Mahmūd Ahmadī-Nežād
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| 5 der 6 Zitate beziehen sich auf ein Feind- oder Hassbild. -- Grochim 16:23, 20. Jun. 2009 (CEST) | |
[Bearbeiten] Mahmud Ahmadinedschad (*1956)
iranischer Politiker
[Bearbeiten] Überprüft
- "Ich spürte diese Aura, und plötzlich änderte sich die Stimmung im Saal. Die Führer der Welt wagten nicht, mit der Wimper zu zucken. Es schien, als halte eine Hand sie fest, und ihre Augen wurden geöffnet, die Botschaft der Islamischen Republik zu empfangen." - UN-Gipfel in New York, September 2005, stern.de
- "Die Europäer sind wie kläffende Hunde. Gibst Du ihnen einen Fußtritt, laufen sie davon." - auf dem Weg zur UN-Vollversammlung, 17. September 2005, faz.net
- "Die islamische Welt wird ihren historischen Feind nicht in ihrer Mitte leben lassen. Wir werden Israel in Blut tauchen! Ein Brandmal wird sie auslöschen." - Rede am 26. Oktober 2005 auf der Konferenz "Die Welt ohne Zionismus" in Teheran. Quelle: "Iran - Sprengstoff für Europa" von Bruno Schirra, S. 151 ff.
- "Jeder, der Israel anerkennt, wird im Zornesfeuer der islamischen Nation verbrennen." - Rede am 26. Oktober 2005 auf der Konferenz "Die Welt ohne Zionismus" in Teheran, welt.de, edition-cnn.com
- "Kanada und Alaska haben derart große Landschaften, warum können die Israelis nicht einfach dorthin umgesetzt werden und sich dort mit den jährlichen Zuwendungen von 30 bis 40 Milliarden Dollar eine neue Existenz aufbauen." - Rede am Al-Kuds-Tag, 5. Oktober 2007, in Teheran, u.a. zitiert in: spiegel.de, 5. Oktober 2007, stern.de, 5. Oktober 2007, idea Spektrum Nr. 42, 17. Oktober 2007, S. 6
- "Seit 30 Jahren kritisieren sie, dass die iranische Nation eine rückständige Nation ist und der Iran hat keine andere Option, als rückständig zu bleiben." - am 23. Februar 2008 in einer Fernsehansprache über die Blockade des iranischen Atomprogramms durch den Westen (Bericht auf www.president.ir)
[Bearbeiten] Kommentierte Zitate
Angeblich: "Israel muss von der Landkarte getilgt (ausradiert) werden." - Rede am 26. Oktober 2005 auf der Konferenz "Die Welt ohne Zionismus" in Teheran
- (Englisch: "Israel must be wiped off the map.")
Beleg: "Ahmadinedschad zitierte den iranischen Revolutionsführer Ayatollah Ruhollah Khomeini. "Wie der Imam sagte, muss Israel von der Landkarte getilgt werden", lauteten dessen Worte." - Irans Präsident will Israel von der Landkarte tilgen, in: SPIEGEL Online 26. Oktober 2005
Kein anderer Satz wird so häufig mit dem Präsidenten assoziiert. Es wurde aber wiederholt darauf hingewiesen (z.B. kreativrauschen.de unter Verweis auf englischsprachige Medien), dass es sich um einen Übersetzungfehler handelt. Ausführlich behandelt den Fall Katajun Amirpur, Umstrittenes Zitat von Ahmadinedschad. Der iranische Schlüsselsatz, Süddeutsche Zeitung vom 15./16. März 2008, S. 15.
Persischer Wortlaut: "in rhezim-e eshghalgar bayad az safhe-ye ruzgar mahv shavad" (nach Amirpur: "Dieses Besatzerregime muss von den Seiten der Geschichte (wörtlich: Zeiten) verschwinden" im Sinne von: "Das Besatzerregime [von Jerusalem] muss Geschichte werden.")
In satirischer Weise nahm den Übersetzungsfehler auf Georg Schramm, Neues aus der Anstalt, ab ca. 1.00 Min. Laufzeit.
Während Revolutionsführer Chamenei und der iranische Außenminister sich um Schadensbegrenzung bemühten, ließ A. den Übersetzungsfehler auch auf Nachfrage bestehen.

