Wilhelm Heinrich Riehl
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[Bearbeiten] Wilhelm Heinrich Riehl (1823-1897)
deutscher Kulturhistoriker, Schriftsteller und Journalist
[Bearbeiten] Zitate mit Quellenangabe
- "Das Weib wirkt in der Familie, für die Familie; es bringt ihr sein Bestes ganz zum Opfer dar; es erzieht die Kinder, es lebt das Lebens des Mannes mit; die Gütergemeinschaft der Ehe erstreckt sich auch auf die geistigen Besitztümer, aber vor der Welt kommen die eigensten Gedanken, die eigensten sittlichen Taten des Weibes meist nur dem Manne zu gut; auf seinem Namen häufen sich die Ehren, während man gar bald die Gattin vergißt, die ihm diese Ehren hat mitgewinnen helfen." - Die Familie. (Die Naturgeschichte des Volkes als Grundlage einer deutschen Sozialpolitik, Bd. 3). Stuttgart. 1925. S. 101
- "Nicht bloß die Proletarier bilden den vierten Stand, die Besitzlosen, die von der Hand zum Mund leben, die Heloten des Capitals, die beseelten Werkzeuge, welche als Rad, Walze, Kurbel von Fleisch und Blut neben den eisernen Rädern, Walzen und Kurbeln unlösbar und unerlösbar in den Mechanismus unserer märchenhaften Maschinenwelt eingekeilt sind: sie alle machen nur Ein Glied, und gerade das bewußtlosere des vierten Standes aus." - Die bürgerliche Gesellschaft: Der vierte Stand. Stuttgart und Tübingen, 1851. S. 269. books.google.com
[Bearbeiten] Zugeschrieben
- "Der praktische Staatsmann wird sich kaum vor Kommunismus und Sozialismus fürchten, das sind Lehrgebäude der großen und kleinen Schulmeister, und die Schulmeister selber werden schon dafür sorgen, dass die Toten ihre Toten begraben." - Der vierte Stand
[Bearbeiten] Weblinks
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