Carl von Ossietzky

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Carl von Ossietzky

Carl von Ossietzky (1889-1938)[Bearbeiten]

deutscher Journalist und Schriftsteller, Friedensnobelpreisträger von 1935

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Der Antisemitismus ist dem Nationalismus blutsverwandt und dessen bester Alliierter." - "Antisemiten", in: Die Weltbühne, 19. Juli 1932, S. 88
  • "Der politische Journalismus ist keine Lebensversicherung: das Risiko erst gibt seinen besten Antrieb." - "Rechenschaft", in: Die Weltbühne, 10. Mai 1932, S. 691
  • "Deutschland ist das einzige Land, wo Mangel an politischer Befähigung den Weg zu den höchsten Ehrenämtern sichert." - "Deutschland ist...", in: Die Weltbühne, 6. November 1928, S. 690
  • "Im Gefängnis gewesen sein, das ist ein großes Erlebnis, das kein politischer Mensch aus seinem Dasein streichen kann." - "Rückkehr", in: Die Weltbühne, 27. Dezember 1932, S. 925
  • "Man bewundert bei uns noch immer ein ständig im Maul geführtes ungekämmtes Flegeltum als Männlichkeit." - "Die National-Päderasten", in: Das Tage-Buch, 07. November 1925
  • "Man kann nicht kämpfen, wenn die Hosen voller sind als das Herz." - Professoren, Zeitungsschreiber und verkrachte Existenzen. Aus: Schriften. hg. von Bruno Frei. Band 2. Berlin und Weimar: Aufbau-Verlag, 1966. S. 153
  • "Wo die Männer versagen, da ruft man nach dem Mann. Der Fascismus, der überall anders, überall in neuer nationaler Vermummung auftritt, weist in allen Ländern diesen einen gemeinsamen Wesenszug auf: Die Sehnsucht nach dem Diktator. Die erschlafften Völker suchen nach einem Hirn, das für sie denkt, nach einem Rücken, der für sie trägt." - "Weltreaktion - Ihr Unsinn und ihr Sinn", in: Berliner Volks-Zeitung, 13. Mai 1923.

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