Daniel Kehlmann

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Daniel Kehlmann (*1975)[Bearbeiten]

deutscher Schriftsteller

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Ein Hügel, von dem man nicht wisse, wie hoch er sei, beleidige die Vernunft, mache ihn unruhig. Ohne stetig die eigene Position zu bestimmen, könne ein Mensch sich nicht fortbewegen. Ein Rätsel, wie klein auch immer, lasse man nicht am Wegesrand." - Die Vermessung der Welt, Rowohlt Reinbek Verlag; 38., Aufl. (September 2005) , ISBN 3-498-03528-2, Seite 42
  • "In diesem Moment begriff er, daß niemand den Verstand benutzen wollte. Menschen wollten Ruhe. Sie wollten essen und schlafen, und sie wollten, daß man nett zu ihnen war. Denken wollten sie nicht" - Die Vermessung der Welt, Rowohlt Reinbek Verlag; 12., Aufl. (August 2009) , ISBN 978-3-499-24100-0, Seite 55
  • "Wenn ein Autor Figuren entwirft, damit sie es schwer haben, ist das ja auf einer höheren Ebene auch das, wovon wir uns vorstellen, dass Gott es mit uns macht, dass unser Leiden einen Sinn hat und dass es eben nicht anders möglich ist. Aber die Frage bleibt: Könnte es nicht trotzdem anders sein? Wo ist die Gnade, wieso ist das Erbarmen nicht mächtiger als der Plan?" - im Gespräch mit faz.net, 29. Dezember 2008