten, mußte ich zunehmend feststellen, daß der politische Standort der Benutzer in Teilbereichen der Wikipedia doch eine große Rolle spielt. Das war auch an den immer wiederkehrenden absurden Vorwürfen gegen mich zu erkennen. Ein Gewinn wären unterschiedliche politischen Positionen, wenn diese dazu führen würden, daß politische Ideen oder Ideologien (Wikiquote: Ideologie) und politisch kontroverse Themen korrekt dargestellt werden, aber nicht, wenn viele ihre ganz persönlichen Standpunkte in die Artikel bringen wollen.

Politisch bin ich liberal (und nicht rechts oder konservativ) orientiert, wobei ich - zumal als Ökonom - sehr vom Ordoliberalismus geprägt worden bin, den ich nicht im Widerspruch zu einem sozialen Liberalismus sehe (da bin ich nicht immer derselben Meinung wie manche radikalen Wirtschaftsliberale). Liberalismus reduziere ich auch nicht wie viele Gegner, aber auch vermeintliche Liberale auf Wirtschaftsliberalismus. Selbstverständlich bin ich auch Vertreter einer liberalen, marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung, ohne deshalb ausschließlich liberale Wirtschaftstheorien aufzugreifen. Mein Staatsverständnis ist republikanisch, orientiert an den universalen, aufklärerischen Prinzipien des Rechtsstaats, der Menschenrechte und der Demokratie, die weltweit, zunächst und vor allem aber im bürgerschaftlich verfaßten Staat zu verwirklichen sind.[1] Wichtig ist mir, gerade für mich als Freigeist, auch der Laizismus, der die Religionsfreiheit und die religiöse und weltanschauliche Neutralität des Staates zu verwirklichen hat.

Ich bin seit 20 Jahren Mitglied der FDP (aktiv seit etwa 25 Jahren), auch wenn ich meine eigenen politischen Vorstellungen habe, die mit denen der FDP nicht immer übereinstimmen - schließlich bin ich kein Parteisoldat. Meine Mitgliedschaft ist auch kein Plädoyer für den Parteienstaat, wie er sich in Deutschland entwickelt hat. Sie ist aber Ausdruck meiner grundsätzlichen liberalen Orientierung. Die Absicht, parteipolitisch orientierte Bearbeitungen vorzunehmen, ist damit nicht verbunden. Ebensowenig ist es meine Absicht, meine politischen Positionen in die Bearbeitung einfließen zu lassen, jedoch bestimmen meine Interessen natürlich die Themen, die ich bearbeite (bzw. bearbeitet habe). Mein Hauptinteresse ist jedoch die Wahrung der Neutralität, Genauigkeit und wissenschaftlichen Seriosität, was manche POV-Interessenten als "Erbsenzählerei", "NPOV-Fetischmus" oder als "Verharmlosung" bestimmter Gruppen oder Personen verunglimpfen.

Die Beschreibung meines politischen Standorts habe ich erstmals als Reaktion auf die gegen mich vorgebrachten Vorwürfe und das daraufhin folgende Sperrverfahren im August 2005 eingefügt, um deutlich zu machen, wie absurd die gegen mich vorgebrachten Vorwürfe sind. Zuvor hatte ich aus den oben genannten Überlegungen keinen Grund dafür gesehen, auf meine politische Position hinzuweisen. Inzwischen bin ich zu der Überzeugung gelangt, daß es selbtauferlegte Pflicht eines jeden Benutzers sein sollte, Mitgliedschaften in Parteien und Lobbyverbänden, die zu einer Einschränkung der eigenen Objektivität führen können, offenzulegen. Die Bekundung meiner Parteimitgliedschaft bedeutet deshalb keine politische Propaganda.

  1. Letzteres ist auch eine Distanzierung von einem missionarischen Imperialismus, mit dem westliche Ideen auch mittels Krieg durchgesetzt werden sollen, wie er besonders von Neocons vertreten wird, der nicht nur zum Scheitern verurteilt ist, sondern den Widerstand gegen Freiheit und Demokratie (im westlichen Sinne) verstärkt und den Terror fördert, den er zu bekämpfen vorgibt.

Ulitz schrieb in Wikipedia: »Meine gesellschaftspolitische Utopie besteht, platt gesagt, im Versuch einer Synthese zwischen bürger-und menschenrechtlichen Liberalismus und Sozialismus, zwischen dem Anspruch/Recht auf individuelle Freiheit und sozialer/gemeinschaftlicher Verantwortung auch für weniger privilegierte Minderheiten und gesellschaftliche Randgruppen ... sowohl in Deutschland als auch weltweit. Dem gegenüber steht meine bisweilen auch radikale Gegnerschaft, ja Feindschaft, und die richtet sich gegen jedes obrigkeitshörige Denken und autoritäre Gehabe von wem auch immer, gegen Elitedenken, Standesdünkel, Stiefelleckerei und Machtanmaßung, ideologisch gegen Rassismus« Wenn er das ernst meinen und ebenso wie ich verstehen würde, wären wir gar nicht so weit voneinander entfernt. ;-)

[Bearbeiten] Stammtisch

Gelegentlich nehme ich am Nürnberger Wikipedia-Stammtisch teil. Bei mehreren Treffen in Fürth, Nürnberg, Bamberg und Kulmbach habe ich eine Reihe von Wikipedia-Autoren auch persönlich kennengelernt - und wer mich kennenlernen will, sollte vielleicht einfach mal zum Nürnberger Stammtisch kommen.



In Wikipedia habe ich insbesondere folgende Artikel bearbeitet und ausgebaut (aus diesem Bereich gibt es auch zahlreiche Zitate, die man in Wikiquote aufnehmen könnte):

w:Trennung von Kirche und Staat w:Laizismus, w:Kirchensteuer, w:Ludwig Feuerbach, w:Hubertus Mynarek, w:Freidenker, w:Freireligiöse Bewegung, w:Lichtfreunde, w:Deutschkatholizismus, w:Jugendweihe, w:Unitarismus, w:Deutsche Unitarier Religionsgemeinschaft, w:Monismus, w:Deutscher Monistenbund, w:Ernst Haeckel, w:Rudolf Goldscheid, w:Deutscher Bund für Mutterschutz und Sexualreform, w:Max Marcuse, w:Eugenik, w:Wilhelm Schallmayer, w:Alfred Ploetz, w:Auguste Forel, w:Agnes Bluhm, w:Hermann Muckermann, w:Magnus Hirschfeld, w:Pro Familia (Deutschland), w:Nationalsozialistische Rassenhygiene, w:Rudolf John Gorsleben, w:Jakob Wilhelm Hauer, w:Gottgläubigkeit, w:Herbert Grabert, w:Sigrid Hunke, w:Paul Althaus, w:Werner Elert, w:Hans Meiser (Bischof), w:Erlangen, w:Jerusalem, w:Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der Europäischen Union, w:Türkische Republik Nordzypern, w:Horst Claus Recktenwald w:Dietrich Murswiek, w:Religionsfreiheit, w:Reichskonkordat, w:Hermann Heller, w:Franz Oppenheimer, w:Freiwirtschaft, w:Silvio Gesell, w:Dieter Suhr, w:Bruno Wille, w:Carl von Ossietzky, w:Deutscher Freidenker-Verband, w:Herman Wirth, Herbert Böhme, w:Eppelsheimer Formel, w:Horst Prem, w:Lothar Stengel von Rutkowski, w:Giordano Bruno Stiftung, w:Zeugen Jehovas, w:w:Hermann Sasse, w:Deutsche Christen, w:Deutscher Evangelischer Kirchentag 2005, w:Sekte, w:Keplerbund, w:Helene Stöcker, w:Alfred Grotjahn, w:Fritz Lenz, w:Eugen Fischer, w:Ernst Rüdin, w:Karl Astel, w:Nationalsozialismus, w:Liberalismus, w:Linksliberalismus, w:Nationalliberalismus, FDP, w:Bund freier Bürger, w:Unabhängige Ökologen Deutschlands, w:Studienzentrum Weikersheim, w:Antideutsche, w:No-racism.net, w:Extremismus der Mitte w:Überfremdung, w:Eigentümlich frei, w:Die Aula (Zeitschrift), w:Konrad Löw, w:Hans-Helmuth Knütter, w:Irakkrieg, w:Völkermord, w:Verbrechen gegen die Menschheit, w:Krieg gegen den Terror, w:Symbole der Europäischen Union, w:Selbstbestimmungsrecht, Vertrag von Sèvres, w:Minderheitenpolitik der Türkei, w:Zypernkonflikt, w:Republik Zypern und Zypern, w:Europa Ethnica, w:Atlantik-Brücke e.V., w:Gabriele Pauli, w:Peter Gauweiler, w:Willy Wimmer, w:Eric Hilgendorf, w:Karzer, w:Fränkischer Bund und zahlreiche Artikel über Städte und Gemeinden sowie zu landeskundlichen Themen Süddeutschlands (insbesondere Bayerns) und Österreichs. Neu angelegt habe ich insbesondere: w:Wolfram-von-Eschenbach-Preis, w:Horst Claus Recktenwald (Stand: Sommer 2007; ohne Zeitraum Dezember 2004 bis August 2005)

(Info) Folgende Lemmata gibt es bereits in Wikiquote: Ludwig Feuerbach, Hubertus Mynarek, Ernst Haeckel, Erlangen, Jerusalem, Religionsfreiheit, Silvio Gesell, Carl von Ossietzky, Sekte, Nationalsozialismus, Liberalismus, Völkermord, Gabriele Pauli, Peter Gauweiler



Auf Stalins Panzern kam daher
ein neuer Lebensglaube,
der Rotarmist trug ein Gewehr,
drauf saß die Friedensstaube.
(Aus einem Schulbuch der DDR des Jahres 1953 für die unteren Klassen)


Ein Rezensent, das ist ein Mann,
Der alles weiß und gar nichts kann.
(Christopher Marlowe, Akt III, Szene 5)


Sonderbar! Und immer ist es die Religion, und immer die Moral, und immer der Patriotismus, womit alle schlechten Subjekte ihre Angriffe beschönigen! Sie greifen uns an, nicht aus schäbbigen Privatinteressen, nicht aus Schriftsstellerneid, nicht aus angebornem Knechtsinn, sondern um des lieben Gott, um die guten Sitten und das Vaterland zu retten.
Heinrich Heine, Über den Denunzianten
Religion, Moral, Patriotismus, Gott, die sog. »guten Sitten« oder das Vaterland - an deren Stelle können auch andere "Werte" treten. Zumindest aber die »Moral« und die »guten Sitten« sind von überzeitlicher Bedeutung für Zensoren und Denunzianten.


Ich war früher nie verzagt, ich zweifelte nie am Vaterland; aber nun ich seine Retter sah, verging mir alle Hoffnung. Wenn man die Menschen betrachtet, mit denen eine Revolution gemacht werden soll, so schmilzt einem der Mut.
(Heinrich Heine, Entwurf einer Vorrede zu Reisebilder, Vierter Teil)



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